vor 3 Wochen
Das Akronym VUCA bringt die aktuelle Situation im Energiemarkt auf den Punkt: Volatility (Volatilität), Uncertainty (Unsicherheit), Complexity (Komplexität) und Ambiguity (Mehrdeutigkeit). Bereits am ersten Tag des AKTIF Anwendertreffens 2026 wurde dabei auf spielerische Art und Weise deutlich, dass Herausforderungen – egal welcher Art – im Team immer besser zu bewältigen sind.

Auch in diesem Jahr stieß die Einladung zum traditionellen AKTIF-Anwendertreffen bei zahlreichen Unternehmen, in deren Reihen die AKTIF-Software und -Services zum Einsatz kommen, auf Anklang. Mehr als 30 Gäste aus der gesamten Bundesrepublik traten die Reise nach Würzburg – dem diesjährigen Austragungsort – an. Sowohl der geschichtsträchtige Charme der fränkischen Stadt als auch der pünktlich gelieferte Sonnenschein sorgten am 16. September 2026 vom Start weg für ein wohliges Willkommen.
Auf Entdeckungsreise rund um den Main
Nach der Begrüßung aller Teilnehmenden ging es dann auch direkt „aktif“ los: In insgesamt vier bunt zusammengewürfelten Gruppen wurden die Ufer, Brücken und Plätze der Würzburger Altstadt erkundet. Das Lösen der einschlägigen Rätsel zeigte schnell den gewünschten Effekt. Denn bei der Rallye kamen die einzelnen Mannschaften nicht nur den historischen Besonderheiten der Region auf die Spur. Auch das gegenseitige Kennenlernen untereinander wurde gezielt gefördert. Spätestens bei den Geschicklichkeitsspielen am „Alten Kranen“ zählte vor allem Teamwork: Zum Versetzen des „Turms von Hanoi“ und beim Bau einer „Bewässerungspipeline“ brauchte es Köpfchen und Geschick. Beim gemeinsamen Hochstapeln mussten die Mitglieder jeder einzelnen Gruppe zudem mit ruhiger Hand zusammen an einem Strang ziehen. Verlierer gab es keine, schließlich wurden am Ende alle mit einem guten Tropfen Silvaner vor der idyllischen Kulisse der alten Mainbrücke und der Festung Marienberg im Sonnenuntergang belohnt. Genauso genussvoll ging der Abend mit kulinarischen Köstlichkeiten in fester Form – vom fränkischen Schäufele bis hin zum Apfelstrudel – weiter. Abschließend übernahm dann der Würzburger Nachtwächter beim Zug durch die beleuchteten Gassen das Kommando und sorgte mit seiner Laute für einen unterhaltsamen Ausklang.
Von A wie AgNes bis X wie X-Rechnung
Weitaus weniger Entzücken löste bei den Teilnehmenden am zweiten Tag die Auseinandersetzung mit dem aktuellen Status der energiewirtschaftlichen Gesetzgebungsverfahren aus. Anja Maier von AKTIF widmete sich in ihrem Vortrag den Themen AgNes (Allgemeine Netzentgeltsystematik Strom), MiSPeL (Marktintegration von Speichern und Ladepunkten), MaBiS-Hub (als zentrale Komponente des Festlegungsverfahrens zur zukünftigen Aggregation und Abrechnung bilanzierungsrelevanter Daten) sowie dem bisherigen Erkenntnisstand zu den Rahmen- und Methodenfestlegungen der Netzentgeltregulierung für Strom- und Gasnetze in Form des NEST-Prozesses. Partner und Rechtsanwalt Karsten Ahrens vom Beratungshaus ensight rückte darüber hinaus unter der Überschrift „Energierecht 2026 – Zwischen neuen Spielregeln, alten Problemen und offenen Fragen“ viele weitere regulatorische Eckpunkte und Unwägbarkeiten in Bezug auf EEG 2027 (Erneuerbare-Energien-Gesetz), Netzanschlusspaket, StromVKG (Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz), KWKG (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz), EnWG (Energiewirtschaftsgesetz) und Wärmenetzpaket in den Fokus. Entlang der detaillierten Ausführungen des Fachanwalts wurde der von Geschäftsführer Lars Ehrler bereits in seinem Anfangsvortrag angesprochene „VUCA“-Eindruck der derzeitigen Marktsituation besonders deutlich.
All diesen Unsicherheitsfaktoren stellten Lars Ehrler und Katja Conrad in ihren Präsentationen die laufenden Vorbereitungen und zuletzt seitens AKTIF getätigten Investitionen in die Weiterentwicklung der bestehenden Energieprozesse entgegen. Insbesondere der Aufbau von Standard-Schnittstellen, die Unterstützung elektronischer Rechnungen und Single-Sign-On-Prozesse sorgen in dem Zusammenhang für Entlastung. Auch Aspekte wie die Einbindung von künstlicher Intelligenz und IT-Sicherheit wurden beleuchtet. Den Abschluss bildete die Präsentation von Vertriebsleiter Mario Weber zur aktuellen Bedarfssituation im Markt. Seine Feststellung: Vor allem Fragen rund um die Direktvermarktung spielen eine zentrale Rolle, vom Umgang mit Post-EEG-Anlagen bis hin zur Vermarktung von Speichern. Neben Akteuren aus dem Ausland mischen hier auch gestandene deutsche Energieversorger ganz neu mit und verankern das Thema Direktvermarktung zunehmend als strategisches Geschäftsfeld im Bereich Handel und Einkauf. Hier wird sich in den kommenden Monaten und Jahren aus AKTIF-Sicht noch vieles verändern, wobei sich die Kunden vor dem Hintergrund der VUCA-Szenarien von Energiehandel, -überwachung und -vertrieb auch weiterhin auf das AKTIF-Versprechen verlassen können „Kümmern Sie sich um das Wesentliche, wir erledigen den Rest für Sie.“





















