AKTIF Blog

Wer die Direktvermarktung schwächt, bremst die Energiewende

vor 6 Tagen

Ein Kommentar unseres Geschäftsführers Lars Ehrler für die ZFK

Die Direktvermarktung hat sich in den letzten Jahren als elementarer Bestandteil des Energiemarktes etabliert, und das zurecht. Schließlich stellt dieses Geschäftsmodell entscheidende Weichen für die Energiewende. Umso irritierender wirkt daher die kurzfristige gesetzliche Änderung vom 23. Dezember 2025 zur Redispatch-Vergütung. Die in § 14 EnWG getroffenen Neuregelungen sind ein weiteres Beispiel dafür, wie politische Eingriffe einen ohnehin komplexen Markt nicht vereinfachen, sondern zusätzlich belasten. Konkret sieht die EnWG-Novelle im Kontext des Redispatch 2.0 vor, dass Netzbetreiber nun dem Anlagenbetreiber den Ausfall direkt vergüten und der Ausgleich nicht länger über den Direktvermarkter als Bilanzkreisverantwortlichem läuft. Dabei stößt nicht allein der Inhalt, sondern vor allem die Art und Weise auf. Ohne Vorwarnung, ohne Übergangsfrist, ohne erkennbare Vorbereitung der betroffenen Akteure wurde ein zuvor aus der Not heraus aufdoktrinierter Vorgang praktisch über Nacht umgestellt.

Direktvermarkter haben zuletzt erhebliche Ressourcen investiert, um einen Abrechnungsprozess aufzubauen, der ursprünglich so gar nicht hätte entstehen dürfen. Denn eigentlich war vorgesehen, dass Netzbetreiber den bilanziellen Ausgleich im Redispatch sauber abwickeln. Weil das in der Praxis nicht funktioniert hat, wurde die Abwicklung auf Seiten der Bilanzkreisverantwortlichen beziehungsweise Direktvermarkter organisiert – mit erheblichem personellem, prozessualem und technischem Aufwand.

Und nun? Nun ist genau dieser Aufwand in großen Teilen obsolet. Direktvermarkter haben Prozesse etabliert, Datenflüsse aufgebaut, Vertragslogiken hinterlegt und Softwarelösungen eingeführt – auf Basis eines regulatorischen Rahmens, der ihnen faktisch wieder unter den Füßen weggezogen wurde. Das ist nicht nur ökonomisch fragwürdig. Es sendet auch ein fatales Signal an einen Markt, der auf Verlässlichkeit angewiesen ist. Wer Investitionen in Prozesse und Systeme tätigt, muss sich zumindest darauf verlassen können, dass der Gesetzgeber nicht von heute auf morgen die Spielregeln ändert.

Hinzu kommt: Mit der neuen Regelung ist das Problem nicht gelöst, sondern nur verlagert worden. Denn die Netzbetreiber zahlen künftig an die Anlagenbetreiber aus. Die Informationen, die nötig sind, um diese Gutschriften sachlich zu prüfen, liegen aber häufig gar nicht beim Anlagenbetreiber, sondern beim Direktvermarkter. Es geht beim Redispatch eben nicht um einfach nachvollziehbare Strommengen, sondern um Ausfallarbeit – also um Energie, die gerade nicht erzeugt wurde, weil eine Anlage abgeregelt worden ist. Ob die angesetzten Mengen, Zeitreihen und Vergütungen plausibel sind, lässt sich nur mit den entsprechenden Daten prüfen. Wer die Auszahlung veranlasst, sollte also auch sicherstellen, dass der Empfänger sie nachvollziehen kann. Genau daran fehlt es jetzt.

Daraus entstehen neue Reibungsverluste und es stellen sich zusätzliche Fragen im Tagesgeschäft der Direktvermarktung: Müssen Verträge mit Anlagenbetreibern entlang dieser Neuregelungen angepasst werden? Braucht es Abtretungserklärungen? Wie wird das steuerlich behandelt? Wie lassen sich Forderungsausfälle vermeiden? All das hat mit dem eigentlichen Ziel der Energiewende nichts zu tun. Es geht nicht um mehr erneuerbare Erzeugung, nicht um bessere Marktintegration, nicht um schnellere Flexibilität im System. Es geht um zusätzliche Bürokratie.

Genau darin liegt der politische Kern des Problems. Anstatt den Direktvermarktern als tragender Säule der Energiewende das Agieren zu erleichtern, werden die Rahmenbedingungen komplizierter, teurer und unattraktiver. Wer die Energiewende beschleunigen will, darf Marktakteuren nicht immer neue administrative Lasten aufbürden, vor allem nicht ohne Vorlauf und ohne belastbare Übergangsregelung.

