AKTIF Blog

Prozesssicherheit trotz steigender Komplexität des Energiemarkts

vor 3 Tagen

AKTIF präsentiert zur E-world das verlässliche Fundament zur Unterstützung vielfältiger energiewirtschaftlicher Geschäftsmodelle

E-world energy & water, 10. bis 12. Februar 2026 in Essen – Halle 1, Stand E120

Wer am Energiemarkt mitmischen möchte, muss nicht zuletzt die branchenspezifischen Prozesshürden dauerhaft meisten. Genau darauf liegt seit knapp drei Jahrzehnten der Fokus der AKTIF-Unternehmensgruppe. Von der herausfordernden Abrechnung von dynamischen Tarifen, PPA-Konstrukten, Ladestromangeboten und Speicherkapazitäten bis hin zur kundenfreundlichen Aufbereitung der geschäftsrelevanten Daten in den Sparten Strom, Gas und Wärme via Webportal: AKTIF nimmt die E-world 2026 erneut zum Anlass, um die praxiserwiesenen Stärken der AKTIF-Software und -Services im Hinblick auf unterschiedlichste Geschäftsmodelle zu demonstrieren. Energieversorger, Direktvermarkter oder Energieerzeuger können sich dabei auch ein Bild von den jüngsten Erweiterungen des Leistungsspektrum machen. So sorgen beispielsweise neue Schnittstellen zu E-Post und Check24 sowie die verfügbare Web-API für zusätzliche Automatisierung im energiewirtschaftlichen Tagesgeschäft.
 
„Unsere langjährige Erfahrung im Energiemarkt ist zuletzt bei der Umstellung auf den 24-Stunden-Lieferantentenwechsel Strom deutlich zum Tragen gekommen. Alle zeitkritischen Prozesse waren bei AKTIF im Juni 2025 bereits in Produktivbetrieb und die Umstellung der Systeme funktionierte weitestgehend reibungslos. Der enorme Kraftakt dahinter hat an unserem Anspruch, rechtzeitig Handlungsfähigkeit zu gewährleisten, nicht gerüttelt“, wie Lars Ehrler, Geschäftsführer der AKTIF-Unternehmensgruppe, unterstreicht. Dass gerade die souveräne Abbildung der Marktkommunikation wieder an Stellenwert gewinnt, zeigt sich für AKTIF an den zahlreichen Anfragen aus der jüngsten Vergangenheit. Auch die Abrechnung von Speicherkapazitäten steht immer höher im Kurs – von Themen der Direktvermarktung ganz abgesehen. Hier hat die AKTIF-Unternehmensgruppe ihre Expertise im Zuge des Onboardings zahlreicher Unternehmen in den letzten Monaten weiter ausbauen können.
 
Die Software von AKTIF ist dabei ebenso gefragt wie die Dienstleistungen, die den Auftraggebern zusätzliche Entlastung versprechen: „Wir bringen das gesamte notwendige Know-how mit, um auch Neueinsteiger in den für sie relevanten Themenfeldern der Energiewirtschaft zu unterstützen. Beim Aufbau und der Abbildung der einschlägigen Prozesse im Rahmen von Abrechnung, Bilanzkreismanagement und Kundenservice steht AKTIF mit Rat und Tat zur Seite“, betont Lars Ehrler. Der Kunde gewinnt dadurch entscheidende Freiräume zur Umsetzung neuer Ideen. „Am Ende rechnen wir alles ab, was sich ein Lieferant oder Direktvermarkter ausdenkt. Das kann im Einzelfall ganz unterschiedlich aussehen. Die damit zusammenhängenden und in der Umsetzung meist anspruchsvollen Standard-Prozesse laufen in unseren Reihen geräuschlos mit. Genau darin liegt die besondere Schlagkraft“, so der Geschäftsführer. Über das umfangreiche Leistungsspektrum informiert das Team von AKTIF zur E-world am Stand E120 in Halle 1.

Formatwechsel in der Marktkommunikation zum 1. Oktober

vor 3 Monaten

Seit letzter Woche sind die aktualisierten Wechselprozesse im Messwesen (WiM) und die neuen Formatversionen bei uns produktiv im Einsatz.

Seit letzter Woche sind die aktualisierten Wechselprozesse im Messwesen (WiM) und die neuen Formatversionen bei uns produktiv im Einsatz.

Was wurde bereits angepasst?

