AKTIF Blog

Innovative energiewirtschaftliche Geschäftsmodelle erfolgreich umsetzen

vor 6 Monaten von Mario Weber, Leiter Vertrieb

„AKTIF smart&easy“-Plattform ermöglicht Abwicklung komplexer Abrechnungs- und Kommunikationsprozesse rund um erneuerbare Energien

Innovative energiewirtschaftliche Geschäftsmodelle erfolgreich umsetzen

„Creating a new energy world“: Das Motto der Messe „The smarter E Europe“ hat die AKTIF-Unternehmensgruppe wortwörtlich genommen und präsentiert in München mit der „AKTIF smart&easy“-Plattform eine zeitgemäße Basis für die Ausgestaltung der neuen Energiewelt. Im Fokus stehen vor allem die Möglichkeiten, die die neue Prozessplattform im Rahmen der Umsetzung von innovativen Geschäftsmodellen rund um Direktvermarktung, Elektromobilität oder auch Mieterstrom bietet. Das Thema Quartierslösungen greift das AKTIF-Team bei einer Session des bne (Bundesverband Neue Energiewirtschaft) am 13. Mai im EM-Power Forum in Halle B5 spezifisch auf. Gleichzeitig informiert der Senftenberger Energiemarktexperte am Messe-Stand B5.210 zu vielen weiteren Facetten der energiewirtschaftlichen Abrechnung und den verschiedenen Umsetzungsoptionen.

„Prozesse im Rahmen der Nutzung und Vermarktung regenerativer Energien sind vor allem eins: vielfältig und komplex. Insofern steht und fällt der Erfolg entsprechender Geschäftsmodelle künftig noch stärker mit dem dahinterliegenden IT-Fundament der Abwicklung. Eine ganzheitlich ausgerichtete, flexible und skalierbare prozessuale Basis wird zur entscheidenden Stellschraube“, wie Mario Weber, Leiter Vertrieb der AKTIF-Unternehmensgruppe, hervorhebt. Die Vielschichtigkeit der Aufgaben verdeutlicht er an einem konkreten Beispiel aus dem „Redispatch 2.0“-Konstrukt: „In der neuen BTR-Marktrolle (Betreiber der technischen Ressource) müssen Anlagenbetreiber oder die von diesen beauftragten Dienstleister klar definierte Kommunikationspflichten erfüllen und über eine korrekte Prüfung der Ausgleichsarbeit die Weichen für eine stichhaltige Abrechnung stellen. Was in der Theorie vielleicht noch einfach klingt, kann bei einem Windparkbetreiber mit verschiedensten, geografisch verstreuten Anlagen, bei denen möglicherweise auch noch mannigfaltige Besitzverhältnisse einzelner Windräder zu berücksichtigen sind, schnell zur Sisyphos-Arbeit werden.“ Die Plattform „AKTIF smart&easy“ bietet in dem Zusammenhang die verlässliche Grundlage für eine automatisierte und standardisierte Abbildung der abrechnungsrelevanten Aufgaben und Kommunikationspflichten – nicht nur für die neue Marktrolle „BTR“.

Hohe Flexibilität bei der Umsetzung zukunftsfähiger Geschäftsmodelle

Über die AKTIF-Plattform können zudem viele weitere einschlägige Szenarien in kurzer Zeit effizient realisiert werden. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen auf Kundenseite Rechnung zu tragen, hat das Senftenberger Unternehmen mittlerweile spezifische „Process as a Service“-Pakete für verbreitete Anwendungsfälle geschnürt – vom Energievertrieb über die Direktvermarktung bis hin zu Themen wie Mieterstrom und Elektromobilität. Die damit einhergehenden Aufgaben der Zielgruppen für Abrechnung, Marktkommunikation, Bilanzkreismanagement, Eingangsbelegprüfung oder Nebenbuchhaltung werden umfänglich berücksichtigt. Eine Kombination der einzelnen Prozessbausteine auf Basis von „AKTIF smart&easy“ ist jederzeit möglich und neue Geschäftsmodelle der Energiewende lassen sich von Anfang an auf sichere Füße stellen.