vor 3 Wochen

Aktuell läuft das Informatik Festival 2026 an der Technische Universität Dresden, und unsere Kollegin Silke Söldner sowie unser dualer Student Michael freuen sich auf spannende Gespräche, viele neue Gesichter und jede Menge Input rund um das Thema „Digitale Resilienz“.
Die beiden sind vor Ort, um interessierte (angehende) Studierende kennenzulernen, Fragen zu beantworten und zu zeigen, was Softwareentwicklung für die Energiewirtschaft eigentlich so besonders macht.
Ihr studiert Informatik (oder etwas ähnliches) und fragt euch, wie der Berufseinstieg aussehen könnte? Ihr wollt wissen, wie es ist, dual bei uns zu studieren? Oder einfach mal hören, an welchen Themen wir arbeiten?
Kommt vorbei, Silke und Michael freuen sich auf euch!
- TU Dresden, Andreas-Pfitzmann-Bau
- 22.–25. September 2026
vor 1 Monat

In wenigen Wochen ist es schon wieder Zeit für das neue Release des AKTIF®dataService. Für unsere Anwender gab es deshalb bereits heute das zugehörige Webinar mit allen Infos!
Der Markt steht nicht still: neue Formatversionen, angepasste Prozesse, geänderte Vorgaben. Jedes neue Release bildet genau das in unserer Software ab. Im Workshop zeigen wir, was sich konkret ändert und was unsere Kunden in Zukunft erwarten wird.
Was wir gemeinsam durchgehen:
- Was sich konkret in der Software ändert.
- Was das im Tagesgeschäft bedeutet, u.a. hinsichtlich der Änderungen bei der Fernsteuerbarkeit, sowie Anpassungen bei der Rechnungsprüfung, Abrechnung und Co.
Die zahlreichen Anpassungen erledigen wir wie immer im Hintergrund. Die gewohnten Abläufe unserer Kunden bleiben ungestört, die Schnittstellen laufen stabil und Sie können sich ganz auf Ihr Daily Business konzentrieren.
vor 2 Monaten