- Umstellung auf neue Formatversionen

- Neue Abläufe zwischen Netzbetreiber und Messstellenbetreiber sowie zwischen Lieferant und Messstellenbetreiber bei der Übermittlung von Preisblatt B

Bis Ende des Jahres sollen zudem ausgerollt werden:

- Neue Prozesse zur Bestellung der Änderung der Technik einer Lokation

- Abrechnung der Leistungen des Preisblatts B zwischen Messstellenbetreiber und Lieferant

Für unsere Kunden bedeutet das: Bestehende Abläufe funktionieren wie gewohnt, Schnittstellen bleiben stabil und die Umstellung wird im Hintergrund erledigt. Kein Extra-To-do, keine Überraschungen!

LFW24: Rückblick auf ein Mammutprojekt

vor 6 Monaten

Hinter der AKTIF-Unternehmensgruppe liegt eines der größten Release-Projekte der letzten Jahre. Inzwischen steht außer Frage, dass sich die gründliche Vorbereitung auf den 24-Stunden-Lieferantenwechsel ausgezahlt hat.

Seit Einführung der MaKo 2020 im Jahr 2019 hat kein Release-Wechsel so viel Einsatz gekostet wie die aktuelle Umsetzung des 24-Stunden-Lieferantenwechsels. Die Vorgaben traten zum 6. Juni 2025 in Kraft, die entsprechenden Vorbereitungen starteten jedoch bereits 2023 im Zuge der ersten Konsultation. Nach dem finalen Beschluss seitens des Gesetzgebers im März 2024 mit anschließender Veröffentlichung der Prozess- und Formatbeschreibungen kam es im Juli 2024 zu einem ersten Treffen von AKTIF und weiteren Software-Herstellern, bei dem die Implikationen heiß diskutiert wurden. Ab diesem Zeitpunkt fand ein regelmäßiger Austausch statt – sowohl virtuell als auch persönlich.

„Auf und Ab“ während der Umsetzung

Die Tragweite der Anpassungen kristallisierte sich schnell heraus und dennoch glichen die folgenden Wochen und Monate eher einer Achterbahnfahrt. Während AKTIF schon Mitte 2024 in die interne Konzeption startete, beschränkten sich nicht wenige weitere Marktakteure zunächst auf die Anzweiflung der Realisierungschancen bis April 2025 – mit Erfolg: Der Umsetzungstermin wurde seitens der Bundesnetzagentur im Dezember 2024 noch einmal um zwei Monate nach hinten verschoben. Zu diesem Zeitpunkt stand bei AKTIF längst das Grobkonzept. Die Implementierung der notwendigen Code-, Prozess- und Skriptanpassungen erfolgte systemseitig innerhalb von nur fünf Monaten und konnte – nicht zuletzt dank des konsequenten und regelmäßigen Austauschs zwischen allen Entwicklern – im April 2025 inklusive Dokumentation fertiggestellt werden. Dieser zeitliche Vorsprung verschaffte dem IT-Team noch genügend Luft, die Prozesse auf Herz und Nieren zu prüfen und die beim Testen entdeckten Stolperfallen rechtzeitig auszumerzen. Parallel dazu liefen auch im Fachbereich Marktkommunikation die Vorbereitungen auf Hochtouren. Hier wurden Ressourcen ab Dezember 2024 schrittweise aufgestockt und die Einführung der neuen Abläufe vorangetrieben. Ab März 2025 lag die Konzentration im Zuge sogenannter Powerdays nochmals verstärkt auf der Etablierung der neuen Prozesse. Im Mai kam abschließend der Probelauf mit den aktuellen Formaten hinzu.

Showdown im Juni

Pünktlich zur kontrollierten Inbetriebnahme ab 6. Juni 2025 standen alle Ampeln auf grün. MSCONS-Importe konnten bereits zum Stichtag komplett in Betrieb genommen werden, auch das Handling der APERAK/CONTRL-Nachrichten funktionierte in beide Richtungen. Einzig beim UTILMD-Austausch kam es zu Auffälligkeiten – eine Herausforderung, auf der sofort ein gezielter Fokus lag. Fakt ist: Alle zeitkritischen Prozesse waren am 10. Juni bei AKTIF bereits in Produktivbetrieb und die Umstellung der Systeme funktionierte weitestgehend reibungslos. Auch dem neuen Rolloutprozess mit deutlich geringerer Downtime steht nichts entgegen.

Rechtzeitige Weichenstellung erleichtert Start

Ein solches Fazit können bei Weitem nicht alle Branchenteilnehmer ziehen, wie ein aktueller Blick der ZfK auf den Markt unterstreicht. Der Effekt des frühzeitigen Starts auf AKTIF-Seite und der intensiven, bereichsübergreifenden Zusammenarbeit aller Beteiligten schlägt sich im Ergebnis deutlich nieder. Nachträgliche Fehlerhebungen und Clearing-Prozesse halten sich angesichts des Umfangs der vollzogenen Änderungen eindeutig in Grenzen und die sich im Zuge der neuen Prozesswelt bietenden Chancen können zügig genutzt werden. Der Start ist somit in Summe geglückt und das Augenmerk liegt nun ganz auf der Produktweiterentwicklung und kundenorientierten Optimierung.

