AKTIF Blog

Lars Ehrler, Prokurist sowie Leiter Software & Projekte bei der AKTIF Unternehmensgruppe

„Knackpunkt ist immer die Wirtschaftlichkeit“

4 months ago von Lars Ehrler

Lars Ehrler verdeutlicht im Rahmen eines ZfK-Fachbeitrags seine Einschätzung der zukünftigen Herausforderungen im ERP-Umfeld

Lars Ehrler, Prokurist sowie Leiter Software & Projekte bei der AKTIF Unternehmensgruppe
Lars Ehrler, Prokurist sowie Leiter Software & Projekte bei der AKTIF Unternehmensgruppe

Eine der wichtigsten unternehmerischen Erfolgsformeln ist schnell auf den Punkt gebracht: Die Nase vorn hat derjenige, der es am besten schafft, die betriebswirtschaftlichen Zielstellungen und themenspezifischen Anforderungen unter einen Hut zu bekommen. Doch genau dies wird in der Energiewirtschaft zunehmend schwieriger. Die Etablierung neuer Geschäftsmodelle rund um E-Mobilität, Direktvermarktung oder Mieterstrom – als klare Beschleuniger der Energiewende – stellt Stadtwerke vor entscheidende Herausforderungen, wie Lars Ehrler, Prokurist sowie Leiter Software & Projekte bei der AKTIF Unternehmensgruppe, unterstreicht: „Die Umsetzung von Elektromobilitätsprodukten oder Mieterstromangeboten ist keinesfalls trivial. Dahinter stehen vielfältige, komplexe Prozesse. Diese in hoher Qualität und dabei gleichzeitig betriebswirtschaftlich lohnend abzuwickeln, ist derzeit vielerorts die größte Herausforderung.“ Selbst wenn immer mehr Autos mit Elektroantrieb das Straßenbild bestimmen: Die Chance, mit einem Ladesäulenkonzept oder dem Vertrieb von Quartiersstrom von jetzt auf gleich reich zu werden, ist vor dem Hintergrund des damit einhergehenden Aufwandes verschwindend gering – insbesondere, wenn es dafür die eigenen Systeme anzupassen gilt. Letztendlich geht es um Kostendeckung. Von der Beachtung steuerlicher Vorgaben und Marktregularien über die prozessuale Integration von Mess- und Steuerungsmodellen und den Umgang mit zeit- und lastvariablen Tarifen bis hin zur abrechnungsseitigen Bündelung verschiedenster Commodity- und Non-Commodity-Produkte: Es schlagen vielfältige Aspekte zu Buche – zusätzliche Kundenservices wie etwa die Bereitstellung von Webportalen zur Verbrauchsvisualisierung noch gar nicht eingerechnet. Im Markt haben nur Angebote mit wettbewerbsfähigem Preis gegenüber Kunden überhaupt Aussicht auf Erfolg. Gleichzeitig sollte auch noch etwas Gewinn für das Stadtwerk rausspringen. „Die Marge lässt sich am Ende vor allem über die Ausrichtung der eigenen Abwicklungslandschaft beeinflussen und genau hier kommen die IT-Systeme und Umsetzungsstrecken auf Akteursseite ins Spiel“, so Ehrler. IT-Komponenten sollten seiner Meinung nach nicht vordergründig danach bewertet werden, mit welchem Funktionsumfang sie in den jeweiligen Disziplinen aufwarten, sondern inwieweit sie in Summe in der Lage sind, neue Geschäftsmodelle prozesseffizient und kostenminimal abzubilden. Das aufeinander abgestimmte Zusammenspiel aus ERP-, EDM-, oder CRM-System muss entlang des avisierten Tätigkeitsbereichs funktionieren. Jede Schnittstelle bedeutet in der Regel Reibungsverluste und mit solchem Sand im Getriebe gestaltet sich ein wirtschaftliches Agieren immer schwieriger. Die AKTIF Unternehmensgruppe, die ihre CRM-, EDM- und ERP-verknüpfende Software AKTIF®dataService inzwischen auch in das webbasierte Plattformkonzept „AKTIF®smart&easy“ gegossen hat, richtet den Blick daher auf den Gesamtprozess spezifischer Geschäftsmodelle. „Viele Ansätze der modernen Energiewirtschaft erfordern enorme Flexibilität gegenüber der Dynamik der Anforderungen. Ein gewinnbringendes Vorgehen verlangt gerade von kleineren Stadtwerken den Blick über den Tellerrand und die Abwägung, inwieweit sich eine neue Aufgabe mit bestehenden Bordmitteln wirtschaftlich rechnet. Die Einbindung kompetenter Dienstleister sorgt idealerweise für einen Zugewinn an Expertise sowie Erfahrung und kostentreibende Anpassungsprojekte im Hinblick auf bestehenden ERP-Systeme erübrigen sich auf diese Weise oftmals von selbst“, ist sich Ehrler sicher.