Heute in genau sechs Monaten sind wir wieder in Essen!
Vom 16. bis 18. Februar findet die E-world energy & water 2027 in Essen statt und AKTIF ist natürlich wieder mit dabei. Auch im kommenden Jahr werden wir hier unsere umfassende prozessuale Expertise präsentieren und den direkten Austausch zu den aktuellen Herausforderungen und Chancen hinsichtlich Energieversorgung, Direktvermarktung und Co. suchen.
Ein halbes Jahr vorher lohnt sich schon ein Blick auf das, was die Branche in Essen erwartet. Der Veranstalter meldet für 2027:
- Mehr Fläche: Die E-world belegt erstmals auch die Hallen 7 und 8
- Neues Schwerpunktthema „Resiliente Infrastrukturen“: von IT-Sicherheit und dem Schutz digitalisierter Netze über Versorgungssicherheit bis zu Klimaanpassung und kommunaler Planung.
- Bequemere Anreise: Zum ersten Mal öffnet der Eingang Ost – gute Nachrichten für alle, die mit dem ÖPNV kommen.
Alle Infos zur Messe selbst, inklusive Hallenplan 2027, gibt es hier: https://e-world-essen.com/
Wir freuen uns!
vor 2 Monaten
Unser Geschäftsführer Lars Ehrler erläutert in der e|m|w wie wir in Kooperation mit der BTU Cottbus-Senftenberg die Qualität unserer Reststromprognosen optimiert haben.

Plötzlich fließen null Kilowattstunden aus dem Netz – und die Lastprognose gerät ins Wanken.
Genau so ein Fall aus dem Anwenderalltag war für uns der Auslöser, das Thema Prognosequalität einmal wissenschaftlich zu durchleuchten. Das Ergebnis gibt es ab sofort in der aktuellen Ausgabe des energate-Magazins e|m|w nachzulesen. „Bedarfsprognosen auf dem Prüfstand“ lautet passenderweise der Titel des Fachbeitrags von unserem Geschäftsführer Lars Ehrler.
Der Hintergrund: Immer mehr Gewerbekunden und Haushalte erzeugen ihren Strom per PV-Anlage selbst. Für Energieversorger verändert das die Restbedarfsermittlung grundlegend. Klassische Lastprognosen stoßen hier zunehmend an ihre Grenzen.
Gemeinsam mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg sind wir der Frage nachgegangen, wie sich das lösen lässt. In seiner Masterarbeit hat Jonas Hoffmann, Student der Angewandten Mathematik, statistische Prognoseverfahren an realen Verbrauchsdaten getestet.
Was dabei herauskam:
- Schon relativ einfache statistische Verfahren liefern brauchbare Prognosen – vorausgesetzt, die Datenbasis ist stabil.
- In gleichmäßigen Monaten (etwa im Frühjahr) ist die Genauigkeit hoch, in Wintermonaten mit Lastspitzen wird es deutlich anspruchsvoller.
- Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Temperatur und Restbedarf ließ sich nicht nachweisen – betriebliche Effekte wiegen oft schwerer als das Wetter.
- Bei Kunden mit eigener PV-Erzeugung lohnt es sich, Restbedarf und Eigenproduktion getrennt zu betrachten.
Für Energieversorger, Direktvermarkter und Bilanzkreisverantwortliche steckt darin ein handfester Ansatzpunkt, mit dem sich Prognosefehler reduzieren und die Beschaffungsplanung stabilisieren lassen.
Und noch etwas nehmen wir mit: Die enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis zahlt sich für beide Seiten aus. Studierende arbeiten an echten Fragestellungen des Energiemarktes, wir gewinnen wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung unserer Lösungen.
Den vollständigen Beitrag aus der aktuellen Ausgabe der e|m|w gibt es hier:
vor 3 Monaten