24-Stunden-Lieferantenwechsel: Neue Herausforderungen und Chancen für die Energiewirtschaft

vor 7 Monaten

AKTIF in der Ausgabe 5-6/2025 der et - Energiewirtschaftliche Tagesfragen

Morgen tritt der 24-Stunden-Lieferantenwechsel (LFW24) in Kraft – und bringt die deutsche Energiewirtschaft ordentlich in Bewegung! Wechselprozesse, für die bisher Tage oder Wochen eingeplant waren, müssen künftig innerhalb weniger Stunden abgeschlossen werden. 

Das bedeutet: Lieferanten und Netzbetreiber stehen vor großen organisatorischen, technischen und kommunikativen Herausforderungen. Von der schnellen und fehlerfreien Datenverarbeitung über die Anpassung von Vertrags- und Kommunikationsprozessen bis hin zur Hochverfügbarkeit der IT-Systeme – der Druck ist enorm. Auch Prozesse, die bisher manuell nachgebessert werden konnten, müssen jetzt vollautomatisiert und digital ablaufen.

Die Anforderungen an Datenqualität und Stammdatenmanagement steigen ebenfalls: Fehler oder Unstimmigkeiten führen schneller zum Abbruch – und es bleibt kaum Zeit, diese zu korrigieren. Neue Rollen in der Marktkommunikation, engere Fristen und das Aus für rückwirkende Anmeldungen verlangen ein Umdenken auf allen Ebenen.

Gleichzeitig bietet der LFW24 auch echte Chancen: Effizientere Prozesse, bessere Datenqualität, höhere Kundenzufriedenheit und die Förderung flexibler Tarifmodelle werden möglich. Wer jetzt auf Digitalisierung und Automatisierung setzt, sichert sich also nicht nur die Einhaltung der Vorgaben, sondern auch einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. 

Wie Lieferanten und IT-Dienstleister – wie AKTIF – diese Herausforderungen meistern können und welche Lösungsansätze wirklich greifen, erläutert unser Geschäftsführer Lars Ehrler in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift et – Energiewirtschaftliche Tagesfragen (5-6/2025).

24-Stunden-Lieferantenwechsel: Prozessuale Hürden, IT-Herausforderungen und Chancen

et - Energiewirtschaftliche Tagesfragen, Ausgabe 5-6/2025

24-Stunden-Lieferantenwechsel: Neue Fristen, neue Herausforderungen

vor 9 Monaten

Ein Kommentar von unserem Leiter Softwareentwicklung, David Hinzer, in der ZfK (Ausgabe 4/2025)

Die Einführung des 24-Stunden-Lieferantenwechsels im Energiemarkt bedeutet für alle Beteiligten eine tiefgreifende Veränderung – vor allem im Hinblick auf Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit von IT-Systemen. Während Softwarehersteller den Betrieb bisher bei Updates oder Release-Wechseln durchaus für mehrere Stunden unterbrechen konnten, gelten nun grundlegend andere Voraussetzungen: Durch stark verkürzte Fristen, beispielsweise für Fehler- und Bestätigungsnachrichten (45 Minuten für eine positive APERAK, 15 Minuten für eine negative CONTRL) oder die Beantwortungsfristen von Nachrichten (z.B. Abmeldeanfragen), entsteht ein enormer Druck auf die Verfügbarkeit der Systeme. Wenn dann im Rahmen eines Update-Prozesses das System mehrere Stunden nicht erreichbar ist, kann dies unmittelbar dazu führen, dass Marktprozesse ins Stocken geraten. Ein Lieferant, der etwa eine Abmeldeanfrage, die bis 7 Uhr eingeht, nicht rechtzeitig bis 9 Uhr beantworten kann, verliert automatisch seinen Kunden, da die Anfrage bei Nicht-Beantwortung als bestätigt gilt.