Direktvermarkter brauchen – genau wie alle anderen Teilnehmer des Energiemarktes – verlässliche Regeln und keine neuen Stolpersteine, die Zeit, Geld und Vertrauen kosten.

Dieser Kommentar erschien im Original online bei der ZFK: https://www.zfk.de/digitalisierung/it/wer-die-direktvermarktung-schwaecht-bremst-die-energiewende

Prozesssicherheit trotz steigender Komplexität des Energiemarkts

vor 3 Monaten

AKTIF präsentiert zur E-world das verlässliche Fundament zur Unterstützung vielfältiger energiewirtschaftlicher Geschäftsmodelle

E-world energy & water, 10. bis 12. Februar 2026 in Essen – Halle 1, Stand E120

Wer am Energiemarkt mitmischen möchte, muss nicht zuletzt die branchenspezifischen Prozesshürden dauerhaft meisten. Genau darauf liegt seit knapp drei Jahrzehnten der Fokus der AKTIF-Unternehmensgruppe. Von der herausfordernden Abrechnung von dynamischen Tarifen, PPA-Konstrukten, Ladestromangeboten und Speicherkapazitäten bis hin zur kundenfreundlichen Aufbereitung der geschäftsrelevanten Daten in den Sparten Strom, Gas und Wärme via Webportal: AKTIF nimmt die E-world 2026 erneut zum Anlass, um die praxiserwiesenen Stärken der AKTIF-Software und -Services im Hinblick auf unterschiedlichste Geschäftsmodelle zu demonstrieren. Energieversorger, Direktvermarkter oder Energieerzeuger können sich dabei auch ein Bild von den jüngsten Erweiterungen des Leistungsspektrum machen. So sorgen beispielsweise neue Schnittstellen zu E-Post und Check24 sowie die verfügbare Web-API für zusätzliche Automatisierung im energiewirtschaftlichen Tagesgeschäft.
 
„Unsere langjährige Erfahrung im Energiemarkt ist zuletzt bei der Umstellung auf den 24-Stunden-Lieferantentenwechsel Strom deutlich zum Tragen gekommen. Alle zeitkritischen Prozesse waren bei AKTIF im Juni 2025 bereits in Produktivbetrieb und die Umstellung der Systeme funktionierte weitestgehend reibungslos. Der enorme Kraftakt dahinter hat an unserem Anspruch, rechtzeitig Handlungsfähigkeit zu gewährleisten, nicht gerüttelt“, wie Lars Ehrler, Geschäftsführer der AKTIF-Unternehmensgruppe, unterstreicht. Dass gerade die souveräne Abbildung der Marktkommunikation wieder an Stellenwert gewinnt, zeigt sich für AKTIF an den zahlreichen Anfragen aus der jüngsten Vergangenheit. Auch die Abrechnung von Speicherkapazitäten steht immer höher im Kurs – von Themen der Direktvermarktung ganz abgesehen. Hier hat die AKTIF-Unternehmensgruppe ihre Expertise im Zuge des Onboardings zahlreicher Unternehmen in den letzten Monaten weiter ausbauen können.
 
Die Software von AKTIF ist dabei ebenso gefragt wie die Dienstleistungen, die den Auftraggebern zusätzliche Entlastung versprechen: „Wir bringen das gesamte notwendige Know-how mit, um auch Neueinsteiger in den für sie relevanten Themenfeldern der Energiewirtschaft zu unterstützen. Beim Aufbau und der Abbildung der einschlägigen Prozesse im Rahmen von Abrechnung, Bilanzkreismanagement und Kundenservice steht AKTIF mit Rat und Tat zur Seite“, betont Lars Ehrler. Der Kunde gewinnt dadurch entscheidende Freiräume zur Umsetzung neuer Ideen. „Am Ende rechnen wir alles ab, was sich ein Lieferant oder Direktvermarkter ausdenkt. Das kann im Einzelfall ganz unterschiedlich aussehen. Die damit zusammenhängenden und in der Umsetzung meist anspruchsvollen Standard-Prozesse laufen in unseren Reihen geräuschlos mit. Genau darin liegt die besondere Schlagkraft“, so der Geschäftsführer. Über das umfangreiche Leistungsspektrum informiert das Team von AKTIF zur E-world am Stand E120 in Halle 1.

