Seit Herbst 2025 gehört Michael Sabani im Zuge des dualen Studiums in der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen zum Team von AKTIF. Wie sich das letzte Jahr für ihn gestaltet hat und was er im Alltag besonders zu schätzen weiß, verrät er im Interview.
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Monday, 2. November 2026

Michael, 2025 bist du mit großer Vorfreude gestartet. Inwieweit haben sich deine Erwartungen erfüllt und wie erlebst du deine Zeit bei AKTIF?
Bei AKTIF hatte ich einen super Start und mein Eindruck von der angenehmen Atmosphäre hat sich klar bestätigt. Dass das nicht unbedingt selbstverständlich ist, sehe ich bei Freunden, die auch ein duales Studium machen und bei größeren Unternehmen untergekommen sind. Da gibt es dann ein, zwei Leute, mit denen man wirklich viel zu tun hat, und ansonsten sind das halt hauptsächlich Fremde. Das ist bei AKTIF überhaupt nicht so. Hier bin ich mit vielen im Gespräch und durfte auch schon fachlich in die verschiedenen Abteilungen reinschauen. Selbst als Student werde ich da von allen als ganz normaler Mitarbeiter angesehen.
In welchen Bereichen konntest du bisher konkret Erfahrungen sammeln?
In meiner letzten Praxisphase war ich komplett im Vertrieb bei AKTIF und habe dazu auch meine erste betriebliche Arbeit geschrieben, die das Studium so vorsieht. Hierbei ging es um eine Ist-Analyse zum Vertriebsprozess eines Energielogistiksystems. In dem Zusammenhang war auch mein Einsatz in der Qualitätssicherung äußerst hilfreich. Da war es meine Aufgabe, die Software zu testen. Das hat zwar weniger mit meinem Studium zu tun, aber so habe ich am konkreten Beispiel gesehen, wie das Produkt arbeitet. Zudem durfte ich auch schon zweimal auf Messen aushelfen, zum einen auf der campus-X-change in Cottbus und dann auch beim Informatik Festival in Dresden. Das hat mir viel Spaß gemacht und war nochmal eine ganz besondere Abwechslung. Als nächstes geht es dann ins Projektmanagement, worauf ich mich schon freue.
Wie funktioniert der Brückenschlag zwischen Uni-Ausbildung und Praxisphase?
In der Uni sind die Inhalte bisher recht allgemein auf das Thema Wirtschaftsingenieurwesen ausgerichtet. Es kommen aber auch Module, die etwas spezifischer sind. Eins davon habe ich jetzt, Allgemeine Energiewirtschaft 1. Da geht es in erster Linie um Energiegewinnung und Energiewandlung. Also noch eher die Grundlagen vom Energiemarkt, wie kommt der produzierte Strom zum Kunden. Die Infos zu Marktrollen und Geschäftsprozessen nehme ich vor allem aus den Gesprächen mit den AKTIF-Kollegen mit, da lernt man eine Menge. Das hat wahrscheinlich am meisten geholfen, erstmal ein generelles Verständnis für die Energiewirtschaft zu bekommen. Das alles ist ja doch recht kompliziert. Aber den Markt an sich finde ich unfassbar spannend. Auch zu sehen, wie sich die Energiewende gestaltet, was da alles passiert, was es für Möglichkeiten gibt, aber auch, welche Probleme bestehen.
Ist das für dich ein Zukunftsfeld?
Auf jeden Fall, definitiv. Die Energiewirtschaft ist in Zukunft genauso wichtig oder sogar noch relevanter als heute. Das ist eigentlich sehr schön zu wissen: Ich mache etwas, mit dem ich auch in 50 Jahren noch einen Job finden werde. Strom wird's halt immer geben.
Abschließende Frage: Gibt es darüber hinaus etwas, was dir besonders positiv auffällt?
Die Freiheit bei der Arbeitszeitgestaltung. Von 9 bis 15 Uhr ist Kernarbeitszeit, alles darüber hinaus kann ich mir selbst einteilen, ob ich das jetzt vorher oder nachher mache. Das ist für mich ein Riesenvorteil, muss man ganz ehrlich sagen. Gerade in den Praxisphasen, wenn ich nebenbei auch noch meine Klausuren schreiben muss, bleibt trotzdem noch Zeit zum Lernen. Zudem habe ich als dualer Student in der Prüfungsphase die Möglichkeit, jeden Tag Homeoffice zu machen, wobei ich eigentlich viel lieber ins Büro nach Senftenberg fahre. Darüber hinaus gibt es noch den Coworking-Space in Cottbus, den ich auch gelegentlich nutze. Das alles nimmt den Stress des dualen Studiums, der nicht unterschätzt werden sollte, ein wenig raus. Hier ist AKTIF ein rücksichtsvoller Arbeitgeber und deswegen bin ich schon sehr glücklich.