AKTIF Blog

Der fachkundige Weg in die Direktvermarktung und Energieversorgung

5 days ago

AKTIF eröffnet EE-Anlagenbetreibern, Projektierern und Bürgerenergiegenossenschaften die Welt des Energievertriebs

The smarter E Europe, 23. bis 25. Juni 2026 in München – Halle B5, Stand 656

Unter dem Motto „Werden Sie Ihr eigener Energieversorger“ zeigt die AKTIF-Unternehmensgruppe auf der diesjährigen „The smarter E“ in München, wie sich mit der richtigen Unterstützung bei der Umsetzung der erforderlichen Geschäftsprozesse neue Erlöspotenziale erschließen lassen. Im Fokus stehen dabei insbesondere Betreiber von Post-EEG-Anlagen, Projektierer von PV- und Windkraftanlagen sowie regionale und kommunale Energiegenossenschaften. Gemeinsam ist ihnen eine zentrale Frage: Wie lässt sich aus möglicher Erzeugung mehr Wertschöpfung machen – ohne an der Komplexität des Energiemarkts zu scheitern?

„Für viele Unternehmen, die auch als Aussteller auf der Messe in München vertreten sind, bietet der Energiemarkt spannende Chancen, um das eigene Geschäftsmodell sinnvoll zu erweitern“, so Mario Weber, Leiter Vertrieb der AKTIF-Unternehmensgruppe. „Ein Einstieg in den Energievertrieb oder die Direktvermarktung ist oftmals naheliegend und klingt attraktiv, allerdings dürfen dabei die spezifischen operativen und regulatorischen Herausforderungen nicht vergessen werden. Marktkommunikation, Abrechnung und Redispatch sind für viele neue, aber auch für etablierte Akteure die eigentliche Hürde. Genau hier setzen wir an: Wir ermöglichen unseren Kunden, ihr Geschäftsmodell selbst aufzubauen und weiterzuentwickeln – und nehmen ihnen alles ab, was unnötig komplex ist.“

AKTIF smart&easy: Energiewirtschaftliche Prozesse „as a Service“
Im Zuge dessen spielt die „AKTIF smart&easy“-Plattform besondere Stärken aus. Diese baut auf der seit vielen Jahren bewährten Energielogistiksoftware „AKTIF®dataService“ auf und ermöglicht die Abbildung des weitreichenden energiewirtschaftlichen Prozessspektrums im Rahmen eines Full-Service-Modells. Gerade für Erzeuger erneuerbarer Energien, Projektentwickler und regionale Akteure, die sich die Energiewirtschaft gezielt zu eigen machen wollen, kann diese Unterstützung zum entscheidenden Sprungbrett werden.

Post-EEG-Betreiber – vom Förderende zur unternehmerischen Entscheidung
Handlungsdruck erkennt AKTIF unter anderem bei Betreibern von Wind- und PV-Parks, deren Anlagen nach 20 Jahren aus der EEG-Förderung fallen. Deren bisheriges Geschäftsmodell läuft aus, zugleich greift die Pflicht zur Direktvermarktung. Damit stehen viele einschlägige Akteure vor einer strategischen Entscheidung: den Park vollständig an einen etablierten Direktvermarkter übergeben oder die eigene Wertschöpfungstiefe erhöhen und selbst aktiv werden. Letzteres kann mit dem richtigen Partner ein vielversprechender Weg sein. 

Projektierer – vom Anlagenbau zum ganzheitlichen Energiekonzept
Ähnlich gestaltet sich die Situation für Projektierer von Erneuerbare-Energien-Anlagen, die ihr Angebotsspektrum gezielt erweitern möchten. Statt sich auf Planung und Errichtung von Erzeugungsanlagen zu beschränken, wächst der Bedarf, Kunden direkt ein nutzbares Folgekonzept mitzuliefern: etwa für Eigenversorgung, Spitzenlastreduzierung, CO₂-Bilanzierung, PPAs oder die Vermarktung von Überschussmengen. Für Industrie, Gewerbe und andere stromintensive Abnehmer wird damit aus einer Erzeugungsanlage ein deutlich spannenderes Investitionsobjekt. Projektierer können sich stärker differenzieren, ihre Kundenbindung vertiefen und zusätzliche Erlösquellen erschließen, beispielsweise durch die Integration von Ladeinfrastruktur, Batteriespeichern oder Flexibilitätsmodellen.