AKTIF auf der Smarter E 2025: Enabler der Direktvermarktung

vor 11 Monaten

Großes Interesse am AKTIF-Stand in München

Auch in diesem Jahr zählte „The smarter E Europe“ zu den Höhepunkten im Kalender der AKTIF Unternehmensgruppe. Vom 7. bis 9. Mai wurde die Messe München zum Treffpunkt unterschiedlichster Akteure, die alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: Es geht um den Aufbau einer zukunftsfähigen Energiewelt, in der erneuerbare Energien, Dezentralisierung und Digitalisierung sowie branchenübergreifende Lösungen für eine nachhaltige und verlässliche Energieversorgung in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr im Fokus stehen. 2.737 Aussteller aus 57 Ländern präsentierten in dem Zusammenhang ihre einschlägigen Technologien und Konzepte. Rund 107.000 Fachbesucher aus 157 Ländern nutzten die Gelegenheit zum intensiven Austausch und Networking und auch die begleitenden Fachkonferenzen stießen mit über 2.600 Teilnehmenden auf viel Anklang.

Großes Interesse an unterschiedlichen Vermarktungsformen

Am AKTIF-Stand wurde deutlich: Das Thema Direktvermarktung genießt weiterhin hohe Aufmerksamkeit. Eine Vielzahl der geführten Gespräche drehte sich um die damit einhergehenden Herausforderungen und Chancen. Fragen zum idealen Einstieg in die Vermarktung der eigenen oder auch fremden Assets im jeweilig passenden Geschäftsmodell trafen dabei auf die umfassende Expertise der AKTIF-Mannschaft. Unser Anspruch hierbei: Wir unterstützen Unternehmen umfassend dabei, sich als Direktvermarkter zu etablieren und enabeln so einen wichtigen Baustein der Energiewende. Doch auch allgemeine Abrechnungsprozesse und mehr beschäftigten die Besucher – als weitere Themen, bei denen AKTIF als erfahrener Lösungsanbieter punkten kann. Die detaillierte Auswertung der Kontakte spricht hier eine klare Sprache: Ein Großteil informierte sich über dedizierte Prozesslösungen, um innovative Geschäftsmodelle zur Integration erneuerbarer Energien umzusetzen.

Neben den Softwarelösungen traf auch das Dienstleistungsspektrum von AKTIF zum wiederholten Mal den Nerv des Publikums. Viele Besucher waren konkret auf der Suche nach flexiblen Serviceangeboten, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Energiebranche effektiv zu begegnen – insgesamt mehr als 70 Prozent der Messekontakte zielten darauf ab. Die zahlreichen Gespräche unterstreichen zudem, wie rasant sich die Anforderungen an ein intelligentes, flexibles und vollständig erneuerbares Energiesystem entwickeln. Es wurde deutlich: Verschiedene Sektoren und Branchen wachsen immer stärker zusammen und die Idee eines Gesamtsystems, in dem die Energiewende wirtschaftlich umgesetzt wird, nimmt zunehmend Form an.

Positive Signale für die Energiewende

Entsprechend war die Atmosphäre auf der Messe von großer Aufbruchstimmung und positiver Energie geprägt. Das AKTIF-Team nutzte die Zeit nicht nur für zahlreiche angeregte Fachgespräche, sondern auch zum intensiven Networking mit langjährigen Partnern und zahlreichen Neukontakten, die innovative Wege verfolgen. So entstand ein Austausch, der über die Messe hinaus Impulse für die weitere Gestaltung der Energiewende liefert.

Die Bilanz der diesjährigen Smarter E fällt für AKTIF somit durchweg positiv aus: Viele Interessenten, hochkarätige Gespräche und ein klares Stimmungsbild in Richtung Marktdynamik und Digitalisierung. Mit diesen Eindrücken startet unser Team nun motiviert in den Sommer und freut sich schon jetzt auf die nächste „The smarter E“, die vom 23. bis 25. Juni 2026 erneut in München stattfinden wird.

Flexibilität und Prozesssicherheit in der Direktvermarktung

vor 1 Jahr

AKTIF legt zur "The smarter E" in München einen besonderen Fokus auf die Vermarktung und Abrechnung von Speicherkapazitäten

The smarter E Europe, 7. bis 9. Mai 2025 in München – Halle B5, Stand 670

Zur diesjährigen „The smarter E“ in München adressiert die AKTIF-Unternehmensgruppe die aktuellen Nöte im Umfeld der Direktvermarktung. Gezeigt werden geeignete Lösungswege – nicht nur im Hinblick auf abrechnungsspezifische Details. Auch bei der damit einhergehenden und verpflichtenden Marktkommunikation ist Know-how ein wichtiges Erfolgskriterium. In dem Zusammenhang spielt die Abbildung der Flexibilitätsvermarktung von Batteriespeichern eine zunehmend wichtigere Rolle. Technologische Fortschritte treiben den  weltweiten Ausbau von PV- und Speicherkapazitäten zügig voran. Daher treffen die einschlägigen Prozessbausteine und Erfahrungswerte von AKTIF einen entscheidenden Nerv vieler Messeteilnehmer und -besucher. Denn mit der Einbindung von Speichern eröffnen sich kaum zu unterschätzende, zusätzliche Erlösfelder. Ein fachkundiger Partner kann dafür sorgen, dass sich diese zügig erschließen lassen. 
 
