AKTIF Blog

Fit für GeLi Gas 2.0 – und darüber hinaus

vor 2 Tagen

Das AKTIF®dataService-Release R1/2026 macht unsere Kunden fit für die Zukunft

Mit fast 70 Teilnehmern stieß unser gestriges Release-Webinar auf reges Interesse – ein deutliches Zeichen dafür, welche Bedeutung das AKTIF®dataService-Release R1/2026 für den energiewirtschaftlichen Alltag der Anwender hat. Im Mittelpunkt stand die termingerechte Umsetzung der regulatorischen Anforderungen der GeLi Gas 2.0, die zum 1. April 2026 in Kraft treten. Doch das Release bringt weit mehr mit als nur die Pflichtübung.

Im Bereich der Marktkommunikation wurden die relevanten Formate umfassend angepasst. So unterstützt AKTIF®dataService künftig unter anderem die erweiterten PARTIN- und COMDIS-Formate für Gas, Anpassungen bei MSCONS sowie die Einführung der Identifikationslogik in der UTILMDG. Letztere stellt sicher, dass Kündigungen und Anmeldungen im Gas jetzt wahlweise mit der Marktlokations-ID oder allen Identifikationsdaten übermittelt werden können. Ergänzend wurden Fehlerkorrekturen in der UTILMDS umgesetzt, darunter der neue Transaktionsgrund Übergangsversorgung ZZD. Ebenfalls neu: Netznutzungsrechnungen im Gas können nun auch seitens des Netzbetreibers abgelehnt werden, wobei die eingehende COMDIS die Rechnung reaktiviert und die Verarbeitung analog zur Sparte Strom erfolgt. Hinzu kommt der Import von Arbeits- und Leistungswerten vor Lieferbeginn, die künftig sowohl in der Rechnungsprüfung als auch in der Abrechnung Berücksichtigung finden.

Jenseits der regulatorischen Änderungen profitieren die Anwender von zahlreichen Komfortfunktionen und Neuheiten. Das Vertriebsmodul wurde um praktische Features erweitert – etwa die Möglichkeit, mehrere Zählerstände und Energiemengen gleichzeitig zu löschen, erweiterte Informationen zu Bilanzkreis und Regelzone bei Einspeiseverträgen sowie neue Berichte zur Kontrolle der Ausfallarbeit. In der Rechnungsprüfung steht bei den Wiedervorlagen ab sofort die neue Option „Abgleich & Berechnung“ zur Verfügung, die vor der eigentlichen Berechnung einen Messdatenabgleich durchführt. In der Abrechnung wurde unter anderem die Ausweispflicht zur Reduzierung der Gasspeicherumlage implementiert, die Preistypen-Prüfung auf Kundenebene erweitert sowie die XRechnung auf Version 3.0 umgestellt.

Darüber hinaus wurde mit dem Release die Grundlage für Vorgangsaufgaben und Prozessautomatisierung auf allen Systemen ausgerollt – ein vielversprechender Baustein, der nach individueller Einführung das Potenzial hat, Arbeitsabläufe nochmals deutlich zu verschlanken. In Summe unterstreicht das Release R1/2026 einmal mehr den Anspruch von AKTIF, seinen Kunden nicht nur regulatorische Konformität, sondern auch einen echten Mehrwert im Tagesgeschäft zu liefern.

Neuer Stand, erfolgreiche Gespräche: AKTIF auf der E-world 2026

vor 2 Wochen

Direktvermarktung, Belieferung, Abrechnung, Marktkommunikation und Bilanzkreismanagement – die Themenvielfalt der Gespräche am neu gestalteten AKTIF-Messestand war enorm.

Direktvermarktung, Belieferung, Abrechnung, Marktkommunikation und Bilanzkreismanagement – die Themenvielfalt der Gespräche am neu gestalteten AKTIF-Messestand war enorm. Und das in einem Branchenumfeld, das seinesgleichen sucht, denn die E-world feierte dieses Jahr nicht nur ihr 25-jähriges Jubiläum, sie stellte dabei auch gleich mehrere Rekorde auf.