Energiegenossenschaften – Wertschöpfung für die Region
Für Energiegenossenschaften, Gemeinden und Regionalwerke steht weniger die Maximierung kurzfristiger Rendite im Vordergrund als vielmehr die nachhaltige Stärkung regionaler Wertschöpfung. Statt Flächen ausschließlich Dritten zu überlassen, wächst bei vielen Kommunen das Interesse, Energieversorgung langfristig selbst zu gestalten – zunächst für kommunale Einrichtungen, perspektivisch auch für Haushalte, Gewerbe oder benachbarte Gemeinden. Die zusätzlichen Einnahmen können dann eingesetzt werden, um die Lebensqualität vor Ort zu steigern, etwa durch Investitionen in Kultur, Sport, Infrastruktur und Gemeinschaft. Genau deshalb kommt es auch in diesem Fall darauf an, die wirtschaftlichen Potenziale realistisch und zugleich umsetzbar aufzuzeigen.

Unabhängig davon, wie unterschiedlich die Gründe für einen Einstieg in das Geschäftsmodell der Energieversorgung ausfallen: Eine saubere Abbildung der damit einhergehenden Marktprozesse und Aufgaben wird zum wichtigen Weichensteller. Wie AKTIF hierbei unterstützen kann, zeigt das Team zur Messe in München am Stand 656 in Halle B5 – entlang des Kundenversprechens: „Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche, wir erledigen den Rest für Sie“.

AKTIF auf der Hannover Messe 2026

2 weeks ago

Unser Leiter Vertrieb Mario Weber ist heute als Gast auf der HANNOVER MESSE!

Unter dem Leitthema „Think Tech Forward“ zeigen hier rund 3.000 Aussteller aus Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft, wohin die Reise geht. Im Fokus dieses Jahr: Physical AI, Humanoid Robots, Wasserstoff und intelligente Energiesysteme. Partnerland ist in diesem Jahr übrigens Brasilien, eine der weltweit führenden Nationen im Bereich erneuerbarer Energien.

Aus AKTIFer Sicht besonders spannend sind die immer sichtbareren Überlappungen zwischen Industrie und Energiewirtschaft. Wo Produktion und Versorgung, Automatisierung und Netzintegration zusammenwachsen, entstehen Fragen, die in beiden Welten beantwortet werden müssen – von der Datenverarbeitung bis zur Abrechnung.

AKTIF-Lunch am 15. April 2026

3 weeks ago

Internationale Küche für das AKTIFe Team!

An diesem frühlingshaften Mittwoch war mal wieder Zeit für einen AKTIF-Lunch. Dieser ließ kulinarisch keine Wünsche offen: Chili con Carne, Chili sin Carne, dazu eine Portion Borschtsch als nachträgliche Einstandsrunde einer Kollegin und zum krönenden Abschluss selbstgemachter Käsekuchen. Heute ging sicher niemand hungrig nach Hause.

Nach den Osterfeiertagen und einem intensiven Release-Fenster war dieses entspannte Zusammenkommen genau das Richtige!

Wer die Direktvermarktung schwächt, bremst die Energiewende

4 weeks ago

Ein Kommentar unseres Geschäftsführers Lars Ehrler für die ZFK

Die Direktvermarktung hat sich in den letzten Jahren als elementarer Bestandteil des Energiemarktes etabliert, und das zurecht. Schließlich stellt dieses Geschäftsmodell entscheidende Weichen für die Energiewende. Umso irritierender wirkt daher die kurzfristige gesetzliche Änderung vom 23. Dezember 2025 zur Redispatch-Vergütung. Die in § 14 EnWG getroffenen Neuregelungen sind ein weiteres Beispiel dafür, wie politische Eingriffe einen ohnehin komplexen Markt nicht vereinfachen, sondern zusätzlich belasten. Konkret sieht die EnWG-Novelle im Kontext des Redispatch 2.0 vor, dass Netzbetreiber nun dem Anlagenbetreiber den Ausfall direkt vergüten und der Ausgleich nicht länger über den Direktvermarkter als Bilanzkreisverantwortlichem läuft. Dabei stößt nicht allein der Inhalt, sondern vor allem die Art und Weise auf. Ohne Vorwarnung, ohne Übergangsfrist, ohne erkennbare Vorbereitung der betroffenen Akteure wurde ein zuvor aus der Not heraus aufdoktrinierter Vorgang praktisch über Nacht umgestellt.