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Wir suchen Verstärkung!

vor 7 Monaten

Sie suchen eine neue Herausforderung? Dann sind Sie sind bei uns genau richtig. Unsere vielfältigen Jobangebote bieten nicht nur ein spannendes Arbeitsumfeld im Lausitzer Seenland sondern auch anspruchsvolle Herausforderungen und Aufgaben.

Wir suchen Verstärkung!

Ob Softwareentwicklung, Projektmanagement oder Backoffice. Die Themen- und Einsatzgebiete bei AKTIF sind vielfältig und spannend. Der Energiemarkt ist im stetigen Wandel und bedarf kluger Köpfe, die diese Herausforderungen meistern! Werden Sie Teil des AKTIF Teams und gestalten Sie mit uns die Zukunft der Energie.

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AKTIF engagiert sich für Schulkinder

vor 7 Monaten

AKTIF spendet für Bücher im Schulalltag an die Grundschule in Senftenberg

ISS WAS!

Gesunde Ernährung fängt in jungen Jahren an.

Das Ernährungsverhalten ist ein zentraler Bestandteil eines gesunden Lebens. Es wird wesentlich in den ersten 10 Lebensjahren erlernt und gebildet. Frühzeitig im Leben erworbene Ernährungsrisiken (wie z.B. Über- oder Untergewicht) haben einen nachhaltigen und nachteiligen Einfluss auf die Gesundheit im späteren Leben.
Das Verlagshaus MAX führt ein Projekt mit Mal- und Arbeitsbüchern unter dem Thema "ISS WAS!" durch. Um spielerisch die gesunde Ernährung kennenzulernen, werden Kindern in Kindertagesstätten und Grundschulen kostenlose Bücher zur Verfügung gestellt.

AKTIF unterstüzt hierbei aktuell die Walther Rathenau Grundschule in Senftenberg mit einer Spende.

Verlagshaus MAX | ISS WAS!

Wie die HKVO-Novelle den Markt verändern wird

vor 8 Monaten

Heizkostencheck

Die neue Heizkostenverordnung ist Anfang Dezember 2021 in Kraft getreten. Von besonderer Bedeutung ist die Unterjährige Verbrauchsabrechnung (UVI), die die Endnutzer monatlich über Energieverbräuche unterrichten soll.

Michael Nallinger hat für das ew-Magazin zu diesem Thema eine Umfrage unter den Anbietern entsprechender IT-Lösungen gestartet.
Auch wir haben daran teilgenommen. Den Beitrag dazu können Sie hier lesen.

ew-Magazin | Ausgabe 02/2022 | Seite 63-67

Marktüberblick Software und IT-Dienstleister e|m|w 01|22

vor 8 Monaten

Mit der regelmäßigen Rubrik „Marktüberblick“ bietet die e|m|w eine Übersicht der im Energiemarkt tätigen Unternehmen an. Diese Ausgabe widmet sich dem Themenschwerpunkt Software und IT-Dienstleister.

Marktüberblick Software und IT-Dienstleister

Nicht nur in der aktuellen Printausgabe nachzulesen, sondern auch online, der Beitrag von AKTIF.

e|m|w Marktüberblick - Ausgabe 1/2022

Literaturverzeichnis

Sebastian Enegels, (03.02.2022), Marktüberblick, e|m|w, S.54

Immobilienwirtschaft: Fit für HKVO, Mieterstrom, Elektromobilität und Co

vor 8 Monaten

AKTIF bündelt energierelevante Prozesse der Immobilienwirtschaft auf einer Service-Plattform und setzt dabei auf Synergiepotenziale