„Batteriespeicher gelten als Schlüsselelement der Energiewende, da diese die Volatilität der Erzeugung erneuerbarer Energien wirksam auffangen. Somit leisten sie nicht zuletzt einen entscheidenden Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes. Egal ob es um Großspeicherprojekte oder die Einbindung der Elektromobilität geht: An Ideen mangelt es nicht. Vor allem Start-ups können hier ganz neuen Schwung in den Markt bringen. Eine der größten Herausforderungen ist dabei sicher, solche modernen Geschäftsmodelle in Einklang mit den energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu bringen. Die komplexe Regulatorik darf nicht zum Spielverderber werden. Genau hier kommen der Erfahrungsschatz und die Prozessexpertise von AKTIF ins Spiel“, so Lars Ehrler, Geschäftsführer der AKTIF-Unternehmensgruppe. In seinen Augen bietet das Themenfeld der Erneuerbaren Energien gerade Neueinsteigern enorme unternehmerische Handlungsspielräume – seien es Betreiber und Projektierer von Erneuerbare-Energien-Anlagen, Akteure im Umfeld der Batteriespeicher, Anbieter von Ladesäulen-Konzepten oder auch Immobilienunternehmen, die den Weg in die Energieversorgungswelt einschlagen wollen. Sie alle können von den Umsetzungsoptionen der AKTIF-Unternehmensgruppe profitieren. Dank der weitreichenden Auswahl an praxisbewährten „As a Service“-Leistungen auf Basis der AKTIF®smart&easy-Plattform lassen sich prozessseitige Hürden souverän meistern. 
 
Das vielseitige Produkt- und Dienstleistungsspektrum stellt das Team von AKTIF zur Messe in München am Stand 670 in Halle B5 gerne detailliert vor. Ein Schwerpunkt bildet das umfangreiche Angebot für Direktvermarkter: von der Abbildung klassischer Modelle über die Einbindung von Power Purchase Agreements (PPA) bis hin zur Speicher-Flexibilitätsvermarktung. Aber auch Unternehmen auf der Suche nach einer schlanken Lösung zur Ladesäulenabrechnung finden am Stand von AKTIF die richtige Anlaufstelle. Last but not least gibt es stichhaltige Antworten zu spezifischen Problemstellungen rund um den 24-Stunden-Lieferantenwechsel oder die elektronische Rechnungsstellung.

Link zur Terminvereinbarung hier: https://aktif.energy/ueber-uns/termine/aktif-auf-der-the-smarter-e-europe-in-muenchen-2024/

Erfolgreiche Speichervermarktung mit AKTIF

vor 1 Jahr

AKTIF bietet praxiserprobte und flexible Lösungen, um Speicher-Projekte zuverlässig und profitabel in den Markt zu bringen.

Wie werden Speicher effektiv vermarktet? 

Batteriespeicher sind zentrale Bausteine der Energiewende: Sie gleichen die Schwankungen erneuerbarer Energien aus und eröffnen spannende zusätzliche Erlösquellen. Doch wie werden Speicherkapazitäten gewinnbringend vermarktet, ohne sich in komplexer Regulatorik zu verlieren?

Die AKTIF®smart&easy Plattform bietet Ihnen praxiserprobte und flexible Lösungen, um Speicher-Projekte zuverlässig und profitabel in den Markt zu bringen. Wir sorgen für Prozesssicherheit bis ins kleinste Detail und ermöglichen Ihnen eine effektive Speicher- bzw. Flexibilitätsvermarktung.

Lernen Sie unser umfassendes Angebot persönlich kennen und vereinbaren Sie unter https://aktif.energy/ueber-uns/termine/aktif-auf-der-the-smarter-e-europe-in-muenchen-2024/ oder per Mail an direkt ein Gespräch auf der The smarter E! Vom 7. bis 9. Mai treffen Sie uns auf der Messe München in Halle B5 am Stand 670! 

Mit AKTIF vom PV-Aufsteller zum erfolgreichen Vermarkter

vor 1 Jahr

Egal, ob Sie neu einsteigen oder Ihre bestehenden Vermarktungsaktivitäten professionalisieren möchten: Wir begleiten und enablen Sie ganz individuell.

Vom PV-Aufsteller zum erfolgreichen Vermarkter – wir begleiten Sie Schritt für Schritt! 

Direktvermarktung, Börsenhandel, Power Purchase Agreements (PPA) – das Potenzial zur Erweiterung Ihrer Geschäftsfelder ist enorm. Doch komplexe Prozesse und regulatorische Hürden machen den Einstieg oft zur Herausforderung.