Direktvermarkter haben zuletzt erhebliche Ressourcen investiert, um einen Abrechnungsprozess aufzubauen, der ursprünglich so gar nicht hätte entstehen dürfen. Denn eigentlich war vorgesehen, dass Netzbetreiber den bilanziellen Ausgleich im Redispatch sauber abwickeln. Weil das in der Praxis nicht funktioniert hat, wurde die Abwicklung auf Seiten der Bilanzkreisverantwortlichen beziehungsweise Direktvermarkter organisiert – mit erheblichem personellem, prozessualem und technischem Aufwand.

Und nun? Nun ist genau dieser Aufwand in großen Teilen obsolet. Direktvermarkter haben Prozesse etabliert, Datenflüsse aufgebaut, Vertragslogiken hinterlegt und Softwarelösungen eingeführt – auf Basis eines regulatorischen Rahmens, der ihnen faktisch wieder unter den Füßen weggezogen wurde. Das ist nicht nur ökonomisch fragwürdig. Es sendet auch ein fatales Signal an einen Markt, der auf Verlässlichkeit angewiesen ist. Wer Investitionen in Prozesse und Systeme tätigt, muss sich zumindest darauf verlassen können, dass der Gesetzgeber nicht von heute auf morgen die Spielregeln ändert.

Hinzu kommt: Mit der neuen Regelung ist das Problem nicht gelöst, sondern nur verlagert worden. Denn die Netzbetreiber zahlen künftig an die Anlagenbetreiber aus. Die Informationen, die nötig sind, um diese Gutschriften sachlich zu prüfen, liegen aber häufig gar nicht beim Anlagenbetreiber, sondern beim Direktvermarkter. Es geht beim Redispatch eben nicht um einfach nachvollziehbare Strommengen, sondern um Ausfallarbeit – also um Energie, die gerade nicht erzeugt wurde, weil eine Anlage abgeregelt worden ist. Ob die angesetzten Mengen, Zeitreihen und Vergütungen plausibel sind, lässt sich nur mit den entsprechenden Daten prüfen. Wer die Auszahlung veranlasst, sollte also auch sicherstellen, dass der Empfänger sie nachvollziehen kann. Genau daran fehlt es jetzt.

Daraus entstehen neue Reibungsverluste und es stellen sich zusätzliche Fragen im Tagesgeschäft der Direktvermarktung: Müssen Verträge mit Anlagenbetreibern entlang dieser Neuregelungen angepasst werden? Braucht es Abtretungserklärungen? Wie wird das steuerlich behandelt? Wie lassen sich Forderungsausfälle vermeiden? All das hat mit dem eigentlichen Ziel der Energiewende nichts zu tun. Es geht nicht um mehr erneuerbare Erzeugung, nicht um bessere Marktintegration, nicht um schnellere Flexibilität im System. Es geht um zusätzliche Bürokratie.

Genau darin liegt der politische Kern des Problems. Anstatt den Direktvermarktern als tragender Säule der Energiewende das Agieren zu erleichtern, werden die Rahmenbedingungen komplizierter, teurer und unattraktiver. Wer die Energiewende beschleunigen will, darf Marktakteuren nicht immer neue administrative Lasten aufbürden, vor allem nicht ohne Vorlauf und ohne belastbare Übergangsregelung.

Direktvermarkter brauchen – genau wie alle anderen Teilnehmer des Energiemarktes – verlässliche Regeln und keine neuen Stolpersteine, die Zeit, Geld und Vertrauen kosten.

Dieser Kommentar erschien im Original online bei der ZFK: https://www.zfk.de/digitalisierung/it/wer-die-direktvermarktung-schwaecht-bremst-die-energiewende

AKTIF wünscht frohe Ostern 2026

1 month ago

Das gesamte Team von AKTIF wünscht erlebnisreiche Feiertage und einen fleißigen Osterhasen!