Steigende Energiepreise, neue Nutzungsszenarien vor dem Hintergrund der Energiewende und eine entsprechende Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen erhöhen den Druck auf die Immobilienwirtschaft zunehmend. Als wichtige Schnittstelle zwischen Erzeugung und Verbrauch steht die Branche in der Pflicht, moderne Ansätze für nachhaltige Energiekonzepte zu finden. Gleichzeitig ergeben sich eindeutige Chancen für neue, lukrative Initiativen zur Kundenbindung. Angriffspunkte gibt es zuhauf – Mieterstrom, Elektromobilität oder Sektorenkopplung sind in dem Zusammenhang nur die offensichtlichsten Schlagworte. Hinter all diesen Themen stehen jedoch komplexe Prozesse, die im Zuge einer nachhaltigen Ausrichtung zudem nicht losgelöst voneinander betrachtet werden sollten. Diesen Bedarf hat die AKTIF-Unternehmensgruppe erkannt und mit der „AKTIF smart&easy“-Plattform ein „Process-as-a-Service“-Angebot geschaffen, dass den Akteuren der Wohnungswirtschaft eine umfassende Basis zur Umsetzung energiespezifischer Geschäftsmodelle und Abbildung einschlägiger, gesetzlicher Vorgaben liefert. So können nicht zuletzt die Informationspflichten, welche die Novelle der Heizkostenverordnung (HKVO) Eigentümern gegenüber Mietern auferlegt, souverän erfüllt werden. Mithilfe von „AKTIF smart&easy“ und einem integrierten Webportal ist diese Aufgabe kosten- und nutzenorientiert als Dienstleistung realisierbar.

„Bei der Konzeption der Plattform ist unser in den letzten 25 Jahren gesammeltes Wissen zu den Prozessen der Energiewirtschaft eingeflossen. Darüber hinaus haben wir die Ausgestaltung jedoch auch gezielt durch die Brille der Immobilienwirtschaft betrachtet“, so Lars Ehrler, Prokurist sowie Bereichsleiter Software & Projekte bei der AKTIF-Unternehmensgruppe. Konzepte rund um Elektromobilität, Mieterstrom inklusive Direktvermarktung oder Submetering können entsprechend bedarfsgerecht unterstützt werden – von der Datensammlung und automatischen Aufbereitung von Messwerten über die notwendige Marktkommunikation, passgenaue Abrechnung und Buchhaltung bis hin zur Einbindung moderner Kundenbindungsinstrumente wie einer App.

Komplexität beherrschbar machen

Aufgrund der Flexibilität der Lösung ergeben sich für Kunden entscheidende Vorteile, wie Ehrler unterstreicht: „Zum einen können Kunden jederzeit – und ohne selbst in mühseliger Kleinarbeit entsprechendes Fach- und Prozess-Know-how in den eigenen Reihen aufbauen zu müssen – mit einem Thema wie beispielsweise Mieterstrom oder der Verbrauchsvisualisierung im Zuge der monatlichen Informationspflichten gegenüber Mietern entlang der HKVO starten. Türen für künftige Ausbaustufen im Rahmen neuer Anforderungen bleiben offen.“ Dass sich Synergievorteile und Skaleneffekte ergeben, wenn die unterschiedlichen Prozesskomponenten an zentraler Stelle zusammentreffen, spielt einem solchen Ansatz klar in die Karten. Gleichzeitig haben Akteure der Immobilienwirtschaft ganz neue Möglichkeiten, ihr Tagesgeschäft modern und digital aufzustellen. Ehrler macht dies an einem Beispiel fest: „Ist das Kundenportal einmal im Einsatz, kann es auch zur bidirektionalen Interaktion mit dem Mieter genutzt werden. Jene werden dann zum Beispiel in die Lage versetzt, online ihre Zählerstände zu erfassen oder Nachrichten zu möglichen Defekten oder erforderlichen Reparaturen zu übermitteln.“ Da die Mitarbeiter auf Seiten der Immobilienwirtschaft via Browser ebenfalls jederzeit Zugang zu den für ihre täglichen Aufgaben erforderlichen Informationen haben, steht dezentralen Arbeitsszenarien, wie sie die Pandemie befeuert hat, nichts im Weg. Für eine reibungslose Abwicklung der energiespezifischen Vorgänge im Hintergrund sorgt das Team von AKTIF.