Dass die Leitmesse der europäischen Energiewirtschaft weiter auf Wachstumskurs ist, belegen die Zahlen des Veranstalters eindrucksvoll: Mit 1.136 Ausstellern – einem Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr – und mehr als 37.000 Fachbesuchern aus 126 Nationen wurden in beiden Kategorien neue Bestmarken gesetzt. Erstmals stand dabei mit Halle 6 eine zusätzliche Ausstellungsfläche zur Verfügung, die prompt vollständig belegt war. Sieben von zehn Gästen verfügten laut Veranstalter über Entscheidungs- und Beschaffungskompetenz. Die E-world bleibt damit ganz klar die Messe der energiewirtschaftlichen Entscheider. Bestimmende Themen waren in diesem Jahr unter anderem die Energiewende im Zusammenspiel mit Versorgungssicherheit, der Einsatz Künstlicher Intelligenz sowie neue Speichertechnologien.

Neuer Messestand als Eyecatcher

Für AKTIF war die diesjährige E-world auch optisch ein besonderer Jahrgang. Der neue, von 20 auf 30 Quadratmeter vergrößerte Messestand mit seinen markanten Waben-LEDs erwies sich als echter Hingucker und zog die Blicke der Messebesucher auf sich. Viel positives Feedback bestätigte uns, dass die Investition in den größeren und moderneren Auftritt genau richtig war.

Die Quintessenz der drei Messetage lässt sich auf eine einfache Formel bringen: Qualität vor Quantität. Während die Gesamtzahl der Gespräche gegenüber dem Vorjahr etwas zurückging, stieg die Qualität der Kontakte spürbar an. Viele Gespräche gingen inhaltlich in die Tiefe und mündeten in konkrete Anfragen. Beste Voraussetzungen für eine intensive Nachbereitung durch unseren Vertrieb.

Breites Themenspektrum, von der Abrechnung bis zum Bilanzkreismanagement

Thematisch zeigte sich am AKTIF-Stand erneut die ganze Bandbreite der energiewirtschaftlichen Abwicklung. Besonders gefragt waren Abrechnungslösungen in all ihren Facetten sowie Themen rund um die Belieferung und die Direktvermarktung. Darüber hinaus standen die Marktkommunikation, das Bilanzkreismanagement, PPA-Abwicklung und Redispatch auf der Agenda der Gesprächspartner. Sowohl die Software als auch die darauf aufbauenden Dienstleistungsangebote von AKTIF weckten hierbei gleichermaßen das Interesse der Besucher.

Die Besucherstruktur am Stand spiegelte dabei die Vielseitigkeit der Branche wider. Neben zahlreichen neuen Interessenten – vom Stadtwerk über Direktvermarkter und Energiehändler bis hin zu Unternehmen aus dem Bereich erneuerbare Energieerzeugung – nutzten auch viele Bestandskunden und Partner die E-world für den persönlichen Austausch. Gerade diese Mischung aus neuen Kontakten und der Pflege bestehender Geschäftsbeziehungen macht die Messe für uns so wertvoll.

Das Fazit fällt entsprechend positiv aus: Die E-world ist und bleibt die perfekte Plattform für den persönlichen Dialog mit Akteuren der europäischen Energiewirtschaft. Selbstverständlich haben wir uns deshalb bereits für die E-world 2027 angemeldet. Den Termin vom 16. bis 18. Februar 2027 also gern schon einmal vormerken!

AKTIF im Startblock B2: aus Coworking wird ein eigenes Büro!

vor 4 Wochen

Bereits seit Ende 2023 sind wir im Coworking-Space des Startblock B2 in Cottbus präsent. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt

Seit dieser Woche steht unserem Team ein eigenes Büro im Gründungszentrum zur Verfügung – mit eigener Postanschrift und Briefkasten. Hier gibt es zwei zusätzliche Schreibtische, damit unsere Cottbuser Kolleginnen und Kollegen das Büro als vollwertigen Arbeitsplatz nutzen können.