Diese Entwicklung macht deutlich, dass wir als Softwarehersteller unsere bisherigen Update-Strategien grundlegend überdenken müssen. Es reicht nicht mehr aus, neue gesetzliche Vorgaben mit einigen längeren Downtimes pro Jahr umzusetzen. Vielmehr müssen wir technische Konzepte entwickeln, die eine nahezu durchgehende Verfügbarkeit gewährleisten – auch für kleinere Lieferanten, die keine hohen Kosten für hochverfügbare Infrastruktur tragen können. Für AKTIF bedeutet dies, dass wir unsere Software selbst so anpassen, dass wir unseren Update-Prozess mit möglichst kurzen Systemabschaltungen durchführen können. Dabei wird die neue Version im Hintergrund installiert, konfiguriert und getestet, während das Produktivsystem weiterläuft. Erst wenn alles fehlerfrei funktioniert, wird in einem sehr kurzen, planbaren Zeitfenster (idealerweise weniger als zehn Minuten) auf die neue Version umgeschaltet. Damit können wir auch mit verhältnismäßig kleinen Kosten für den Systembetrieb die notwendige Systemverfügbarkeit gewährleisten.

Doch nicht nur die Update-Strategie stellt uns vor Herausforderungen. Auch die Konzeption einzelner Marktprozesse ist in unseren Augen verbesserungswürdig. Ein Beispiel dafür ist der Webdienst zur Ermittlung der MaLo-ID (Marktlokation): Dieser sollte ermöglichen, dass Lieferanten über einen standardisierten Webservice in Echtzeit die MaLo-ID zu einer bestimmten Anschlussstelle abfragen können. De facto wurde jedoch ein Verfahren etabliert, bei dem der Netzbetreiber auf eine eingehende Anfrage lediglich eine Empfangsbestätigung als direkte Antwort sendet und sich bis zu zwei Stunden Zeit lassen darf, die eigentliche MaLo-ID bereitzustellen. Anstatt diese als unmittelbare Antwort zu erhalten, verbleibt das System des Lieferanten so in einer Art Warteschleife und muss jederzeit erreichbar sein, damit die Rückmeldung des Netzbetreibers zeitnah verarbeitet werden kann. Ein vergleichsweise simpler Teilprozess wie die Ermittlung der MaLo-ID zwingt damit sämtliche Marktteilnehmer effektiv zur Hochverfügbarkeit ihrer Systeme und Implementierung von Mechanismen, um Anfragen erneut versenden zu können, wenn das Zielsystem nicht verfügbar ist. Da die MaLo-ID Voraussetzung dafür ist, einen Anmeldeprozess zu starten, kann es entsprechend zu ungewollten Verzögerungen kommen.

Ideen, dass etwa die Fristen am Samstag ausgesetzt werden könnten, um Zeit für Softwareupdates zu schaffen, sorgen hier kaum für Entlastung. Angesichts des angespannten Fachkräftemarktes ist es für viele Unternehmen schlicht nicht realistisch, umfangreiche Rollouts am Wochenende durchzuführen. Um dennoch den regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden und die Marktteilnehmer optimal für den 24-Stunden-Lieferantenwechsel aufzustellen, gilt es vielmehr, Lösungen zu finden, die Downtimes auf ein Minimum reduzieren und gleichzeitig die nötige Stabilität für durchgehende Marktkommunikation gewährleisten.

Dieser Kommentar erschien in der April-Ausgabe 4/2025 der Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK).

Flexibilität und Prozesssicherheit in der Direktvermarktung

vor 9 Monaten

AKTIF legt zur "The smarter E" in München einen besonderen Fokus auf die Vermarktung und Abrechnung von Speicherkapazitäten

The smarter E Europe, 7. bis 9. Mai 2025 in München – Halle B5, Stand 670

Zur diesjährigen „The smarter E“ in München adressiert die AKTIF-Unternehmensgruppe die aktuellen Nöte im Umfeld der Direktvermarktung. Gezeigt werden geeignete Lösungswege – nicht nur im Hinblick auf abrechnungsspezifische Details. Auch bei der damit einhergehenden und verpflichtenden Marktkommunikation ist Know-how ein wichtiges Erfolgskriterium. In dem Zusammenhang spielt die Abbildung der Flexibilitätsvermarktung von Batteriespeichern eine zunehmend wichtigere Rolle. Technologische Fortschritte treiben den  weltweiten Ausbau von PV- und Speicherkapazitäten zügig voran. Daher treffen die einschlägigen Prozessbausteine und Erfahrungswerte von AKTIF einen entscheidenden Nerv vieler Messeteilnehmer und -besucher. Denn mit der Einbindung von Speichern eröffnen sich kaum zu unterschätzende, zusätzliche Erlösfelder. Ein fachkundiger Partner kann dafür sorgen, dass sich diese zügig erschließen lassen. 
 