„Werden Sie Ihr eigener Direktvermarkter!“ – Dieser Slogan prägte 2026 den Messeauftritt der AKTIF Unternehmensgruppe zur „The Smarter E Europe“. Inzwischen steht fest, dass der thematische Aufhänger seine Wirkung nicht verfehlt hat. Insgesamt führte das Team in diesem Jahr so viele Gespräche wie noch nie zuvor im Rahmen von Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft, die vom 23. bis 25 Juni die unterschiedlichsten Akteure aus den Bereichen Solar, Speicher, E-Mobilität und Energiemanagement in München zusammenbrachte.
Neben dem Austausch mit Bestandskunden freute sich die AKTIF-Mannschaft vor Ort insbesondere über die zahlreichen Neukontakte, die sich für das Software- und Dienstleistungsangebot im Umfeld der Direktvermarktung inklusive Belieferung interessierten. Es konnte anhand vielfältiger Beispiele fachkundig aufgezeigt werden, wie sich mit der richtigen Unterstützung aus vorhandener Erzeugung zusätzliche Wertschöpfung generieren lässt. Beim Publikum kam diese Ausrichtung, die vor allem Betreiber von Post-EEG-Anlagen, Projektierer von PV- und Windkraftanlagen sowie regionale und kommunale Energiegenossenschaften ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückte, sehr gut an.
Prozessexpertise und Dienstleistungsspektrum überzeugt
Der Großteil der lösungsbezogenen Anfragen zielte auf passgenaue Dienstleistungen – ein deutliches Votum für den „as a Service“-Ansatz auf Basis der „AKTIF smart&easy“-Plattform. Der Trend dahinter ist unverkennbar: Die Erzeuger erneuerbarer Energien wollen Vermarktung und Belieferung zunehmend selbst in die Hand nehmen, diekomplexen Marktprozesse von Marktkommunikation über Abrechnung bis Redispatch aber in erfahrene Hände geben. Genau dafür steht das AKTIF-Versprechen „Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche, wir erledigen den Rest für Sie“.
Energieversorgung auf Basis von Erneuerbaren ist keine Zukunftsmusik
Der Tenor der Unterhaltungen am AKTIF-Stand unterstreicht nicht zuletzt die zentrale Botschaft der Messe, auf der sich in diesem Jahr rund 2.650 Austeller aus 52 Ländern vor insgesamt etwa 105.000 Fachbesuchern aus 163 Ländern präsentierten. Laut des Abschlussberichts des Veranstalters konnte die „The Smarter E Europe“ ein starkes Signal setzen und zeigen, wie eine zukunftsfähige Energiewelt aussieht. Es besteht kaum noch ein Zweifel daran, dass regenerative Energien die Versorgung – mit den richtigen Weichenstellungen – bereits heute rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche zuverlässig, sicher und kostengünstig gewährleisten können. An innovativen und marktreifen Produkten – vom virtuellen Kraftwerk über intelligente Netz- und Laststeuerung, smarte Ladelösungen, Speichertechnologien, PV-Hybridanlagen oder digitale Plattformen, die Energieflüsse transparent und flexibel steuern – mangelt es nicht.
Dreh- und Angelpunkt erfolgreicher Geschäftsmodelle ist dabei eine schlanke und effektive Abbildung der damit einhergehenden energiewirtschaftlichen Marktprozesse. Hier kann AKTIF dank der langjährigen Expertise im Hinblick auf die spezifischen operativen und regulatorischen Herausforderungen gezielt unterstützen. Wie sich dies im Detail darstellt, wurde in den vielen Unterhaltungen während der Messe überzeugend vermittelt.
Mit diesem Rückenwind geht es für die AKTIF-Unternehmensgruppe in die zweite Jahreshälfte – und schon jetzt richtet sich der Blick auf die nächste „The smarter E Europe“, die im kommenden Jahr vom 8. bis 10. Juni stattfindet.