Was gleich bleibt: die Nähe zur Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, zum CreativeOpenLab und zur lebendigen Community des Startblock B2.
Auch unserem Geschäftsführer Lars Ehrler gefallen die neuen Räumlichkeiten sichtlich.

Prozesssicherheit trotz steigender Komplexität des Energiemarkts

vor 2 Monaten

AKTIF präsentiert zur E-world das verlässliche Fundament zur Unterstützung vielfältiger energiewirtschaftlicher Geschäftsmodelle

E-world energy & water, 10. bis 12. Februar 2026 in Essen – Halle 1, Stand E120

Wer am Energiemarkt mitmischen möchte, muss nicht zuletzt die branchenspezifischen Prozesshürden dauerhaft meisten. Genau darauf liegt seit knapp drei Jahrzehnten der Fokus der AKTIF-Unternehmensgruppe. Von der herausfordernden Abrechnung von dynamischen Tarifen, PPA-Konstrukten, Ladestromangeboten und Speicherkapazitäten bis hin zur kundenfreundlichen Aufbereitung der geschäftsrelevanten Daten in den Sparten Strom, Gas und Wärme via Webportal: AKTIF nimmt die E-world 2026 erneut zum Anlass, um die praxiserwiesenen Stärken der AKTIF-Software und -Services im Hinblick auf unterschiedlichste Geschäftsmodelle zu demonstrieren. Energieversorger, Direktvermarkter oder Energieerzeuger können sich dabei auch ein Bild von den jüngsten Erweiterungen des Leistungsspektrum machen. So sorgen beispielsweise neue Schnittstellen zu E-Post und Check24 sowie die verfügbare Web-API für zusätzliche Automatisierung im energiewirtschaftlichen Tagesgeschäft.
 
„Unsere langjährige Erfahrung im Energiemarkt ist zuletzt bei der Umstellung auf den 24-Stunden-Lieferantentenwechsel Strom deutlich zum Tragen gekommen. Alle zeitkritischen Prozesse waren bei AKTIF im Juni 2025 bereits in Produktivbetrieb und die Umstellung der Systeme funktionierte weitestgehend reibungslos. Der enorme Kraftakt dahinter hat an unserem Anspruch, rechtzeitig Handlungsfähigkeit zu gewährleisten, nicht gerüttelt“, wie Lars Ehrler, Geschäftsführer der AKTIF-Unternehmensgruppe, unterstreicht. Dass gerade die souveräne Abbildung der Marktkommunikation wieder an Stellenwert gewinnt, zeigt sich für AKTIF an den zahlreichen Anfragen aus der jüngsten Vergangenheit. Auch die Abrechnung von Speicherkapazitäten steht immer höher im Kurs – von Themen der Direktvermarktung ganz abgesehen. Hier hat die AKTIF-Unternehmensgruppe ihre Expertise im Zuge des Onboardings zahlreicher Unternehmen in den letzten Monaten weiter ausbauen können.
 
Die Software von AKTIF ist dabei ebenso gefragt wie die Dienstleistungen, die den Auftraggebern zusätzliche Entlastung versprechen: „Wir bringen das gesamte notwendige Know-how mit, um auch Neueinsteiger in den für sie relevanten Themenfeldern der Energiewirtschaft zu unterstützen. Beim Aufbau und der Abbildung der einschlägigen Prozesse im Rahmen von Abrechnung, Bilanzkreismanagement und Kundenservice steht AKTIF mit Rat und Tat zur Seite“, betont Lars Ehrler. Der Kunde gewinnt dadurch entscheidende Freiräume zur Umsetzung neuer Ideen. „Am Ende rechnen wir alles ab, was sich ein Lieferant oder Direktvermarkter ausdenkt. Das kann im Einzelfall ganz unterschiedlich aussehen. Die damit zusammenhängenden und in der Umsetzung meist anspruchsvollen Standard-Prozesse laufen in unseren Reihen geräuschlos mit. Genau darin liegt die besondere Schlagkraft“, so der Geschäftsführer. Über das umfangreiche Leistungsspektrum informiert das Team von AKTIF zur E-world am Stand E120 in Halle 1.