„Batteriespeicher gelten als Schlüsselelement der Energiewende, da diese die Volatilität der Erzeugung erneuerbarer Energien wirksam auffangen. Somit leisten sie nicht zuletzt einen entscheidenden Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes. Egal ob es um Großspeicherprojekte oder die Einbindung der Elektromobilität geht: An Ideen mangelt es nicht. Vor allem Start-ups können hier ganz neuen Schwung in den Markt bringen. Eine der größten Herausforderungen ist dabei sicher, solche modernen Geschäftsmodelle in Einklang mit den energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu bringen. Die komplexe Regulatorik darf nicht zum Spielverderber werden. Genau hier kommen der Erfahrungsschatz und die Prozessexpertise von AKTIF ins Spiel“, so Lars Ehrler, Geschäftsführer der AKTIF-Unternehmensgruppe. In seinen Augen bietet das Themenfeld der Erneuerbaren Energien gerade Neueinsteigern enorme unternehmerische Handlungsspielräume – seien es Betreiber und Projektierer von Erneuerbare-Energien-Anlagen, Akteure im Umfeld der Batteriespeicher, Anbieter von Ladesäulen-Konzepten oder auch Immobilienunternehmen, die den Weg in die Energieversorgungswelt einschlagen wollen. Sie alle können von den Umsetzungsoptionen der AKTIF-Unternehmensgruppe profitieren. Dank der weitreichenden Auswahl an praxisbewährten „As a Service“-Leistungen auf Basis der AKTIF®smart&easy-Plattform lassen sich prozessseitige Hürden souverän meistern. 
 
Das vielseitige Produkt- und Dienstleistungsspektrum stellt das Team von AKTIF zur Messe in München am Stand 670 in Halle B5 gerne detailliert vor. Ein Schwerpunkt bildet das umfangreiche Angebot für Direktvermarkter: von der Abbildung klassischer Modelle über die Einbindung von Power Purchase Agreements (PPA) bis hin zur Speicher-Flexibilitätsvermarktung. Aber auch Unternehmen auf der Suche nach einer schlanken Lösung zur Ladesäulenabrechnung finden am Stand von AKTIF die richtige Anlaufstelle. Last but not least gibt es stichhaltige Antworten zu spezifischen Problemstellungen rund um den 24-Stunden-Lieferantenwechsel oder die elektronische Rechnungsstellung.

Link zur Terminvereinbarung hier: https://aktif.energy/ueber-uns/termine/aktif-auf-der-the-smarter-e-europe-in-muenchen-2024/

LFW24 als Chance für mehr Datenqualität

vor 10 Monaten

AKTIF Unternehmensgruppe macht Pflicht der Prozessumstellung zur Kür

Drei Monate vor dem Stichtag sind bei AKTIF alle Weichen zur Umsetzung der von der Bundesnetzagentur vorgegebenen „Regelungen für einen beschleunigten werktäglichen Lieferantenwechsel in 24 Stunden (LFW24)“ ab 6. Juni 2025 gestellt. In Zusammenarbeit mit weiteren Marktteilnehmern wurde das Feststellungsverfahren zur Anpassung der Marktkommunikation von Anfang an begleitet. Der Austausch mit den Anwendern zu den umfangreichen Anforderungen und Implikationen erfolgte frühzeitig. In den letzten Wochen lag der Fokus auf der adäquaten Anpassung der Prozesse. Das letzte noch fehlende Puzzleteil ist jetzt hinzugekommen: Die zur Identifizierung der Marktlokations-Identifikationsnummer (MaLo-ID) gegenüber dem Netzbetreiber erforderliche Web-API wird von der Virtimo AG bereitgestellt. Dem intensiven Testen und der Feinabstimmung steht somit nichts mehr im Weg. Kunden können darauf vertrauen, dass alle Marktprozesse auf Belieferungs- und Direktvermarktungsseite zum Stichtag vorgabenkonform und effizient abgebildet werden. Doch damit nicht genug: Die neugestalteten Prozesse sind für AKTIF auch ein weiterer Hebel für noch mehr Datenqualität im energiewirtschaftlichen Tagesgeschäft.

„Dass die Umstellung auf den 24-Stunden-Lieferantenwechsel ein enormer Kraftakt ist, steht außer Frage. Hier haben wir in den letzten Monaten und Wochen unsere gesamte Expertise gebündelt, um die Abläufe sowohl fachlich als auch systemtechnisch verlässlich abbilden zu können. Der regelmäßige Austausch mit den Anwendern ist dabei essenziell, schließlich gilt es, auch Vertriebsprozesse auf die neuen Abläufe auszurichten“, berichtet Anja Meier, Produktmanagerin bei AKTIF und für das Thema LWF24 verantwortlich. Da die MaLo-ID im neuen Konstrukt zum Dreh- und Angelpunkt wird, rät AKTIF beispielsweise allen Lieferanten, diese Information unmittelbar bei den Kunden abzufragen. Ist eine MaLo-ID nicht bekannt, muss diese anhand der bekannten Daten (Adresse, Zählernummer, …) via API-Webservice beim Netzbetreiber ermittelt werden. Erst dann kann der Anmeldeprozess überhaupt starten. Insofern ist gerade der Webservice ein essenzieller Baustein der neuen Prozesslandschaft. AKTIF hat entsprechende Lösungsoptionen vorab auf Herz und Nieren geprüft. „Am Ende haben wir uns für das Angebot der Virtimo AG entschieden, mit der wir im Zuge der AS4-Kommunikation bereits seit 2023 verlässlich zusammenarbeiten“, so Lars Ehrler, Geschäftsführer der AKTIF Unternehmensgruppe. Die Partnerschaft wird nun auch auf den neuen Prozess ausgeweitet.

