AKTIF Blog

Lars Ehrler, Prokurist sowie Leiter Software & Projekte bei der AKTIF Unternehmensgruppe

„Knackpunkt ist immer die Wirtschaftlichkeit“

vor 2 Monaten von Lars Ehrler

Lars Ehrler verdeutlicht im Rahmen eines ZfK-Fachbeitrags seine Einschätzung der zukünftigen Herausforderungen im ERP-Umfeld

Lars Ehrler, Prokurist sowie Leiter Software & Projekte bei der AKTIF Unternehmensgruppe
Lars Ehrler, Prokurist sowie Leiter Software & Projekte bei der AKTIF Unternehmensgruppe

Eine der wichtigsten unternehmerischen Erfolgsformeln ist schnell auf den Punkt gebracht: Die Nase vorn hat derjenige, der es am besten schafft, die betriebswirtschaftlichen Zielstellungen und themenspezifischen Anforderungen unter einen Hut zu bekommen. Doch genau dies wird in der Energiewirtschaft zunehmend schwieriger. Die Etablierung neuer Geschäftsmodelle rund um E-Mobilität, Direktvermarktung oder Mieterstrom – als klare Beschleuniger der Energiewende – stellt Stadtwerke vor entscheidende Herausforderungen, wie Lars Ehrler, Prokurist sowie Leiter Software & Projekte bei der AKTIF Unternehmensgruppe, unterstreicht: „Die Umsetzung von Elektromobilitätsprodukten oder Mieterstromangeboten ist keinesfalls trivial. Dahinter stehen vielfältige, komplexe Prozesse. Diese in hoher Qualität und dabei gleichzeitig betriebswirtschaftlich lohnend abzuwickeln, ist derzeit vielerorts die größte Herausforderung.“ Selbst wenn immer mehr Autos mit Elektroantrieb das Straßenbild bestimmen: Die Chance, mit einem Ladesäulenkonzept oder dem Vertrieb von Quartiersstrom von jetzt auf gleich reich zu werden, ist vor dem Hintergrund des damit einhergehenden Aufwandes verschwindend gering – insbesondere, wenn es dafür die eigenen Systeme anzupassen gilt. Letztendlich geht es um Kostendeckung. Von der Beachtung steuerlicher Vorgaben und Marktregularien über die prozessuale Integration von Mess- und Steuerungsmodellen und den Umgang mit zeit- und lastvariablen Tarifen bis hin zur abrechnungsseitigen Bündelung verschiedenster Commodity- und Non-Commodity-Produkte: Es schlagen vielfältige Aspekte zu Buche – zusätzliche Kundenservices wie etwa die Bereitstellung von Webportalen zur Verbrauchsvisualisierung noch gar nicht eingerechnet. Im Markt haben nur Angebote mit wettbewerbsfähigem Preis gegenüber Kunden überhaupt Aussicht auf Erfolg. Gleichzeitig sollte auch noch etwas Gewinn für das Stadtwerk rausspringen. „Die Marge lässt sich am Ende vor allem über die Ausrichtung der eigenen Abwicklungslandschaft beeinflussen und genau hier kommen die IT-Systeme und Umsetzungsstrecken auf Akteursseite ins Spiel“, so Ehrler. IT-Komponenten sollten seiner Meinung nach nicht vordergründig danach bewertet werden, mit welchem Funktionsumfang sie in den jeweiligen Disziplinen aufwarten, sondern inwieweit sie in Summe in der Lage sind, neue Geschäftsmodelle prozesseffizient und kostenminimal abzubilden. Das aufeinander abgestimmte Zusammenspiel aus ERP-, EDM-, oder CRM-System muss entlang des avisierten Tätigkeitsbereichs funktionieren. Jede Schnittstelle bedeutet in der Regel Reibungsverluste und mit solchem Sand im Getriebe gestaltet sich ein wirtschaftliches Agieren immer schwieriger. Die AKTIF Unternehmensgruppe, die ihre CRM-, EDM- und ERP-verknüpfende Software AKTIF®dataService inzwischen auch in das webbasierte Plattformkonzept „AKTIF®smart&easy“ gegossen hat, richtet den Blick daher auf den Gesamtprozess spezifischer Geschäftsmodelle. „Viele Ansätze der modernen Energiewirtschaft erfordern enorme Flexibilität gegenüber der Dynamik der Anforderungen. Ein gewinnbringendes Vorgehen verlangt gerade von kleineren Stadtwerken den Blick über den Tellerrand und die Abwägung, inwieweit sich eine neue Aufgabe mit bestehenden Bordmitteln wirtschaftlich rechnet. Die Einbindung kompetenter Dienstleister sorgt idealerweise für einen Zugewinn an Expertise sowie Erfahrung und kostentreibende Anpassungsprojekte im Hinblick auf bestehenden ERP-Systeme erübrigen sich auf diese Weise oftmals von selbst“, ist sich Ehrler sicher.

erschienen in ZfK 8/2022, Seite 13

„Wie wird Deutschland klimaneutral?”

vor 6 Monaten

dieser Titeldiskussion widmen sich Experten und Leser im +3 Magazin in der Süddeutschen Zeitung

Anzeigenmotiv +3 Magazin

Deutschland sollte ursprünglich bis 2045 klimaneutral sein. Der Überfall auf die Ukraine stellt alle bisherigen Konzepte in Frage. Im +3 Magazin wird diskutiert welche Maßnahmen unser Land und unsere Wirtschaft ergreifen müssen, damit die Klimaziele erreichbar und gleichzeitig eine stabile und krisensichere Energieversorgung gewährleistet bleibt.