Klöße, Wein und Energiepolitik: Das AKTIF-Anwendertreffen 2025 in Erfurt

vor 3 Monaten

Die Parallelen zwischen dem Maskottchen der thüringischen Landeshauptstadt und dem traditionellen Anwendertreffen der AKTIF Unternehmensgruppe sind schnell erkannt: Es zählt Energie – in jederlei Hinsicht.

In diesem Jahr ging es für das jährliche Anwendertreffen der AKTIF Unternehmensgruppe nach Erfurt: Die Stadt im Herzen Deutschlands bot die perfekte Anlaufstelle für die persönliche Begegnung zwischen den Unternehmen, die im Tagesgeschäft auf die Software und Dienstleistungen von AKTIF setzen. Das Rahmenprogramm hatte auch diesmal das Ziel, den direkten Erfahrungsaustausch anzukurbeln, und war entsprechend unterhaltsam und informationsreich zugleich gestaltet. Los ging es am ersten Tag über den Dächern der Stadt auf dem Petersberg. Hier wurde unter fachkundiger Führung nicht nur die barocke Festungsanlage – eine der größten und besterhaltenen ihrer Art in ganz Europa – erkundet, sondern auch in die „Horchgänge“ der Zitadelle abgetaucht, die früher dem Schutz vor Feinden dienten.

Gemeinsames Erleben im Zentrum der Stadt

Zu hören gab es dabei viel: Neben dem Streifzug durch die Geschichte der Festung selbst sorgten zahlreiche Episoden aus dem jüngeren Zeitgeschehen der Stadt Erfurt für Aufklärung und Schmunzelmomente. So waren beispielsweise die Hintergründe des Spitznamens „Puffbohnen“ für die Bewohner Erfurts bei Weitem nicht allen geläufig. Diese Bezeichnung geht auf die geschichtliche Bedeutung der Saubohne in der gesamten Region zurück. Die großen, „aufgepufften“ Bohnen gediehen hier seit jeher prächtig und sind bis heute in Plüschform ein allgegenwärtiges Maskottchen der Stadt. Und mit dem Hintergrundwissen um den hohen Energiegehalt der Hülsenfrucht schließt sich schnell der Kreis. Denn Energie darf bei einem Anwendertreffen von AKTIF natürlich niemals fehlen – in diesem Fall zum einen in Form von Wein und weiteren Thüringer Spezialitäten, die im Anschluss auf alle Teilnehmenden warten, zum anderen hinsichtlich der thematischen Ausrichtung am zweiten Veranstaltungstag.

Fachliches Programm am Puls der Energiewirtschaft

Nach der Einstimmung von AKTIF-Geschäftsführer Lars Ehrler ging es im Vortrag von Michael Hill, seines Zeichens Spezialist für Energierecht und humorvolle Vermittlung von komplexem Fachwissen, direkt in medias res. Von neuesten regulatorischen Entwicklungen rund um Themen wie „Claw-Back“, „Energy-Sharing“ und „Kundenanlage“ bis hin zum Ausblick auf die am gleichen Abend noch anstehende Abstimmung für ein umfangreiches Gesetzesänderungspaket für das EnWG und weitere Gesetze der Energiewirtschaft durch den Bundestag – es kamen zahlreiche Fragestellungen aus dem energiewirtschaftlichen Tagesgeschäft zur Sprache, deren Aufhänger kaum aktueller hätte sein können. Noch umsetzungsrelevanter wurde es dann mit den Ausführungen von Anja Meier, bei AKTIF für Produktmanagement verantwortlich: Schließlich betreffen die Pläne zur künftigen Ausgestaltung der energiewirtschaftlichen Marktkommunikation – Stichwort MaBiS Hub – und die Anpassungen an den Datenformaten so gut wie jedes Unternehmen im Kundenkreis von AKTIF. Entsprechend wertvoll war der Einblick in den derzeitigen Stand der Prozessaufgleisung von Gesetzgebungsseite. Wie nahe in dem Zusammenhang in der Energiepolitik manchmal Sinn und Unsinn beieinander liegen, machte Carsten Pfeiffer, Leiter Strategie & Politik beim Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) abschließend explizit deutlich und rundete mit seiner Betrachtung den fachlichen Teil des Anwendertreffens ab.