erschienen in ZfK 8/2022, Seite 13

Thomas Papritz, Gründer und Geschäftsführer der AKTIF Unternehmensgruppe

Von nichts kommt nichts

5 months ago von Thomas Papritz

Die Energiewende kann nur mit Engagement aller Beteiligten gelingen

Thomas Papritz, Gründer und Geschäftsführer der AKTIF Unternehmensgruppe
Thomas Papritz, Gründer und Geschäftsführer der AKTIF Unternehmensgruppe

Im Hinblick auf die Energieversorgung stehen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor einer klaren Aufgabe, die sich nur gemeinsam lösen lässt: Es muss alles darangesetzt werden, die Kluft zwischen den dringend notwendigen Veränderungen im Sinne der Energiewende und den tatsächlich umgesetzten Maßnahmen schnellstmöglich zu schließen. Denn die Zukunft Europas und die Zukunft der Energie sind eng miteinander verbunden – bei beidem zählt das aktive Engagement aller Beteiligten. Es gibt große Herausforderungen, sicher. Wenn alle an einem Strang ziehen, können diese jedoch – schneller als von vielen vermutet – bewältigt werden. Um den Wandel voranzutreiben, ist es jedoch wichtig, jedes Mittel und jede Ressource zu nutzen – und zwar zügig. Auf dem Papier sind die Verantwortlichkeiten klar verteilt: Die Politik schafft Rahmenbedingungen, mildert soziale Härten und sorgt für eine gesellschaftliche Akzeptanz. Für die Umsetzung der anstehenden, tiefgreifenden Transformation sind Wirtschaft und Industrie am Zuge. Aber reicht die Zeit, um auf entsprechende Vorgaben seitens der Gesetzgebung zu warten? Wohl kaum. Die Stunde hat geschlagen: Wichtig ist vor allem der Mut zu neuen Ideen, die dem Ziel einer klimaneutralen und nachhaltigen Energieversorgung – unabhängig von unzuverlässigen Quellen – Rechnung tragen. Es wird nicht die eine Lösung für den Umbau der Energieversorgung geben, vielmehr zählt das Zusammenspiel unterschiedlichster Modelle und Akteure. Nachhaltig sind nur diversifizierte Ansätze, daher gehören bisherige Hindernisse und Beschränkungen für die Energiewende auf den Prüfstand. Messen wie die Smarter E und die E-world zeigen, dass sich die einschlägige Spielfläche der klimaneutralen Technologien, Energieerzeugungs- und -versorgungs-Modelle zunehmend breiter gestaltet. Und auch in anderer Hinsicht sind die Weichen gestellt: Kaum eine Branche hat einen solch hohen Grad an Digitalisierung und Standardisierung in den Geschäftsprozessen wie die Energiewirtschaft in Deutschland. Ohne intelligente IT geht hier schon länger nichts mehr. Verknüpfung ist das entscheidende Schlagwort – und zwar nicht nur im Hinblick auf Technologien und Ideen. Dass die Umsetzung moderner Geschäftsmodelle – beispielsweise bei der Direktvermarktung erneuerbarer Energien, bei Elektromobilität, intelligenten Messsystemen, Quartierstrom oder der Vermarktung von Energiespeichern – funktioniert, sehen wir als Begleiter unserer Kunden und Mandanten, denen wir sowohl mit Softwarelösungen als auch Dienstleistungen prozessseitig den Rücken stärken, tagtäglich. Für Energieversorgungsunternehmen geht es jetzt mehr denn je darum, ihre Schlüsselrolle beim Gelingen der Energiewende zu verteidigen und nicht durch Zurückhaltung aufs Spiel zu setzen. Allein die Tatsache, dass eine spezifische Aufgabe neu ist, darf nicht davon abhalten, sie anzugehen. Möglichkeiten der Unterstützung und Best Practices, die in die Breite getragen werden können, sind da. Es zählen Verantwortung und Initiative. Nur ein konstruktives Agieren kann zum Erfolg führen  – sowohl im Markt als auch im gesamtgesellschaftlichen Kontext der Energiewende.