Mehrwert im Fokus

Im Rahmen der umfangreichen Vorbereitungen hat sich erneut die Stärke der AKTIF-Software gezeigt. Da diese auf ein hochflexibles Zusammenspiel im Informationsaustausch und die automatisierte Integration unterschiedlicher Daten ausgelegt ist, stellt der Umgang mit den neuen Kommunikationsstrukturen und Datenflüssen – einmal angepasst – keine Hürde da. Zudem sieht AKTIF in der Umstellung klare Chancen, um die Datenqualität nachhaltig steigern zu können. Anja Meier präzisiert: „Die neue Struktur der UTILMD-Nachrichten bei Änderungsmitteilungen sieht u.a. die Übermittlung von Zeitscheiben für Verwendungszeiträume vor. Die Erweiterung der Datenbasis bringt folglich auch Vorteile für die Abrechnung und weitere Aufgaben im energiewirtschaftlichen Alltag. Zudem werden durch Überwachung der Marktkommunikation fehlende Informationen sofort ersichtlich und Clearingprozesse zu Vervollständigung der Stammdaten können direkt starten.“ Somit hat AKTIF aus der Not der Umsetzung eine Tugend gemacht, von der Kunden im Tagesgeschäft zusätzlich profitieren können.

Abrechnung als alter Hut? Von wegen!

vor 11 Monaten

PPA-Abrechnung, Redispatch-Abrechnung, Ladesäulen-Abrechnung, Wärme-Abrechnung und mehr, eins steht fest: Das Thema Abrechnung in all seinen Facetten war zur diesjährigen E-world so gefragt wie kaum ein anderer Prozess des energiewirtschaftlichen Tagesgeschäfts.

Den allgemein festgestellten Trend im Hinblick auf die zunehmende Dynamik der Messe kann das Team von AKTIF dabei in jedem Fall bestätigen: Mit 980 Ausstellern aus 34 Nationen und 33.000 Fachbesuchern aus 70 Nationen vermeldete nicht nur der Veranstalter neue Rekordzahlen. Auch am Stand von AKTIF wurden an den drei E-world-Tagen mehr Gespräche denn je geführt – von den Begegnungen und dem fachlichen Austausch jenseits der offiziellen Öffnungszeiten der Leitmesse der Energiewirtschaft ganz abgesehen. Daran konnten auch der Streik der Ruhrbahn am 12. Februar und ein kurzzeitiges Versagen der Schranken im Einlassbereich der Messe Essen – ironischerweise wohl aufgrund eines Stromausfalls – nichts ändern.

Souverän im Spannungsfeld zwischen Klimaneutralität und Wettbewerbsfähigkeit

Aus der E-world-Abschlussmeldung geht hervor, dass ein besonderer Fokus der diesjährigen Veranstaltung auf dem Spannungsfeld zwischen Klimaneutralität und Wettbewerbsfähigkeit lag. Genau hier konnte AKTIF nachhaltig punkten und zeigen, wie sich moderne Geschäftsmodelle wie die Direktvermarktung, Mieterstromkonzepte, die Einbindung von Speichern oder Elektromobilitätsangebote inklusive der dazu nötigen Abwicklungsstrecken im Hinblick auf Abrechnung und Datenaustausch umsetzen lassen. Schließlich gibt es aus dem Projektumfeld von AKTIF mittlerweile zahlreiche Beispiele, die eindrucksvoll belegen, dass die Komplexität der einschlägigen Aufgaben im Energieversorgungsalltag gerade für Direktvermarkter und Energievertriebe kein Problem darstellt – dank fachkundiger Unterstützung aus Senftenberg.