Und genau an dieser Stelle zeigte sich zum wiederholten Male der besondere Wert des jährlich von AKTIF organisierten Kundenevents. Denn angesichts der weitreichenden Herausforderungen der Energiewirtschaft ist allemal beruhigend zu wissen, dass man den einschlägigen Aufgaben nicht allein gegenübersteht. Insofern sind ein entsprechender Austausch und das Wissen zu spezifischer Unterstützung in jedem Fall ein Gewinn. Für das Team von AKTIF war es somit auch in diesem Jahr eine gelungene Veranstaltung, zu der alle Teilnehmenden beigetragen haben. Die Planungen für das nächste Anwendertreffen sind bereits im Gange.

AKTIF auf der ene‘t connect 2025

vor 4 Monaten

Branchentreffen in Stadionatmosphäre

AKTIF auf der ene‘t connect 2025 im Borussia-Park Mönchengladbach.

Beim diesjährigen Branchentreffen der ene‘t GmbH steht wieder einmal der Austausch über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Energiewirtschaft im Mittelpunkt. Das Besondere in diesem Jahr: die einzigartige Atmosphäre des Gladbacher Bundesligastadions.

Auch wir sind hier mit einem Stand vertreten – und zudem mit einem Vortrag unseres Leiters Vertrieb Mario Weber, der über die Zukunft der Direktvermarktung sprach. Im Fokus: die Frage, wie sich der Markt verändert, wenn die EEG-Vergütung entfällt, und welche Anforderungen und Chancen sich daraus für Erzeuger ergeben.

Vielen Dank an ene‘t für die gelungene Veranstaltung und an alle, die bereits den Austausch an unserem Stand gesucht haben!

ZfK-Serie „System am Anschlag“ mit Beteiligung von AKTIF

vor 4 Monaten

In der neuen Serie „System am Anschlag“ der Zeitung für kommunale Wirtschaft geht es um die Belastungsgrenzen der IT in der Energiewirtschaft.

Regulatorische Vorgaben bringen die Energiewirtschaft ans Limit.

In der neuen Serie „System am Anschlag“ der Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK) geht es um die Belastungsgrenzen der IT in der Energiewirtschaft. Der Auftaktartikel nimmt den 24-Stunden-Lieferantenwechsel als Beispiel – und zeigt eindrücklich, wie anspruchsvoll die Umsetzung für alle Marktteilnehmer war.

Auch wir kommen im Beitrag zu Wort. Unser Geschäftsführer Lars Ehrler spricht hier von einem „echten Kraftakt“. Denn wir haben den 24-Stunden-Lieferantenwechsel dank des großartigen Einsatzes unseres Teams technisch und organisatorisch zwar im Großen und Ganzen gut umgesetzt, ganz ohne Herausforderungen ging es aber nicht.

Das Projekt wurde unserer Ansicht nach mit zusätzlichen Anforderungen überladen, die für den eigentlichen Kern – den schnellen Lieferantenwechsel – nicht zwingend nötig gewesen wären. Funktionen wie der Versand von Zeitscheiben oder die Web-API zur Abfrage der MaLo-ID sind zweifellos nützlich, hätten aber auch zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt werden können.