Mit dem Angebot der Prozessunterstützung für vielfältige Abläufe rund um neue, energiewirtschaftliche Aufgaben in der Immobilienwirtschaft adressiert AKTIF insbesondere Immobilienverwaltungen oder Wohnungsgenossenschaften. Im Rahmen eines „White-Label-Konzepts“ können sich aber auch Energieversorger die Service-Lösung zunutze machen, um solche Zielgruppen anzusprechen und zu binden. Damit sichern sie sich nicht zuletzt zusätzliche Freiheiten im eigenen Kerngeschäft, da das Leistungsspektrum der „AKTIF smart&easy“-Plattform weit über die bereits angesprochenen Anwendungsbereiche hinausgeht. Auch andere einschlägige Problematiken im Alltag von EVU lassen sich damit effektiv bannen, beispielsweise im Hinblick auf die Abrechnung von Bündelkunden oder PPA.

Lars Ehrler, Prokurist sowie Bereichsleiter Software & Projekte bei der AKTIF Unternehmensgruppe


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Ihr Draht zu uns

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Unser Team steht Ihnen gern zur Verfügung: Montag – Freitag 9.00 – 16.00 Uhr

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AKTIFe Expertise

vor 9 Monaten

Wir starten in unsere neue Online-Seminar-Reihe!

Nach unserer erfolgreichen Roadshow im März, starten wir im Januar 2022 in eine neue Online-Seminar-Reihe mit spannenden Themen.

Immer mittwochs teilen wir mit Ihnen unsere Best-Practice-Erfahrungen zu aktuellen Herausforderungen und Lösungen im Energiemarkt.
Start ist am 12.01.2022 um 10:00 Uhr. 

Weitere Informationen finden Sie hier.
 

AKTIF ist nicht betroffen: Log4j

vor 10 Monaten

Wir haben die von uns für unsere Kunden bereitgestellte Software und die bereitgestellten Dienste sofort und umfassend geprüft. Diese ist nicht betroffen.

Am Freitag, den 10.12.2021 veröffentlichte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik eine Sicherheitswarnung für Java-Anwendungen, die die Protokollierungsbibliothek "Log4j" in den Versionen 2.0 bis 2.14.1 verwenden.

Wir haben die von uns für unsere Kunden bereitgestellte Software und die bereitgestellten Dienste sofort und umfassend geprüft. Diese ist nicht betroffen.

Wir empfehlen unseren Kunden und Partnern, weitere von eingesetzte Software-Applikationen und IT-Infrastruktur-Komponenten zu prüfen oder prüfen zu lassen, ob diese ggf. betroffen sind. Hilfreich kann hierfür die Übersichtsseite https://github.com/NCSC-NL/log4shell/blob/main/software/README.md sein, auf der die Meldungen zahlreicher Hersteller gesammelt werden, die potentiell von der Lücke betroffen sind. Diese informieren dort über den aktuellen Stand der Untersuchung und verweisen auf eventuell vorhandene Updates.

Papierlos in die Zukunft

vor 10 Monaten

Nicht nur in den Zeiten von Homeoffice ist das papierlose Büro ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Das dachte sich auch die Edeka Versorgungsgesellschaft mbH und ist dieses Thema gemeinsam mit AKTIF angegangen.

In Zusammenarbeit mit der Edeka Versorgungsgesellschaft mbH, Rebecca Horn von Press'n'Relations und Claudia Delang von AKTIF ist ein toller Beitrag entstanden und in der Ausgabe 6|21 der e|m|w - Zeitschrift für Energie, Markt, Wettbewerb erschienen. Lesen Sie den Artikel hier. 

e|m|w – Zeitschrift für Energie, Markt, Wettbewerb, Ausgabe 6|21

Interessiert Sie dieses Thema? Gern stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung.

