vor 1 Woche

Unser Leiter Vertrieb Mario Weber ist heute als Gast auf der HANNOVER MESSE!
Unter dem Leitthema „Think Tech Forward“ zeigen hier rund 3.000 Aussteller aus Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft, wohin die Reise geht. Im Fokus dieses Jahr: Physical AI, Humanoid Robots, Wasserstoff und intelligente Energiesysteme. Partnerland ist in diesem Jahr übrigens Brasilien, eine der weltweit führenden Nationen im Bereich erneuerbarer Energien.
Aus AKTIFer Sicht besonders spannend sind die immer sichtbareren Überlappungen zwischen Industrie und Energiewirtschaft. Wo Produktion und Versorgung, Automatisierung und Netzintegration zusammenwachsen, entstehen Fragen, die in beiden Welten beantwortet werden müssen – von der Datenverarbeitung bis zur Abrechnung.





vor 2 Wochen

Internationale Küche für das AKTIFe Team!
An diesem frühlingshaften Mittwoch war mal wieder Zeit für einen AKTIF-Lunch. Dieser ließ kulinarisch keine Wünsche offen: Chili con Carne, Chili sin Carne, dazu eine Portion Borschtsch als nachträgliche Einstandsrunde einer Kollegin und zum krönenden Abschluss selbstgemachter Käsekuchen. Heute ging sicher niemand hungrig nach Hause.
Nach den Osterfeiertagen und einem intensiven Release-Fenster war dieses entspannte Zusammenkommen genau das Richtige!
vor 3 Wochen
Ein Kommentar unseres Geschäftsführers Lars Ehrler für die ZFK

Die Direktvermarktung hat sich in den letzten Jahren als elementarer Bestandteil des Energiemarktes etabliert, und das zurecht. Schließlich stellt dieses Geschäftsmodell entscheidende Weichen für die Energiewende. Umso irritierender wirkt daher die kurzfristige gesetzliche Änderung vom 23. Dezember 2025 zur Redispatch-Vergütung. Die in § 14 EnWG getroffenen Neuregelungen sind ein weiteres Beispiel dafür, wie politische Eingriffe einen ohnehin komplexen Markt nicht vereinfachen, sondern zusätzlich belasten. Konkret sieht die EnWG-Novelle im Kontext des Redispatch 2.0 vor, dass Netzbetreiber nun dem Anlagenbetreiber den Ausfall direkt vergüten und der Ausgleich nicht länger über den Direktvermarkter als Bilanzkreisverantwortlichem läuft. Dabei stößt nicht allein der Inhalt, sondern vor allem die Art und Weise auf. Ohne Vorwarnung, ohne Übergangsfrist, ohne erkennbare Vorbereitung der betroffenen Akteure wurde ein zuvor aus der Not heraus aufdoktrinierter Vorgang praktisch über Nacht umgestellt.
Direktvermarkter haben zuletzt erhebliche Ressourcen investiert, um einen Abrechnungsprozess aufzubauen, der ursprünglich so gar nicht hätte entstehen dürfen. Denn eigentlich war vorgesehen, dass Netzbetreiber den bilanziellen Ausgleich im Redispatch sauber abwickeln. Weil das in der Praxis nicht funktioniert hat, wurde die Abwicklung auf Seiten der Bilanzkreisverantwortlichen beziehungsweise Direktvermarkter organisiert – mit erheblichem personellem, prozessualem und technischem Aufwand.
Und nun? Nun ist genau dieser Aufwand in großen Teilen obsolet. Direktvermarkter haben Prozesse etabliert, Datenflüsse aufgebaut, Vertragslogiken hinterlegt und Softwarelösungen eingeführt – auf Basis eines regulatorischen Rahmens, der ihnen faktisch wieder unter den Füßen weggezogen wurde. Das ist nicht nur ökonomisch fragwürdig. Es sendet auch ein fatales Signal an einen Markt, der auf Verlässlichkeit angewiesen ist. Wer Investitionen in Prozesse und Systeme tätigt, muss sich zumindest darauf verlassen können, dass der Gesetzgeber nicht von heute auf morgen die Spielregeln ändert.
Hinzu kommt: Mit der neuen Regelung ist das Problem nicht gelöst, sondern nur verlagert worden. Denn die Netzbetreiber zahlen künftig an die Anlagenbetreiber aus. Die Informationen, die nötig sind, um diese Gutschriften sachlich zu prüfen, liegen aber häufig gar nicht beim Anlagenbetreiber, sondern beim Direktvermarkter. Es geht beim Redispatch eben nicht um einfach nachvollziehbare Strommengen, sondern um Ausfallarbeit – also um Energie, die gerade nicht erzeugt wurde, weil eine Anlage abgeregelt worden ist. Ob die angesetzten Mengen, Zeitreihen und Vergütungen plausibel sind, lässt sich nur mit den entsprechenden Daten prüfen. Wer die Auszahlung veranlasst, sollte also auch sicherstellen, dass der Empfänger sie nachvollziehen kann. Genau daran fehlt es jetzt.
Daraus entstehen neue Reibungsverluste und es stellen sich zusätzliche Fragen im Tagesgeschäft der Direktvermarktung: Müssen Verträge mit Anlagenbetreibern entlang dieser Neuregelungen angepasst werden? Braucht es Abtretungserklärungen? Wie wird das steuerlich behandelt? Wie lassen sich Forderungsausfälle vermeiden? All das hat mit dem eigentlichen Ziel der Energiewende nichts zu tun. Es geht nicht um mehr erneuerbare Erzeugung, nicht um bessere Marktintegration, nicht um schnellere Flexibilität im System. Es geht um zusätzliche Bürokratie.
Genau darin liegt der politische Kern des Problems. Anstatt den Direktvermarktern als tragender Säule der Energiewende das Agieren zu erleichtern, werden die Rahmenbedingungen komplizierter, teurer und unattraktiver. Wer die Energiewende beschleunigen will, darf Marktakteuren nicht immer neue administrative Lasten aufbürden, vor allem nicht ohne Vorlauf und ohne belastbare Übergangsregelung.
Direktvermarkter brauchen – genau wie alle anderen Teilnehmer des Energiemarktes – verlässliche Regeln und keine neuen Stolpersteine, die Zeit, Geld und Vertrauen kosten.
Dieser Kommentar erschien im Original online bei der ZFK: https://www.zfk.de/digitalisierung/it/wer-die-direktvermarktung-schwaecht-bremst-die-energiewende
vor 4 Wochen