Das Ergebnis: höhere Komplexität, steigende Kosten und Prozesse, die auch Monate nach dem Stichtag noch nicht überall reibungslos liefen. Trotzdem sehen wir auch positive Effekte. Die Datenqualität hat sich verbessert und Prozesse werden automatisierter. Gleichzeitig steigen jedoch die Einstiegshürden für neue Marktteilnehmer.

Hinsichtlich des ebenfalls angesprochenen Gaslieferantenwechsels in 24 Stunden ist der Markt aus unserer Sicht noch weit von einer praktischen Umsetzung entfernt. Das Thema ist derzeit eher ein politisches und mediales Schlagwort als ein konkretes Projekt – es fehlen sowohl Festlegungen als auch Prozessbeschreibungen oder ein EU-Rahmen. Solange unklar ist, wie und wann die Einführung kommt, halten wir es nicht für sinnvoll, wertvolle Ressourcen in die Umsetzung zu investieren. Wir beobachten die Entwicklung aber selbstverständlich genau.

Den vollständigen ZfK-Artikel gibt es hier:

https://www.zfk.de/digitalisierung/it/system-am-anschlag-der-24-stunden-wechsel-als-symptom-einer-ueberlasteten-it

In unserem Blog haben wir zudem im Sommer schon einmal die Einführung des LFW24 Revue passieren lassen:

https://aktif.energy/blog/lfw24-rueckblick-auf-ein-mammutprojekt/

Noch vier Monate bis zur E-World!

vor 5 Monaten

Vom 10. bis 12. Februar 2026 trifft sich in Essen wieder die Energiebranche.

Nur noch vier Monate bis zur E-world energy & water 2026!

Vom 10. bis 12. Februar 2026 trifft sich in Essen wieder die Energiebranche. Und bereits jetzt ist die E-world fast ausgebucht. Kein Wunder – als Europas Leitmesse der Energiewirtschaft bleibt sie ein zentraler Treffpunkt.

Dieses Mal wird die Messe sogar noch größer: Mit der neuen Halle 6 und dem Themenbereich „Climate Solutions“ stehen Innovationen rund um Dekarbonisierung, Speichertechnologien, Automatisierung und IoT zusätzlich im Fokus.

Auch wir vergrößern unseren Messeauftritt: Unser Stand wächst – und mit ihm unsere Möglichkeiten, unser umfassendes Dienstleistungs- und Softwareportfolio zu präsentieren. Wir freuen uns schon jetzt auf den persönlichen Austausch in Essen!

Bildnachweis: Philipp Behrendt/©E-world energy & water GmbH

Formatwechsel in der Marktkommunikation zum 1. Oktober

vor 5 Monaten

Seit letzter Woche sind die aktualisierten Wechselprozesse im Messwesen (WiM) und die neuen Formatversionen bei uns produktiv im Einsatz.

Seit letzter Woche sind die aktualisierten Wechselprozesse im Messwesen (WiM) und die neuen Formatversionen bei uns produktiv im Einsatz.

Was wurde bereits angepasst?

- Umstellung auf neue Formatversionen

- Neue Abläufe zwischen Netzbetreiber und Messstellenbetreiber sowie zwischen Lieferant und Messstellenbetreiber bei der Übermittlung von Preisblatt B

Bis Ende des Jahres sollen zudem ausgerollt werden:

- Neue Prozesse zur Bestellung der Änderung der Technik einer Lokation

- Abrechnung der Leistungen des Preisblatts B zwischen Messstellenbetreiber und Lieferant

Für unsere Kunden bedeutet das: Bestehende Abläufe funktionieren wie gewohnt, Schnittstellen bleiben stabil und die Umstellung wird im Hintergrund erledigt. Kein Extra-To-do, keine Überraschungen!