vor 4 Monaten

Das AKTIFe Team war gestern voll im Einsatz – und das sogar in München und Berlin gleichzeitig! Heute geht es nicht weniger geschäftig weiter.
Während Lars Ehrler, Mario Weber, Jenny Seidling und Katja Matern in München bei der The smarter E gestern bereits viel zu tun hatten und heute den zweiten Messetag angehen, war unser Team um Silke Söldner parallel beim Informatiktag an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin unterwegs.
München – The smarter E, Halle B5, Stand 656
Tag 2 läuft, und der Auftakt war richtig stark: viele gute Gespräche, spannende Begegnungen und jede Menge Themen rund um Marktkommunikation, Direktvermarktung und Co. Wer vorbeischauen möchte, wir sind noch heute und morgen vor Ort.
Berlin – Informatiktag
Hier drehte sich alles um die Köpfe von morgen: Wir kamen mit Studierenden ins Gespräch, zeigten, woran wir bei AKTIF arbeiten, und sprachen über Einstiegsmöglichkeiten in die spannende Welt der Energiewirtschaft.



vor 5 Monaten
AKTIF eröffnet EE-Anlagenbetreibern, Projektierern und Bürgerenergiegenossenschaften die Welt des Energievertriebs

The smarter E Europe, 23. bis 25. Juni 2026 in München – Halle B5, Stand 656
Unter dem Motto „Werden Sie Ihr eigener Energieversorger“ zeigt die AKTIF-Unternehmensgruppe auf der diesjährigen „The smarter E“ in München, wie sich mit der richtigen Unterstützung bei der Umsetzung der erforderlichen Geschäftsprozesse neue Erlöspotenziale erschließen lassen. Im Fokus stehen dabei insbesondere Betreiber von Post-EEG-Anlagen, Projektierer von PV- und Windkraftanlagen sowie regionale und kommunale Energiegenossenschaften. Gemeinsam ist ihnen eine zentrale Frage: Wie lässt sich aus möglicher Erzeugung mehr Wertschöpfung machen – ohne an der Komplexität des Energiemarkts zu scheitern?
„Für viele Unternehmen, die auch als Aussteller auf der Messe in München vertreten sind, bietet der Energiemarkt spannende Chancen, um das eigene Geschäftsmodell sinnvoll zu erweitern“, so Mario Weber, Leiter Vertrieb der AKTIF-Unternehmensgruppe. „Ein Einstieg in den Energievertrieb oder die Direktvermarktung ist oftmals naheliegend und klingt attraktiv, allerdings dürfen dabei die spezifischen operativen und regulatorischen Herausforderungen nicht vergessen werden. Marktkommunikation, Abrechnung und Redispatch sind für viele neue, aber auch für etablierte Akteure die eigentliche Hürde. Genau hier setzen wir an: Wir ermöglichen unseren Kunden, ihr Geschäftsmodell selbst aufzubauen und weiterzuentwickeln – und nehmen ihnen alles ab, was unnötig komplex ist.“
AKTIF smart&easy: Energiewirtschaftliche Prozesse „as a Service“
Im Zuge dessen spielt die „AKTIF smart&easy“-Plattform besondere Stärken aus. Diese baut auf der seit vielen Jahren bewährten Energielogistiksoftware „AKTIF®dataService“ auf und ermöglicht die Abbildung des weitreichenden energiewirtschaftlichen Prozessspektrums im Rahmen eines Full-Service-Modells. Gerade für Erzeuger erneuerbarer Energien, Projektentwickler und regionale Akteure, die sich die Energiewirtschaft gezielt zu eigen machen wollen, kann diese Unterstützung zum entscheidenden Sprungbrett werden.
Post-EEG-Betreiber – vom Förderende zur unternehmerischen Entscheidung
Handlungsdruck erkennt AKTIF unter anderem bei Betreibern von Wind- und PV-Parks, deren Anlagen nach 20 Jahren aus der EEG-Förderung fallen. Deren bisheriges Geschäftsmodell läuft aus, zugleich greift die Pflicht zur Direktvermarktung. Damit stehen viele einschlägige Akteure vor einer strategischen Entscheidung: den Park vollständig an einen etablierten Direktvermarkter übergeben oder die eigene Wertschöpfungstiefe erhöhen und selbst aktiv werden. Letzteres kann mit dem richtigen Partner ein vielversprechender Weg sein.
Projektierer – vom Anlagenbau zum ganzheitlichen Energiekonzept
Ähnlich gestaltet sich die Situation für Projektierer von Erneuerbare-Energien-Anlagen, die ihr Angebotsspektrum gezielt erweitern möchten. Statt sich auf Planung und Errichtung von Erzeugungsanlagen zu beschränken, wächst der Bedarf, Kunden direkt ein nutzbares Folgekonzept mitzuliefern: etwa für Eigenversorgung, Spitzenlastreduzierung, CO₂-Bilanzierung, PPAs oder die Vermarktung von Überschussmengen. Für Industrie, Gewerbe und andere stromintensive Abnehmer wird damit aus einer Erzeugungsanlage ein deutlich spannenderes Investitionsobjekt. Projektierer können sich stärker differenzieren, ihre Kundenbindung vertiefen und zusätzliche Erlösquellen erschließen, beispielsweise durch die Integration von Ladeinfrastruktur, Batteriespeichern oder Flexibilitätsmodellen.
Energiegenossenschaften – Wertschöpfung für die Region
Für Energiegenossenschaften, Gemeinden und Regionalwerke steht weniger die Maximierung kurzfristiger Rendite im Vordergrund als vielmehr die nachhaltige Stärkung regionaler Wertschöpfung. Statt Flächen ausschließlich Dritten zu überlassen, wächst bei vielen Kommunen das Interesse, Energieversorgung langfristig selbst zu gestalten – zunächst für kommunale Einrichtungen, perspektivisch auch für Haushalte, Gewerbe oder benachbarte Gemeinden. Die zusätzlichen Einnahmen können dann eingesetzt werden, um die Lebensqualität vor Ort zu steigern, etwa durch Investitionen in Kultur, Sport, Infrastruktur und Gemeinschaft. Genau deshalb kommt es auch in diesem Fall darauf an, die wirtschaftlichen Potenziale realistisch und zugleich umsetzbar aufzuzeigen.
Unabhängig davon, wie unterschiedlich die Gründe für einen Einstieg in das Geschäftsmodell der Energieversorgung ausfallen: Eine saubere Abbildung der damit einhergehenden Marktprozesse und Aufgaben wird zum wichtigen Weichensteller. Wie AKTIF hierbei unterstützen kann, zeigt das Team zur Messe in München am Stand 656 in Halle B5 – entlang des Kundenversprechens: „Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche, wir erledigen den Rest für Sie“.
vor 6 Monaten