Sowohl die Software als auch die darauf aufbauenden Dienstleistungen von AKTIF weckten das Interesse der Besucher. Vom klassischen Stadtwerk und Energielieferanten über Energiehändler und Anbieter im Bereich erneuerbare Energieerzeugung bis hin zum Immobilienunternehmen wurden Akteure mit unterschiedlichstem Hintergrund auf das umfangreiche Portfolio aufmerksam und erörtern ihre individuellen Herausforderungen mit den AKTIF-Experten vor Ort. Thematisch war der Austausch somit breit gefächert und reichte von den Nöten auf Seiten der Direktvermarktung im Zuge von Redispatch 2.0 und PPA-Angeboten über Abrechnungsspezifika bei der Belieferung – beispielsweise in Bezug auf den 24-Stunden-Lieferantenwechsel, die Abbildung dynamischer Tarife sowie E-Rechnung – bis hin zum Bilanzkreismanagement.

Aber nicht nur die Beantwortung der vielen Fragen von Interessenten trieb die AKTIF-Mannschaft um. Die E-world wurde nicht zuletzt für das Wiedersehen und Netzwerken mit zahlreichen Bestandskunden und Partnern genutzt. Entsprechend positiv fällt das Resümee aus: Für alle Beteiligten ist und bleibt die E-world die perfekte Plattform für die persönliche Begegnung und den konstruktiven Dialog mit unterschiedlichsten Ansprechpartnern der deutschen und internationalen Energiewirtschaft.

Daher ist die AKTIF Unternehmensgruppe natürlich auch bei der nächsten E-world wieder mit dabei. Den Termin vom 10. bis 12. Februar 2026 also gerne schon mal im Kalender vermerken.

Und wer nicht so lange warten möchten: Das Team von AKTIF steht auch gerne telefonisch oder per Mail für Anfragen zur Verfügung. Oder Sie nutzen die Gelegenheit vom 7. bis 9. Mai 2025 zur The Smarter E Europe in München für einen persönlichen Austausch am Stand 670 in Halle B5.

 

"Automatisierte Netzbetreiberabrechnung für Redispatch 2.0" in der et, Ausgabe 12/2024

vor 1 Jahr

Katja Conrad erläutert, wie ein automatisierter Prozess zur Abrechnung von Redispatch-Mengen gegenüber Netzbetreibern Direktvermarkter entlastet

In der aktuellen Ausgabe der et – Energiewirtschaftliche Tagesfragen (12/2024) beleuchtet unsere Produkt- und Projektmanagerin Katja Conrad, wie wichtig ein automatisierter Prozess für die Abrechnung von Ausfallarbeit im Zuge des Redispatch 2.0 ist – vor allem, da die aktuell geltende „BDEW-Übergangslösung“ voraussichtlich noch bis Ende 2031 Bestand haben wird.

Warum ist das relevant? 

Die Bilanzkreisverantwortlichen unter den Direktvermarktern stehen vor der Herausforderung, monatlich Einzelrechnungen gegenüber einer Vielzahl von Verteilnetzbetreibern zu erstellen. Manuelle Prozesse kosten nicht nur Zeit und Ressourcen, sie bergen bei Verzögerungen auch ein nicht zu unterschätzendes finanzielles Risiko.

Unsere Lösung: 

Mit der neuen Funktionserweiterung des AKTIF®dataService liefern wir eine automatisierte, standardisierte und praxiserprobte Lösung, die Marktteilnehmern spürbar den Rücken freihält. Dank tagesaktueller Stammdatenpflege, automatischer Ermittlung der Ausfallarbeit anhand der übertragenden Einspeisezeiträume und der einfachen Integration der monatlich veröffentlichten Mischpreise werden Rechnungsprozesse effizient und zuverlässig im Hintergrund abgewickelt.

Die Vorteile liegen auf der Hand: 

- reduzierter manueller Aufwand 

- minimiertes Ausfall- und Verzugspotenzial 

- sichere und nachvollziehbare Datenaufbereitung

Den kompletten Fachartikel gibt es hier als PDF:

"Automatisierte Netzbetreiberabrechnung für Redispatch 2.0" in der et, Ausgabe 12/2024

Regulatorik, Datenqualität und Co.: Herausforderungen der Wärmeabrechnung mit AKTIF meistern

vor 1 Jahr

Als Wärmeversorger im Markt die Nase vorn behalten

Die Wärmewende soll dafür sorgen, dass die Wärmeversorgung klimafreundlicher wird. Ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor im Tagesgeschäft von Wärmeversorgern – insbesondere im Hinblick auf künftige Marktentwicklungen – ist eine hochgradig automatisierte Abrechnung.
 