Mit der AKTIF®smart&easy Plattform bieten wir Ihnen eine schlüsselfertige Lösung, die Ihnen sämtliche energiewirtschaftlichen Prozesse zuverlässig und effizient abnimmt. Egal, ob Sie neu einsteigen oder Ihre bestehenden Vermarktungsaktivitäten professionalisieren möchten: Wir nehmen Sie an die Hand, begleiten und enablen Sie ganz individuell.

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie AKTIF Sie unterstützen kann? Dann vereinbaren Sie schon jetzt ein persönliches Gespräch mit uns auf der The Smarter E, unter https://aktif.energy/ueber-uns/termine/aktif-auf-der-the-smarter-e-europe-in-muenchen-2024/ oder per E-Mail an . Vom 7. bis 9. Mai finden Sie uns in München in Halle B5, Stand 670. 

Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Zukunft in der PV-Stromvermarktung gestalten!

Abrechnung als alter Hut? Von wegen!

vor 1 Jahr

PPA-Abrechnung, Redispatch-Abrechnung, Ladesäulen-Abrechnung, Wärme-Abrechnung und mehr, eins steht fest: Das Thema Abrechnung in all seinen Facetten war zur diesjährigen E-world so gefragt wie kaum ein anderer Prozess des energiewirtschaftlichen Tagesgeschäfts.

Den allgemein festgestellten Trend im Hinblick auf die zunehmende Dynamik der Messe kann das Team von AKTIF dabei in jedem Fall bestätigen: Mit 980 Ausstellern aus 34 Nationen und 33.000 Fachbesuchern aus 70 Nationen vermeldete nicht nur der Veranstalter neue Rekordzahlen. Auch am Stand von AKTIF wurden an den drei E-world-Tagen mehr Gespräche denn je geführt – von den Begegnungen und dem fachlichen Austausch jenseits der offiziellen Öffnungszeiten der Leitmesse der Energiewirtschaft ganz abgesehen. Daran konnten auch der Streik der Ruhrbahn am 12. Februar und ein kurzzeitiges Versagen der Schranken im Einlassbereich der Messe Essen – ironischerweise wohl aufgrund eines Stromausfalls – nichts ändern.

Souverän im Spannungsfeld zwischen Klimaneutralität und Wettbewerbsfähigkeit

Aus der E-world-Abschlussmeldung geht hervor, dass ein besonderer Fokus der diesjährigen Veranstaltung auf dem Spannungsfeld zwischen Klimaneutralität und Wettbewerbsfähigkeit lag. Genau hier konnte AKTIF nachhaltig punkten und zeigen, wie sich moderne Geschäftsmodelle wie die Direktvermarktung, Mieterstromkonzepte, die Einbindung von Speichern oder Elektromobilitätsangebote inklusive der dazu nötigen Abwicklungsstrecken im Hinblick auf Abrechnung und Datenaustausch umsetzen lassen. Schließlich gibt es aus dem Projektumfeld von AKTIF mittlerweile zahlreiche Beispiele, die eindrucksvoll belegen, dass die Komplexität der einschlägigen Aufgaben im Energieversorgungsalltag gerade für Direktvermarkter und Energievertriebe kein Problem darstellt – dank fachkundiger Unterstützung aus Senftenberg.

Sowohl die Software als auch die darauf aufbauenden Dienstleistungen von AKTIF weckten das Interesse der Besucher. Vom klassischen Stadtwerk und Energielieferanten über Energiehändler und Anbieter im Bereich erneuerbare Energieerzeugung bis hin zum Immobilienunternehmen wurden Akteure mit unterschiedlichstem Hintergrund auf das umfangreiche Portfolio aufmerksam und erörtern ihre individuellen Herausforderungen mit den AKTIF-Experten vor Ort. Thematisch war der Austausch somit breit gefächert und reichte von den Nöten auf Seiten der Direktvermarktung im Zuge von Redispatch 2.0 und PPA-Angeboten über Abrechnungsspezifika bei der Belieferung – beispielsweise in Bezug auf den 24-Stunden-Lieferantenwechsel, die Abbildung dynamischer Tarife sowie E-Rechnung – bis hin zum Bilanzkreismanagement.

Aber nicht nur die Beantwortung der vielen Fragen von Interessenten trieb die AKTIF-Mannschaft um. Die E-world wurde nicht zuletzt für das Wiedersehen und Netzwerken mit zahlreichen Bestandskunden und Partnern genutzt. Entsprechend positiv fällt das Resümee aus: Für alle Beteiligten ist und bleibt die E-world die perfekte Plattform für die persönliche Begegnung und den konstruktiven Dialog mit unterschiedlichsten Ansprechpartnern der deutschen und internationalen Energiewirtschaft.