Ansprechpartner

Moderne Konzepte rund um erneuerbare Energien

vor 1 Jahr

Weshalb die Energiewende dynamische IT-Prozesse benötigt Ein allgemein gültiges Patentrezept für das Gelingen der Energiewende gibt es nicht. Jedoch existieren mittlerweile mannigfaltige Geschäftsmodelle rund um erneuerbare Energien, die diesem hehren Ziel Rechnung tragen. Im Zuge einer erfolgreichen Umsetzung fortschrittlicher Ideen kommt es vor allem darauf an, dass die damit einhergehenden Prozesse von einem IT-Fundament gestützt werden, das sich flexibel und schnell an neue Anforderungen anpassen lässt.

Steter Tropfen höhlt den Stein: Genau dieses Motto gilt beim Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien. Vor allem drei Faktoren spielen in dem Zusammenhang eine maßgebliche Rolle:

  • Speichernutzung,
  • Sektorenkopplung und
  • Vermarktung von Flexibilitäten.

Die Ausgestaltung spezifischer Geschäftsmodelle, die nicht zuletzt auf der intelligenten Kombination der verschiedenen Bausteine fußt, kann viele Gesichter haben. Im Folgenden sollen einige konkrete Ansätze aus der Praxis vorgestellt werden, die sowohl auf das Konto der Energiewende einzahlen als auch wirtschaftlich attraktive Anreize für alle Beteiligten bergen.

Spielfeld Mieterstrom

Die Idee der wohnortnahen Belieferung mit Strom aus regenerativen Quellen ist nicht neu, die Schlüsselrolle der Immobilienwirtschaft im Hinblick auf die Energiewende offensichtlich. Mit dem Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) sowie dem Beschluss zur steuerlichen Entlastung von Wohnungsunternehmen beim Angebot von Mieterstrom oder dem Betrieb von Ladesäulen, wurde der Weg zur Umsetzung einer nachhaltigen Energienutzung im Gebäudesektor erst im Frühjahr 2021 ein weiteres Stück geebnet. Das Potenzial ist enorm. Neben Mieterstromkonzepten bieten die Direktvermarktung der lokal zum Beispiel via Solaranlage erzeugten Energie oder eine Sektorenkopplung im Zuge von Wärme-Komplettpaketen entscheidende Angriffsflächen, um zusätzliche Einnahmen zu generieren. Die Chance im Bereich Mieterstrom hat ein Unternehmen aus dem Kundenumfeld der Aktif-Unternehmensgruppe bereits vor einigen Jahren erkannt, und ein entsprechendes Geschäftsmodell zur strategischen Weiterentwicklung in den eigenen Reihen aus der Taufe gehoben. Der Wärme-Contractor, der mehrere tausend Heizungsanlagen in Deutschland betreibt, koppelt neue Erdgas-BHKW-Projekte gezielt mit einem Mieterstromangebot und schlägt dadurch die Brücke zur Sektorenkopplung – ganz im Sinne der Energiewende.

Gebäudesektor als nachhaltiger Nährboden

Mieterinnen und Mieter profitieren von kostengünstigem und gleichzeitig umweltfreundlichem „Strom aus dem eigenen Keller“, die damit einhergehende Attraktivitätssteigerung des Mietobjekts kommt Immobiliengesellschaften zugute, und der Dienstleister sichert sich eine zusätzliche Einnahmequelle – eine Win-win-Situation in jeder Hinsicht. Dieses Beispiel ist jedoch nur eines von vielen, die zeigen, dass der Gebäudesektor als Schnittstelle zwischen Erzeugung und Verbrauch den idealen Nährboden für nachhaltige Nutzungsszenarien liefert. Der Markt ist agil und daher gilt es stets zu beachten, welche Synergien sich bei der Abwicklung verschiedener energiewirtschaftlicher Prozesse heute und in Zukunft ausspielen lassen. So kann der im Rahmen einer Mieterstrominitiative erzeugte Strom beispielsweise auch für Ladevorgänge von E-Autos genutzt werden. Es kommt vor allem auf Kreativität und Reaktionsfähigkeit bei der Ausgestaltung passgenauer Angebote an. Ansatzpunkte gibt es zuhauf.