Das gesamte Team von AKTIF wünscht erlebnisreiche Feiertage und einen fleißigen Osterhasen!
Damit der Wechsel auf unser aktuelles Release reibungslos über die Bühne geht, sind einige Kolleginnen und Kollegen sogar am heutigen Karfreitag im Einsatz und verleihen unserem „AKTIFen“ Versprechen Ausdruck. Ein besonderer Dank also auch an alle, die mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass im Osternest nicht nur Süßigkeiten, sondern auch verlässliche energiewirtschaftliche Prozesse liegen!
vor 1 Monat

Letzte Woche ist der Ergebnisbericht der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ erschienen. Auch 2026 hat die AKTIF Unternehmensgruppe die Initiative von Samaritan's Purse e. V. wieder mit viel Freude unterstützt.
Insgesamt erhielten weltweit über zwölf Millionen Kinder einen Schuhkarton mit einer besonderen Überraschung zu Weihnachten. 275.510 liebevoll zusammengestellte Päckchen kamen aus dem deutschsprachigen Raum, davon 15 von AKTIF. Umso schöner ist es, jetzt die Momentaufnahmen der Geschenkübergabe und die glücklichen Augen der Kinder zu sehen.
Eine tolle Aktion, an der uns wir auch künftig wieder sehr gerne beteiligen. Denn bereits das Packen hat Spaß gemacht: https://aktif.energy/blog/wir-packen-fuer-weihnachten-im-schuhkarton/
Alle Einzelheiten zur Aktion gibt es auf der Webseite von Samaritan’s Purse: https://www.die-samariter.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton/aktionsbericht/
vor 1 Monat

Noch genau drei Monate bis zur The smarter E!
Am 23. Juni 2026 öffnet mit der Smarter E Europas größte Messeallianz für die Energiewirtschaft wieder in München ihre Tore, erstmals ist Dienstag der erste Messetag. Und AKTIF ist selbstverständlich auch in diesem Jahr dabei.
Für uns ist die Messe längst fester Bestandteil im Kalender. Seit Jahren nutzen wir die Plattform, um mit Kunden, Partnern und Interessenten ins Gespräch zu kommen – über Direktvermarktung, Marktkommunikation, Abrechnung und alles, was den Energiemarkt von morgen bewegt.
Was wir dieses Jahr im Gepäck haben? Dazu in den kommenden Wochen mehr. Nur so viel: Es lohnt sich, vorbeizuschauen!
vor 2 Monaten

Erstes Firmenmeeting 2026!
Vergangenen Freitag traf sich wieder das gesamte AKTIFe Team am Senftenberger See – zum ersten großen Firmenmeeting des Jahres.
Hier gab es neben Sonnenschein, Nähe zum schönen See und guter Verpflegung auch jede Menge Gesprächsstoff aus allen Geschäftsbereichen. Da man sich in Zeiten des hybriden Arbeitens eben nicht mehr jeden Tag auf dem Flur trifft, ist es umso schöner, wenn zu solchen Anlässen alle Kolleginnen und Kollegen zusammenkommen.
Wir freuen uns schon aufs nächste Mal im Sommer!