E-Paper +3 Magazin April 2022 (joomag.com)

 

Literaturverzeichnis:
Warum Verlag GmbH | Maaßenstraße 14 | 10777 Berlin
+3 Magazin in der Süddeutschen Zeitung Heft 85 vom 01.04.2022

Innovative energiewirtschaftliche Geschäftsmodelle erfolgreich umsetzen

vor 6 Monaten von Mario Weber, Leiter Vertrieb

„AKTIF smart&easy“-Plattform ermöglicht Abwicklung komplexer Abrechnungs- und Kommunikationsprozesse rund um erneuerbare Energien

Innovative energiewirtschaftliche Geschäftsmodelle erfolgreich umsetzen

„Creating a new energy world“: Das Motto der Messe „The smarter E Europe“ hat die AKTIF-Unternehmensgruppe wortwörtlich genommen und präsentiert in München mit der „AKTIF smart&easy“-Plattform eine zeitgemäße Basis für die Ausgestaltung der neuen Energiewelt. Im Fokus stehen vor allem die Möglichkeiten, die die neue Prozessplattform im Rahmen der Umsetzung von innovativen Geschäftsmodellen rund um Direktvermarktung, Elektromobilität oder auch Mieterstrom bietet. Das Thema Quartierslösungen greift das AKTIF-Team bei einer Session des bne (Bundesverband Neue Energiewirtschaft) am 13. Mai im EM-Power Forum in Halle B5 spezifisch auf. Gleichzeitig informiert der Senftenberger Energiemarktexperte am Messe-Stand B5.210 zu vielen weiteren Facetten der energiewirtschaftlichen Abrechnung und den verschiedenen Umsetzungsoptionen.

„Prozesse im Rahmen der Nutzung und Vermarktung regenerativer Energien sind vor allem eins: vielfältig und komplex. Insofern steht und fällt der Erfolg entsprechender Geschäftsmodelle künftig noch stärker mit dem dahinterliegenden IT-Fundament der Abwicklung. Eine ganzheitlich ausgerichtete, flexible und skalierbare prozessuale Basis wird zur entscheidenden Stellschraube“, wie Mario Weber, Leiter Vertrieb der AKTIF-Unternehmensgruppe, hervorhebt. Die Vielschichtigkeit der Aufgaben verdeutlicht er an einem konkreten Beispiel aus dem „Redispatch 2.0“-Konstrukt: „In der neuen BTR-Marktrolle (Betreiber der technischen Ressource) müssen Anlagenbetreiber oder die von diesen beauftragten Dienstleister klar definierte Kommunikationspflichten erfüllen und über eine korrekte Prüfung der Ausgleichsarbeit die Weichen für eine stichhaltige Abrechnung stellen. Was in der Theorie vielleicht noch einfach klingt, kann bei einem Windparkbetreiber mit verschiedensten, geografisch verstreuten Anlagen, bei denen möglicherweise auch noch mannigfaltige Besitzverhältnisse einzelner Windräder zu berücksichtigen sind, schnell zur Sisyphos-Arbeit werden.“ Die Plattform „AKTIF smart&easy“ bietet in dem Zusammenhang die verlässliche Grundlage für eine automatisierte und standardisierte Abbildung der abrechnungsrelevanten Aufgaben und Kommunikationspflichten – nicht nur für die neue Marktrolle „BTR“.

Hohe Flexibilität bei der Umsetzung zukunftsfähiger Geschäftsmodelle

Über die AKTIF-Plattform können zudem viele weitere einschlägige Szenarien in kurzer Zeit effizient realisiert werden. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen auf Kundenseite Rechnung zu tragen, hat das Senftenberger Unternehmen mittlerweile spezifische „Process as a Service“-Pakete für verbreitete Anwendungsfälle geschnürt – vom Energievertrieb über die Direktvermarktung bis hin zu Themen wie Mieterstrom und Elektromobilität. Die damit einhergehenden Aufgaben der Zielgruppen für Abrechnung, Marktkommunikation, Bilanzkreismanagement, Eingangsbelegprüfung oder Nebenbuchhaltung werden umfänglich berücksichtigt. Eine Kombination der einzelnen Prozessbausteine auf Basis von „AKTIF smart&easy“ ist jederzeit möglich und neue Geschäftsmodelle der Energiewende lassen sich von Anfang an auf sichere Füße stellen.


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