Damit der Wechsel auf unser aktuelles Release reibungslos über die Bühne geht, sind einige Kolleginnen und Kollegen sogar am heutigen Karfreitag im Einsatz und verleihen unserem „AKTIFen“ Versprechen Ausdruck. Ein besonderer Dank also auch an alle, die mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass im Osternest nicht nur Süßigkeiten, sondern auch verlässliche energiewirtschaftliche Prozesse liegen!

Ergebnisbericht der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“

1 month ago

Letzte Woche ist der Ergebnisbericht der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ erschienen. Auch 2026 hat die AKTIF Unternehmensgruppe die Initiative von Samaritan's Purse e. V. wieder mit viel Freude unterstützt.

Insgesamt erhielten weltweit über zwölf Millionen Kinder einen Schuhkarton mit einer besonderen Überraschung zu Weihnachten. 275.510 liebevoll zusammengestellte Päckchen kamen aus dem deutschsprachigen Raum, davon 15 von AKTIF. Umso schöner ist es, jetzt die Momentaufnahmen der Geschenkübergabe und die glücklichen Augen der Kinder zu sehen.

Eine tolle Aktion, an der uns wir auch künftig wieder sehr gerne beteiligen. Denn bereits das Packen hat Spaß gemacht: https://aktif.energy/blog/wir-packen-fuer-weihnachten-im-schuhkarton/

Alle Einzelheiten zur Aktion gibt es auf der Webseite von Samaritan’s Purse: https://www.die-samariter.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton/aktionsbericht/

Noch drei Monate bis zur Smarter E 2026

1 month ago

Noch genau drei Monate bis zur The smarter E!

Am 23. Juni 2026 öffnet mit der Smarter E Europas größte Messeallianz für die Energiewirtschaft wieder in München ihre Tore, erstmals ist Dienstag der erste Messetag. Und AKTIF ist selbstverständlich auch in diesem Jahr dabei.

Für uns ist die Messe längst fester Bestandteil im Kalender. Seit Jahren nutzen wir die Plattform, um mit Kunden, Partnern und Interessenten ins Gespräch zu kommen – über Direktvermarktung, Marktkommunikation, Abrechnung und alles, was den Energiemarkt von morgen bewegt.

Was wir dieses Jahr im Gepäck haben? Dazu in den kommenden Wochen mehr. Nur so viel: Es lohnt sich, vorbeizuschauen!

Erstes Firmenmeeting 2026

2 months ago

Erstes Firmenmeeting 2026!

Vergangenen Freitag traf sich wieder das gesamte AKTIFe Team am Senftenberger See – zum ersten großen Firmenmeeting des Jahres.

Hier gab es neben Sonnenschein, Nähe zum schönen See und guter Verpflegung auch jede Menge Gesprächsstoff aus allen Geschäftsbereichen. Da man sich in Zeiten des hybriden Arbeitens eben nicht mehr jeden Tag auf dem Flur trifft, ist es umso schöner, wenn zu solchen Anlässen alle Kolleginnen und Kollegen zusammenkommen.

Wir freuen uns schon aufs nächste Mal im Sommer!

Weltfrauentag 2026 bei AKTIF

2 months ago

Heute ist Weltfrauentag – und wir sagen Danke!

Danke an alle AKTIFen Kolleginnen, die mit ihrer Expertise, ihrem Engagement und ihren Ideen jeden Tag den entscheidenden Unterschied machen.

Als kleines Zeichen der Wertschätzung gab es für jede ein frühlingshaftes Blumengesteck. Weil großartige Arbeit auch mal mit etwas Farbe gefeiert werden darf.

In-house Training: “Fundamentals of the Energy Industry & Mako 2026”

2 months ago

Regulatory changes – we stay on top of things

New market processes, LFW24, GeLi 2026, §14a implementation—the demands on energy suppliers and municipal utilities are changing rapidly. This makes it all the more important that we, as a software partner, not only understand the regulatory and technical fundamentals but also put them into practice.

Yesterday, we set aside an entire day: As part of our internal training session “Fundamentals of the Energy Industry & Mako 2026,” Lothar Lang from the Institute for Energy Services (ifed) brought us up to speed—from technical basics and market roles to legal frameworks and the latest requirements for market communication.

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