Spielfeld Elektromobilität

Das Schlagwort „Elektromobilität“ ist bereits gefallen und im Zusammenhang mit der Energiewende kaum noch wegzudenken. Die davon ausgehende Zugkraft wird gerade in letzter Zeit deutlich, schließlich haben in den vergangenen Wochen zahlreiche Automobilhersteller ihre ambitionierten Pläne zum Umstieg auf elektrische Antriebe medienwirksam unterstrichen. Audi nannte mit 2026 bereits ein konkretes Ablaufdatum für die eigenen Verbrennungsmotoren. Somit wird der Ruf nach effektiven E-Mobility-Konzepten zur Belieferung der ansteigenden Menge an E-Fahrzeugen immer lauter. Hierbei geht es ebenfalls darum, Nachfrage und Nutzung von erneuerbaren Energien perfekt in Einklang zu bringen.

PPA als attraktive Alternative

Vor diesem Hintergrund verfolgt ein weiterer Kunde von Aktif einen spannenden Ansatz. Im Fokus stehen dabei zum einen die Betreiber bestehender Photovoltaik (PV)- und Windkraftanlagen, die künftig aus der Förderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) fallen. Sie alle müssen sich über kurz oder lang mit der Frage auseinandersetzen, ob und wie sich ihre Anlagen selbst fernab des EEG wirtschaftlich einsetzen lassen. Power Purchase Agreements (PPA) – also längerfristige Stromabnahmeverträge mit fixierten Preisen und bis zu zehn Jahre Laufzeit – stellen in dem Zusammenhang eine attraktive Alternative dar, die selbst in einem volatilen Erzeugungsumfeld Planungssicherheit gewährleistet.

Ladestrom für Gewerbekunden

Demgegenüber stehen beim spezifischen Business Case Gewerbekunden, für die eine Stromversorgung über lokal erzeugten Ökostrom attraktiv ist. Hier verspricht das Thema E-Mobilität verheißungsvolle Potenziale. Daher liegt ein besonderer Fokus darauf, die Bereitstellung einer Ladesäuleninfrastruktur direkt am Ort der Erzeugung zu forcieren. Individuelle, regionale Gegebenheiten im Umfeld bestehender oder geplanter PV- und Windkraftanlagen werden genau unter die Lupe genommen. Liegt beispielsweise ein Parkplatz oder – noch spezifischer – der Standort eines Paketdienstleisters mit E-Flotte in direkter Nähe zur Erzeugungsanlage, eröffnet sich mit dem Anschluss einer Ladesäule möglicherweise die Chance zur zusätzlichen regionalen Wertschöpfung. Hierfür muss im Idealfall nur ein Gleichstromkabel verlegt werden, um die erzeugte Energie direkt für Ladevorgänge bereitstellen zu können.

Vermarktung von Speicherkapazität

Im konkreten Geschäftsmodell ist für die bauliche Realisierung entsprechend der energiewirtschaftlichen Konzeption der jeweilige Auftraggeber verantwortlich. Umsatz wird mit der prozessualen Abwicklung aller energiewirtschaftlichen Aufgaben im Rahmen der angebotenen PPA, Versorgungs- und Dienstleistungsverträge erzielt. Ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt ist dabei nicht zuletzt der Einsatz von Speicherlösungen, die massiv dazu beitragen, die dezentrale Erzeugung des Stroms aus erneuerbaren Energien weiter zu flexibilisieren. Die Speicherkapazitäten lassen sich – im Cluster zusammengeschaltet – zusätzlich vermarkten und können auf diese Weise entscheidend dazu beitragen, Schwankungen im Gesamtnetz auszugleichen.