erschienen in ZfK 6/2022, Seite 11

 

AKTIFe Energie für unsere Zukunft - Sonderausgabe „Energie der Zukunft – Klimaschutz, Innovation, Wachstum“ im Handelsblatt

AKTIFe Energie für unsere Zukunft

6 months ago

Unser Gastbeitrag im Handelsblatt | Sonderausgabe „Energie der Zukunft – Klimaschutz, Innovation, Wachstum“

AKTIFe Energie für unsere Zukunft - Sonderausgabe „Energie der Zukunft – Klimaschutz, Innovation, Wachstum“ im Handelsblatt
AKTIFe Energie für unsere Zukunft - Sonderausgabe „Energie der Zukunft – Klimaschutz, Innovation, Wachstum“ im Handelsblatt

Die Zukunft Europas und die Zukunft der Energie sind eng verbunden – beides braucht vor allen eines: das aktive Engagement der ganzen Gesellschaft.
Easy sind die Herausforderungen an die europäische Energiewirtschaft nicht. Aber wir sind smart, darum können wir das.

Lesen Sie gern den Gastbeitrag von AKTIF-Geschäftsführer Thomas Papritz, erschienen im Handelsblatt in der Ausgabe vom 30.05.2022.
 

 

Den gesamten E-Paper lesen Sie hier:
„Energie der Zukunft – Klimaschutz, Innovation, Wachstum“

AKTIF zu hören im E&M Energiefunk - der Podcast für die Energiewirtschaft

Gute Stimmung auf der Münchner „Smarter E“ 2022

6 months ago

AKTIF zu hören im E&M Energiefunk - der Podcast für die Energiewirtschaft

AKTIF zu hören im E&M Energiefunk - der Podcast für die Energiewirtschaft
AKTIF zu hören im E&M Energiefunk - der Podcast für die Energiewirtschaft

Vom 11. bis 13. Mai 2022 fand die The Smarter E Europe in München statt und hat ein starkes Signal gesendet: auf der internationalen Fachmesse wurden neue Lösungen für das Stromnetz der Zukunft vorgestellt und zahlreiche Innovationen präsentiert. Über 65.000 Besucher*innen aus 149 Ländern zog es zur Messe nach München.

Für den Energiefunk hörte sich Georg Eble bei Ausstellern um, welche Neuheiten sie anbieten und wie sie im direkten Kundenkontakt die Stimmung wahrnehmen.
Unter anderem waren Lars Ehrler und Mario Weber von AKTIF mit ihm im Gespräch und berichten von der Messe.

Hören Sie gern rein:

Gute Stimmung auf der Münchner „Smarter E“ 2022 | E&M Energiefunk - der Podcast für die Energiewirtschaft

„Wie wird Deutschland klimaneutral?”

8 months ago

dieser Titeldiskussion widmen sich Experten und Leser im +3 Magazin in der Süddeutschen Zeitung

Anzeigenmotiv +3 Magazin

Deutschland sollte ursprünglich bis 2045 klimaneutral sein. Der Überfall auf die Ukraine stellt alle bisherigen Konzepte in Frage. Im +3 Magazin wird diskutiert welche Maßnahmen unser Land und unsere Wirtschaft ergreifen müssen, damit die Klimaziele erreichbar und gleichzeitig eine stabile und krisensichere Energieversorgung gewährleistet bleibt.

E-Paper +3 Magazin April 2022 (joomag.com)

 

Literaturverzeichnis:
Warum Verlag GmbH | Maaßenstraße 14 | 10777 Berlin
+3 Magazin in der Süddeutschen Zeitung Heft 85 vom 01.04.2022

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