Herausforderung: Komplexe Regulatorik und Vertragsgestaltung
Die kommunale Wärmeplanung nimmt Wärmeversorger beim Aufbau nachhaltiger und wirtschaftlicher Konzepte inzwischen zunehmend stärker in die Pflicht. Parallel dazu gilt es, komplexe Anforderungen aus der FFVAV (Fernwärme- oder Fernkälte-Verbrauchserfassungs- und -Abrechnungsverordnung) fristgerecht und zufriedenstellend zu erfüllen. Ein zentrales Problem ist beispielsweise die BEHG-Umlage (Brennstoffemissionshandelsgesetz), auch bekannt als CO₂-Umlage. Wärmeversorger müssen hierfür Zertifikate erwerben, um ihren Emissionsausstoß auszugleichen. Die Kosten für diese Zertifikate stehen jedoch oft erst fest, wenn die Abrechnung bereits erstellt sein sollte. Vermieter, die auf eine zügige Wärmeabrechnung angewiesen sind, um ihre Nebenkostenabrechnungen fristgerecht zu erstellen, machen Druck. Zudem verlangt die FFVAV von Wärmeversorgern, ihren Kunden monatliche Verbrauchsinformationen bereitzustellen, sofern fernablesbare Messeinrichtungen vorhanden sind. Grundlage dafür sind eine hohe Datenqualität und effiziente Prozesse zur Datenerfassung und -bereitstellung. Im Bereich der Blockheizkraftwerke (BHKW) gestaltet sich die Abrechnung noch komplexer, da die Preisgestaltung individueller erfolgt und Cross-Commodity-Angebote wie Mieterstrom integriert werden müssen. Zudem kommt es darauf an, Non-Commodity-Dienstleistungen wie Wartungsverträge in die Abrechnung einzubeziehen.
 
Umsetzung: Digitalisierung für mehr Effizienz und Flexibilität
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, sollten Wärmeversorger verstärkt auf Digitalisierung und Automatisierung setzen. Integrative Plattformen ermöglichen die flexible Abbildung individueller Preiskonzepte und die Berücksichtigung von Cross-Commodity- und Non-Commodity-Leistungen bei der Abrechnung. Die Implementierung von Onlineportalen bietet zudem eine effiziente Lösung zur Verbesserung der Datenqualität. Endkunden können über diese Portale ihre Kunden- und Vertragsdaten selbstständig erfassen und aktualisieren. Gleichzeitig erhalten sie Zugang zu monatlichen Verbrauchsinformationen gemäß der FFVAV. Dies fördert nicht nur die Einhaltung regulatorischer Vorgaben, sondern steigert auch die Kundenzufriedenheit durch erhöhte Transparenz. Im Zuge der genauen Ausweisung der genutzten Heiztechnologien und Energieträger schaffen automatisierte Prozesse zur zeitnahen Erfassung und abrechnungsseitigen Integration der notwendigen Informationen und Messdaten von Erzeugungsanlagen entscheidende Entlastung in den Reihen von Versorgungsunternehmen. Im BHKW-Bereich ermöglichen flexible Softwarelösungen problemlos die Abbildung komplexer Abrechnungsmodelle.
 
Lösung: Zukunftsfähigkeit durch passende Software und Prozess-Know-how
Die Kombination aus digitalisierten Prozessen, leistungsfähiger Software und hoher Datenqualität stellt die Weichen für eine erfolgreiche Wärmeabrechnung. Abrechnungssysteme wie AKTIF®dataService versetzen Wärmeversorger in die Lage, regulatorische Vorgaben effizient umzusetzen, die Datenqualität zu steigern und Kunden einen verbesserten Service zu bieten. Für die Zukunft sind Wärmeversorger mit einer solchen Lösung gut gerüstet – auch und gerade wenn sich der Wärmemarkt in Richtung Liberalisierung bewegen sollte. Die Erfahrung aus den liberalisierten Strom- und Gasmärkten zeigt, dass Flexibilität und Anpassungsfähigkeit entscheidend sind. Das spartenübergreifende Angebot von AKTIF bietet somit einen klaren Vorteil. Nicht zuletzt lassen sich Daten aus der Wärme-, Strom- und Gasversorgung übersichtlich zusammenführen, was einer Erweiterung des Geschäftsmodells den Weg bahnt, Prozesse weiter optimiert und zusätzliche Effizienzpotenziale freisetzt. Wärmeversorger, die jetzt in Digitalisierung und Automatisierung investieren, sichern sich daher Wettbewerbsvorteile und legen den Grundstein für nachhaltigen Erfolg in einem sich wandelnden Markt.
 
Dieser Beitrag erschien ungekürzt in Ausgabe 11-12/2024 der Fachzeitschrift EURO HEAT&POWER.
 
Ein PDF des vollständigen Artikels finden Sie hier:
 

Regulatorik, Datenqualität und Co. – Herausforderungen der Wärmeabrechnung

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