Unser Leiter Vertrieb Mario Weber ist heute als Gast auf der HANNOVER MESSE!
Unter dem Leitthema „Think Tech Forward“ zeigen hier rund 3.000 Aussteller aus Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft, wohin die Reise geht. Im Fokus dieses Jahr: Physical AI, Humanoid Robots, Wasserstoff und intelligente Energiesysteme. Partnerland ist in diesem Jahr übrigens Brasilien, eine der weltweit führenden Nationen im Bereich erneuerbarer Energien.
Aus AKTIFer Sicht besonders spannend sind die immer sichtbareren Überlappungen zwischen Industrie und Energiewirtschaft. Wo Produktion und Versorgung, Automatisierung und Netzintegration zusammenwachsen, entstehen Fragen, die in beiden Welten beantwortet werden müssen – von der Datenverarbeitung bis zur Abrechnung.





vor 7 Monaten

Noch genau drei Monate bis zur The smarter E!
Am 23. Juni 2026 öffnet mit der Smarter E Europas größte Messeallianz für die Energiewirtschaft wieder in München ihre Tore, erstmals ist Dienstag der erste Messetag. Und AKTIF ist selbstverständlich auch in diesem Jahr dabei.
Für uns ist die Messe längst fester Bestandteil im Kalender. Seit Jahren nutzen wir die Plattform, um mit Kunden, Partnern und Interessenten ins Gespräch zu kommen – über Direktvermarktung, Marktkommunikation, Abrechnung und alles, was den Energiemarkt von morgen bewegt.
Was wir dieses Jahr im Gepäck haben? Dazu in den kommenden Wochen mehr. Nur so viel: Es lohnt sich, vorbeizuschauen!