Daher ist die AKTIF Unternehmensgruppe natürlich auch bei der nächsten E-world wieder mit dabei. Den Termin vom 10. bis 12. Februar 2026 also gerne schon mal im Kalender vermerken.

Und wer nicht so lange warten möchten: Das Team von AKTIF steht auch gerne telefonisch oder per Mail für Anfragen zur Verfügung. Oder Sie nutzen die Gelegenheit vom 7. bis 9. Mai 2025 zur The Smarter E Europe in München für einen persönlichen Austausch am Stand 670 in Halle B5.

 

AKTIF schließt Lücke beim Redispatch

vor 1 Jahr

Dank automatisierter Abrechnung der Ausfallleistung gegenüber Netzbetreibern bleiben Direktvermarkter nicht länger auf Kosten sitzen

Mit dem neuen Release der AKTIF®dataService-Software trägt die AKTIF-Unternehmensgruppe allen neuen – von der Bundesnetzagentur verpflichtend vorgegebenen – Datenformaten zum Stichtag 1. Oktober 2024 Rechnung. Darüber hinaus beinhaltet das Update jedoch eine weitere entscheidende Neuerung, die gerade Unternehmen im Direktvermarktungsumfeld das Tagesgeschäft künftig spürbar erleichtert. Ab sofort lässt sich mit dem AKTIF-System die Abrechnung von Redispatch-Mengen gegenüber Netzbetreibern standardisiert abbilden und somit deutlich beschleunigen.
 
„Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass Unternehmen im Bereich der Direktvermarktung meist alle mit den gleichen prozessualen Herausforderungen im Tagesgeschäft zu kämpfen haben. Keine Ausnahme bildet in dem Zusammenhang das Redispatch-2.0-Thema – eher im Gegenteil“, berichtet Lars Ehrler, Geschäftsführer der AKTIF-Unternehmensgruppe. Ein Blick in die Praxis offenbart, dass die Verrechnung der Ausfallleistung gegenüber dem Netzbetreiber in einem Redispatch-Szenario vielen Direktvermarktern Schwierigkeiten bereitet. Ehrler weiß: „Zahlung erfolgt in der Regel nur, wenn dem Netzbetreiber eine dedizierte Rechnung zugeht. Bleibt diese aus, lässt ebenso der Zahlungseingang auf sich warten, was natürlich zu monetären Schiefständen in den Reihen der Direktvermarkter führt.“
 
Übergangslösung für weitere sieben Jahre?!
Nachdem die aktuell geltende „BDEW-Übergangslösung“ noch bis 31.12.2031 Bestand haben könnte, wird sich diese Herausforderung auch nicht von heute auf morgen in Luft auflösen. Der am 28. August 2024 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) vorgelegte Referentenentwurf für ein Gesetz zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes im Bereich der Endkundenmärkte, des Netzausbaus und der Netzregulierung nimmt für weitere sieben Jahre Bilanzkreisverantwortliche beim Redispatch in die Pflicht. Danach müssen diese bei entsprechenden Abriegelungsmaßnahmen eines Verteilnetzbetreibers grundsätzlich für den bilanziellen Ausgleich sorgen und den jeweiligen Aufwendungsersatz beim Netzbetreiber in Rechnung stellen.
 
Automatische Generierung korrekter Netzbetreiberabrechnungen
Vor diesem Hintergrund schafft AKTIF jetzt einen automatisierten Prozess. Basierend auf den Bestimmungen des Beschlusses BK8-22-001-A der Bundesnetzagentur vom 5. Juni 2024 zur Regelung des finanziellen Ausgleichs zwischen Bilanzkreisverantwortlichen (Marktrolle BKV, die vom Direktvermarkter wahrgenommen wird) und Netzbetreiber wurden die Abläufe und Anforderungen im Zuge des neuen Release systematisch in der AKTIF-Software verankert. Die für die Verrechnung der angefallenen Ausfallarbeit notwendigen Algorithmen stehen im „AKTIF®dataService“-System bereit und können nach Integration und Konfiguration innerhalb des Abrechnungsprozesses aufseiten des jeweiligen Direktvermarktungsunternehmens innerhalb kürzester Zeit Wirkung entfalten. Ausfallarbeitszeitreihen werden übersichtlich dokumentiert und die entsprechenden Informationen fließen in Kombination mit dem jeweils hinterlegten Preisschlüssel des finanziellen Ausgleichs automatisiert in die Abrechnung ein. Die ersten Praxistests hat die Lösung mittlerweile mit Erfolg bestanden und zahlreiche Kunden von AKTIF profitieren bereits von der neugewonnenen Souveränität bei der Abrechnung der Redispatch-Mengen.