Spielfeld virtuelle Kraftwerke

Auf einen wirtschaftlich lohnenden und zugleich sinnvollen Umgang mit erneuerbaren Energien zielt auch die Idee virtueller Kraftwerke ab. Dabei werden zahlreiche kleine, dezentrale Erzeuger wie BHKW, Biogas-, Wind- oder PV-Anlagen – sowie auch Verbraucher – insgesamt wie ein großes Kraftwerk betrachtet und gesteuert. Einzelne Einheiten können dann ebenfalls dazu eingesetzt werden, Unflexibilitäten anderer „Mitspieler“ abzufedern. Erlöse werden in diesem Konstrukt bei einem Aktif-Kunden über die Direktvermarktung erzielt. Zudem bietet ein solches Modell im Zuge von Redispatch 2.0 spannende Umsatzpotenziale und Möglichkeiten, die Erzeugung weitaus nachhaltiger aufzugleisen. Denn im Gegensatz zum Netzbetreiber kennt der Direktvermarkter die in seiner Verantwortung stehenden Anlagen viel besser.

Abfolge und Verarbeitung von Daten passen oft nicht

Diese Dynamik fordert jedoch eine hohe Flexibilität hinsichtlich der zugrundeliegenden Prozesse, wenn es beispielsweise um die Bilanzierung sowie Abrechnung der erzeugten, nichterzeugten und verbrauchten Energie oder die Erstellung von Gutschriften geht. Sowohl die Abfolge der jeweiligen Bearbeitungsschritte als auch die Verarbeitungsmechanismen der erforderlichen Daten passen vielfach nicht in das zumeist starre Korsett der tradierten, energiewirtschaftlichen Lösungen.

Die hinter all den hier aufgezeigten Aktivitäten stehenden, prozessualen Anforderungen sind keinesfalls trivial. Damit die einzelnen Bausteine zum Erfolg führen, ist vor allem ein Umdenken auf Prozessseite erforderlich. Das zugrundeliegende IT-Fundament oder die Auswahl eines geeigneten Umsetzungspartners werden immer häufiger zur Stellschraube, die über den Erfolg moderner Geschäftsideen zur Energiewende entscheidet.

Flexibilisierung der IT- und Prozesslandschaft

Selbst die kreativste und sinnvollste Überlegung zur Nutzung erneuerbarer Energien ist zum Scheitern verurteilt, wenn diese mit kaum zu stemmenden IT-Projekten einhergeht, bei denen der Teufel oftmals im Detail liegt. Sollten diese dennoch in mühevoller Kleinarbeit umgesetzt werden, darf zudem nicht vergessen werden, dass die zu erwartende Marge im Rahmen neuer Geschäftsmodelle vor allem von der Fehleranfälligkeit und dem Automatisierungsgrad der dahinterstehenden IT-Abläufe im täglichen Betrieb abhängig ist.

Daten nur einmal zentral vorhalten

Der Idealfall ist daher eine leistungsstarke und durchgängige Softwarelösung, die alle anfallenden Verarbeitungsschritte reibungslos unterstützt und gleichzeitig in der Lage ist, mit neuen Anforderungen flexibel mitzuwachsen. Ein integrierter Ansatz, bei dem Daten nur einmal zentral vorgehalten werden und für alle Prozesse zur Verfügung stehen, sichert hohe Datenqualität, performante Aufgabenabarbeitung und schnelle Arbeitsergebnisse. Er ermöglicht es, ohne Schnittstellen alle Prozesse in einem System zu bearbeiten. Auch auf neue Anforderungen kann damit schnell reagiert werden. So kommt beispielsweise bei allen zuvor beschriebenen Szenarios die Softwarelösung „Aktif dataService“ zum Tragen, die als zentrale Plattform den unterschiedlichsten Bedürfnissen im Zuge von Abrechnung, Bilanzierung oder Marktkommunikation gerecht wird. Treiber der Energiewende ist somit neben Ideenreichtum bei der Ausdefinition neuer Konzepte rund um erneuerbare Energien vor allem die Dynamisierung der dahinterstehenden Prozesslandschaften und IT-Strukturen.

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Quelle:

https://www.ingenieur.de/fachmedien/bwk/special-erneuerbare-energien/weshalb-die-energiewende-dynamische-it-prozesse-benoetigt/

 

 

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