vor 2 Monaten

Heute ist Weltfrauentag – und wir sagen Danke!
Danke an alle AKTIFen Kolleginnen, die mit ihrer Expertise, ihrem Engagement und ihren Ideen jeden Tag den entscheidenden Unterschied machen.
Als kleines Zeichen der Wertschätzung gab es für jede ein frühlingshaftes Blumengesteck. Weil großartige Arbeit auch mal mit etwas Farbe gefeiert werden darf.
vor 2 Monaten
Regulatorik im Wandel – wir bleiben am Ball

Neue Marktprozesse, LFW24, GeLi 2026, §14a-Umsetzung – die Anforderungen an Energieversorger und Stadtwerke verändern sich rasant. Umso wichtiger, dass auch wir als Softwarepartner die regulatorischen und technischen Grundlagen nicht nur kennen, sondern leben.
Gestern haben wir uns einen ganzen Tag Zeit genommen: Im Rahmen unserer internen Schulung „Grundlagen der Energiewirtschaft & Mako 2026“ hat uns Lothar Lang vom Institut für Energiedienstleistungen (ifed) auf den neuesten Stand gebracht – von den technischen Basics über Marktrollen und rechtliche Rahmenbedingungen bis hin zu den aktuellen Vorgaben der Marktkommunikation.
vor 2 Monaten
Das AKTIF®dataService-Release R1/2026 macht unsere Kunden fit für die Zukunft

Mit fast 70 Teilnehmern stieß unser gestriges Release-Webinar auf reges Interesse – ein deutliches Zeichen dafür, welche Bedeutung das AKTIF®dataService-Release R1/2026 für den energiewirtschaftlichen Alltag der Anwender hat. Im Mittelpunkt stand die termingerechte Umsetzung der regulatorischen Anforderungen der GeLi Gas 2.0, die zum 1. April 2026 in Kraft treten. Doch das Release bringt weit mehr mit als nur die Pflichtübung.
Im Bereich der Marktkommunikation wurden die relevanten Formate umfassend angepasst. So unterstützt AKTIF®dataService künftig unter anderem die erweiterten PARTIN- und COMDIS-Formate für Gas, Anpassungen bei MSCONS sowie die Einführung der Identifikationslogik in der UTILMDG. Letztere stellt sicher, dass Kündigungen und Anmeldungen im Gas jetzt wahlweise mit der Marktlokations-ID oder allen Identifikationsdaten übermittelt werden können. Ergänzend wurden Fehlerkorrekturen in der UTILMDS umgesetzt, darunter der neue Transaktionsgrund Übergangsversorgung ZZD. Ebenfalls neu: Netznutzungsrechnungen im Gas können nun auch seitens des Netzbetreibers abgelehnt werden, wobei die eingehende COMDIS die Rechnung reaktiviert und die Verarbeitung analog zur Sparte Strom erfolgt. Hinzu kommt der Import von Arbeits- und Leistungswerten vor Lieferbeginn, die künftig sowohl in der Rechnungsprüfung als auch in der Abrechnung Berücksichtigung finden.
Jenseits der regulatorischen Änderungen profitieren die Anwender von zahlreichen Komfortfunktionen und Neuheiten. Das Vertriebsmodul wurde um praktische Features erweitert – etwa die Möglichkeit, mehrere Zählerstände und Energiemengen gleichzeitig zu löschen, erweiterte Informationen zu Bilanzkreis und Regelzone bei Einspeiseverträgen sowie neue Berichte zur Kontrolle der Ausfallarbeit. In der Rechnungsprüfung steht bei den Wiedervorlagen ab sofort die neue Option „Abgleich & Berechnung“ zur Verfügung, die vor der eigentlichen Berechnung einen Messdatenabgleich durchführt. In der Abrechnung wurde unter anderem die Ausweispflicht zur Reduzierung der Gasspeicherumlage implementiert, die Preistypen-Prüfung auf Kundenebene erweitert sowie die XRechnung auf Version 3.0 umgestellt.
Darüber hinaus wurde mit dem Release die Grundlage für Vorgangsaufgaben und Prozessautomatisierung auf allen Systemen ausgerollt – ein vielversprechender Baustein, der nach individueller Einführung das Potenzial hat, Arbeitsabläufe nochmals deutlich zu verschlanken. In Summe unterstreicht das Release R1/2026 einmal mehr den Anspruch von AKTIF, seinen Kunden nicht nur regulatorische Konformität, sondern auch einen echten Mehrwert im Tagesgeschäft zu liefern.