Rückblick „The smarter E“: Topthema Direktvermarktung

vor 2 Jahre

Angeregte Gespräche im Sinne der nachhaltigen Umgestaltung des Energiemarktes, viele neue Kontakte und der Sieg der deutschen Mannschaft machten die diesjährige Messe zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Pünktlich zum Start des neuen Monats ist es an der Zeit, noch einmal auf das Highlight der AKTIF Unternehmensgruppe im Juni zurückzuschauen. Denn da wurde München nicht nur für Fußballfans zum Ort der Begegnung. Vom 19. bis 21. Juni stand die Messe München ganz im Zeichen der Energiewelt und Mobilität der Zukunft. Mit über 3.000 Austellern aus 55 Ländern und rund 110.000 Fachbesuchern aus 176 Nationen konnte die „The Smarter E“ in Sachen Internationalität gegenüber der Fußball-EM sogar noch trumpfen. In den 19 Messehallen inklusive Freigelände auf insgesamt 206.000 Quadratmetern wurde einmal mehr deutlich, dass die Themen der Einzelmessen Intersolar Europe, ees Europe, Power2Drive Europe und EM-Power Europe konsequent auf dem Vormarsch sind – mit weltweiter Beteiligung.

Spannend war dabei vor allem zu beobachten, wie die Lösungen, Angebote und Geschäftsmodelle rund um Solar, Batterien und Energiespeichersysteme, Ladestruktur und Elektromobilität sowie Energiemanagement und vernetzte Energielösungen zunehmend stärker zusammenrücken. Exakt hier besetzt AKTIF eine entscheidende Schnittstelle. Schließlich geht es am Ende vor allem darum, entsprechende Konzepte der Energiewirtschaft von morgen prozessseitig sauber aufzusetzen und auch abrechnen zu können. Was in dem Zusammenhang die derzeit brennendsten Fragen sind, zeigt die Auswertung der vom AKTIF-Team geführten Messegespräche eindrucksvoll: Für rund die Hälfte aller Besucher am AKTIF-Stand lag der Fokus klar auf dem Bereich Direktvermarktung und PPA-Abrechnung. Direkt dahinter reihte sich das Thema Mieterstrom ein. Hier konnte die AKTIF-Mannschaft ihre gesamte Erfahrung ausspielen.

Apropos ausspielen: Natürlich kam auch das Fußballfieber nicht zu kurz. Gerade die Übertragung des Matches Deutschland gegen Ungarn am ersten Messetag entpuppte sich als perfekte Gelegenheit zum Austausch mit Messebesuchern und anderen Ausstellern – wobei die Gesprächsthemen in dem Fall natürlich weit über die Belange der Energiewende hinausgingen.

Aufbruchstimmung im Markt

Die Bilanz von AKTIF fällt daher absolut positiv aus: Angeregte Gespräche im Sinne der nachhaltigen Umgestaltung des Energiemarktes, viele neue Kontakte und der Sieg der deutschen Mannschaft machten die diesjährige Messe zu einer rundum gelungenen Veranstaltung. Der in der Abschlussmeldung der Messe getroffenen Aussage kann an dieser Stelle nur zugestimmt werden: „Die zuverlässige Versorgung der Menschen und der Wirtschaft mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist technisch und wirtschaftlich möglich – rund um die Uhr, an jedem Tag im Jahr. Die dafür erforderliche Technik ist bereits heute am Markt verfügbar.“

Insofern hat sich die AKTIF-Mannschaft bereits mit voller Kraft in die Aufarbeitung der Messebegegnungen gestürzt, um den Siegeszug der Erneuerbaren Energien über die eigenen spezifischen Lösungen gezielt weiter zu unterstützen.

Wie schnell der Markt hier voranschreitet, wird spätestens die nächste „The Smarter E“ zeigen. Diese findet 2025 vom 7. bis 9. Mai statt.

Flexibilitätsvermarktung mit verlässlichem Bilanzkreisausgleich

vor 2 Jahre

Im Rahmen der Flexibilitätsvermarktung setzt die be.storaged GmbH bei der Abbildung der erforderlichen Marktkommunikation zum Bilanzkreisausgleich auf die langjährige Expertise der AKTIF-Unternehmensgruppe, die diese anspruchsvolle Aufgabe professionell und effizient als Process-as-a-Service übernimmt.