Von Berlin nach Cottbus für Theorie und Praxis

vor 6 Monaten

Unser neuer dualer Student Michael Sabani stellt sich vor

Willkommen im Team, Michael! In einem kurzen Gespräch erzählt unser neuer dualer Student, wie er zu AKTIF gefunden hat, was ihn im Studium und im Betrieb erwartet und welche Pläne er für die Zukunft hat.

Michael, du bist seit dieser Woche als dualer Student bei uns. Wie hast du den Weg zu AKTIF gefunden?

Ich wusste schon seit einer Weile, dass ich etwas in Richtung BWL oder Wirtschaftsingenieurwesen machen möchte. Also habe ich mir Unis im erweiterten Umkreis meiner Heimatstadt Berlin angeschaut, die passen könnten – unter anderem die BTU Cottbus–Senftenberg – und parallel nach Firmen gesucht, die ein solches duales Studium anbieten. So bin ich recht schnell auf AKTIF gestoßen. Ein Faktor dafür war ehrlich gesagt auch die „absichtliche Falschschreibung“ im Namen – F statt V. Daran bin ich hängengeblieben und habe mich dann weiter informiert. Die Anforderungen und Leistungen auf der Website klangen dann sehr überzeugend und auch die Bilder im Netz machten einen sympathischen Eindruck. Mir gefällt zudem generell ein etwas familiäreres KMU-Umfeld, gerade zum Start ins Berufsleben, weil man schnell Kontakt zu den Leuten und verantwortungsvolle Aufgaben bekommt.

Ich habe ich mich dann also direkt beworben. Zuerst hatte ich ein Online-Gespräch mit Silke Söldner aus der Personalentwicklung und danach noch ein persönliches Gespräch vor Ort – eine recht klassische Strecke von Uni-Website zur Firmenwebsite bis zur Bewerbung also. Da ich schon früh mit dem Zeugnis der 11. Klasse starten konnte, habe ich auch rechtzeitig ein Zimmer im Studentenwohnheim in Cottbus bekommen und kann jetzt für die Praxisblöcke mit dem Zug nach Senftenberg pendeln. In Cottbus kann ich bei Bedarf außerdem die AKTIF-Arbeitsplätze im Coworking-Space des Startblock B2 nutzen, was natürlich sehr praktisch ist.

Hast du schon eine Vorstellung, wie die kommenden drei Jahre ablaufen werden?

Mehr oder weniger. Jetzt im ersten Monat bin ich bei AKTIF, um reinzukommen und ein Gefühl für den Arbeitsplatz zu bekommen – nach drei, vier eher ruhigeren Monaten nach dem Abi ist das ein guter Einstieg. Offiziell startet das Studium dann am 1. Oktober, die ersten Vorlesungen sind zwei Wochen später. Während der Vorlesungszeit werde ich jeweils einen Tag pro Woche in der Firma sein, wobei auch Remote-Arbeit möglich ist. In der vorlesungsfreien Zeit bin ich dann Vollzeit bei AKTIF. Das geht drei Jahre so, bis zum Abschluss mit dem Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen.

Ein konkretes Projekt, an dem ich bei AKTIF arbeiten werde, habe ich aktuell noch nicht, erstmal ist Onboarding angesagt. Zum Start waren das jetzt schon viele Infos auf einmal, aber man kommt schnell rein. Ich konnte mir auch schon das System ansehen und mich mit der Benutzeroberfläche vertraut machen. Und bald bekomme ich auch eigene Aufgaben.

Hast du schon Pläne oder Ideen für die Zeit nach dem Studium?

Ich würde auf jeden Fall gern übernommen werden. Nachdem ich schon beim AKTIF-Sommerfest war und mir beim Vorstellungsgespräch und jetzt während der ersten Tage ein Bild machen konnte, bin ich überzeugt, dass es passt. Die Atmosphäre ist angenehm und das, was ich bisher von der Arbeit gesehen habe, gefällt mir gut. Deshalb freue ich mich auf die kommenden Jahre!

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