Herausforderung: Verantwortung für eigenen Bilanzkreis übernehmen

Unter dem Dach der EWE AG hat sich die be.storaged GmbH aus Oldenburg seit 2017 als Experte für Energiespeicherlösungen in Gewerbe und Industrie erfolgreich positioniert. Das Unternehmen unterstützt mittlerweile immer mehr Kunden bei der Realisierung und weiteren Vermarktung von Stromspeicherkonzepten – alles aus einer Hand und mit dem Ziel, die Beschaffung bzw. Nutzung von Strom nachhaltig und kostengünstig zu gestalten. Das Angebot zur optimalen Bewirtschaftung der Speicher umfasst ein breites Spektrum. Unterschiedlichste Use-Cases lassen sich gleichzeitig abdecken. Zu den Anwendungsfällen der Lastspitzenkappung, Eigenverbrauchsoptimierung und Beschaffungsoptimierung ist 2023 noch die Option der Flexibilitätsvermarktung im Intraday-Handel hinzugekommen. Hierbei wird freie Kapazität des Energiespeichers für den Handel am Strommarkt genutzt. In dem Zusammenhang übernimmt be.storaged allerdings auch automatisch Verantwortung für einen eigenen Bilanzkreis, in dem Stromkäufe und -verkäufe bilanziell verrechnet werden müssen. Bei der Vorbereitung galt es somit, im Hinblick auf die zugrunde liegenden, klar definierten Marktkommunikationsaufgaben – sowohl gegenüber dem zuständigen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) als auch gegenüber dem Lieferanten auf Kundenseite – keinerlei Risiko einzugehen. Die Verantwortlichen bei be.storaged wissen, dass gerade Übertragungsnetzbetreiber in der Funktion des Bilanzkreiskoordinators wenig Spaß verstehen, wenn Bilanzkreise nicht ausgeglichen sind. Wer hier nicht sauber arbeitet, läuft schnell Gefahr, den Bilanzkreis zu verlieren.

Lösung: Marktkommunikation als Process-as-a-Service

Das Thema Marktkommunikation wurde seitens be.storaged daher von Anfang an als ein Job für Profis betrachtet. Bereits 2022 startete die Suche nach einem geeigneten Partner, wobei es dem Unternehmen auf verlässliche Prozesse ankam, ohne damit selbst viel Berührung im Tagesgeschäft zu haben. Im Zuge der Beauftragung der Dienstleistung von AKTIF geht dieser Plan auf. AKTIF kommt ins Spiel, sobald die Informationen zu den – auf die einzelnen beteiligten Kunden umgeschlagenen – Mengen der Handelsgeschäfte seitens be.storaged via CSV-Export übergeben werden. Dies geschieht jeden Morgen automatisiert zur gleichen Zeit. Von der eigentlichen elektronischen Kommunikation im Rahmen des verpflichtenden bilanziellen Austauschs zu den Intraday-Handelsgeschäften des Vortages bleibt die Mannschaft von be.storaged komplett verschont. Auch das Clearing – sollten einmal Nachfragen seitens eines Übertragungsnetzbetreibers auftauchen – läuft über AKTIF.

Ergebnis: Saubere Prozesse dank erfahrenem Partner

Im Zuge des „Process-as-a-Service“-Angebots kann be.storaged jederzeit darauf vertrauen, dass der Datenaustausch in Richtung ÜNB sowie des jeweiligen lieferantenseitigen Counterparts verlässlich und vorgabenkonform nach MPES und GPKE erfolgt. Die Reaktionsstärke gegenüber dem ÜNB zeigt sich nicht zuletzt im konkreten Fall eines ‚Urgent Calls‘, in dem AKTIF sofort reagiert und Anfragen zur abschließenden Fahrplananmeldung fristgerecht beantwortet. Darüber hinaus kann be.storaged Lieferanten neben der obligatorischen Day-After-Meldung sogar noch zusätzlichen Service anbieten, indem AKTIF beispielsweise auch die im EMS erfassten PV-Erzeugungszeitreihen eines Kunden bei Bedarf elektronisch zur Verfügung stellt, damit der Vertrieb vor dem Hintergrund einer Speicherintegration ebenfalls besser planen kann. Insofern steht der weiteren Etablierung von Speichern im Energiemarkt der Zukunft aus Sicht von be.storaged kaum etwas im Wege. Mit den smarten Einsatzmöglichkeiten und gewinnbringenden Vermarktungsoptionen, die künftig noch weiter ausgebaut werden sollen, bietet der Experte für Batteriesysteme entscheidende Anreize und erbringt den Beweis, dass die Umsetzung vielfältiger und nachhaltiger Geschäftsmodelle trotz hoher Komplexität der prozessualen Rahmenbedingungen – mit gezielter Unterstützung – gelingen kann.

Für alle, die mehr wissen wollen: In den Beiträgen von ZfK und 50,2 (Ausgabe 3/2024, Seite 42-43) wird auf die Flexibilitätsvermarktung bei be.storaged und das Zusammenspiel mit AKTIF noch genauer eingegangen.

Ergänzung September 2025: Mittlerweile hat auch die VDI energie+umwelt (Ausgabe 9-10/2025) über das Projekt berichtet.

 

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